Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Die Matte twittert

@mattequartier und weitere Twitternde aus dem Quartier und so

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Frisch notiert März 2000

das Logo aus dem 2000

Das alte Logo von frisch notiert.

 

Durchfahrtskontrolle Matte

Freitag 3.3.2000:

Die Stadtpolizei Bern teilt mit:

Fahrverbot für Motorfahrzuge

pid. Am heutigen Freitag Morgen haben Beamtinnen und Beamte der Stadtpolizei Bern während zwei Stunden eine Durchfahrtskontrolle im Mattequartier durchgeführt. Insgesamt wurden 238 Fahrzeuge registriert, die zwischen Aarstrasse und Mattenenge zirkulierten. Davon haben 90 (!) Lenkerinnen und Lenker das Signal 'Fahrverbot für Motorfahrzeuge' missachtet. Die Widerhandlungen wurden mit 88 Ordnungsbussen und zwei Anzeigen, die eine davon wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand, geahndet.

und dann noch dies:

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fuhr eine Automobilistin durch die Matte, als ihr laut eigenen Angaben in der Gerberngasse in der Mitte der Fahrbahn ein Auto entgegenkam, weshalb sie ausweichen musste. Sie streifte dadurch ein korrekt parkiertes Auto und prallte anschliessend in ein weiteres parkiertes Fahrzeug. Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge beschädigt. Die alkoholisierte Automobilistin blieb unverletzt, musste ihren Führerausweis aber auf der Stelle abgeben. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 43'000 Franken.


zu früh gegangen

Albin Peter

ist am 29. Februar auf dem Weg zu einer seiner viel geliebten und bekannten Führungen unerwartet verstorben - am 31. März wäre er 65 Jahre alt geworden.

Der Matte-Änglisch-Club verliert damit seinen beliebten und aktiven Präsidenten. Noch im letzten Spätsommer organisierte er eine grössere Ausstellung im "Wöschhüsi" über die Entwicklung der Stadt Bern und auch seines Clubs. Es sind jedoch nicht nur die 300 Mitglieder, welche ihn vermissen werden, sondern auch viele andere Matte- und Matteänglisch-Fans. Die regelmässig durchgeführten "Sprachkurse" - sei es in der Coop-Schule oder im privaten Kreis - fanden immer grossen Zuspruch. Anschliessend oder separat konnte er seine immensen Geschichts- und Quartier/Stadtkenntnisse an Führungen an Ort und Stelle sehr fundiert und kurzweilig seinen interessierten Zuhörern vermitteln. Auch in diesem Sinne hinterlässt er eine grosse Lücke!

Albin Peter - letzte Aufnahme

So trauern wir alle um einen stets aufgestellten, äusserst hilfsbereiten, liebenswürdigen und sach/fachkundigen Menschen.

René Stirnemann
Matteänglisch-Club Bärn

Mir hei di schmärzlechi Pflicht, Euch ds unerwartete Abläbe vo üsem liebe Presi, em

Albin Peter
Inube Iterpe

bekannt z gäh. Är isch am Schalttag 2000 uf em Wäg zu eire vo syne so beliebte Füehrige zmitts us sym überus aktive Läbe grisse worde. Vili vo syne Plän und Idee het är nümme chönne verwürkleche. Der Albin hinterlaht im Matteänglisch-Club e grossi Lücke. Mir danke ihm für sys langjährige, intensive Engagement fürs Matteänglisch, d Eigeheite und d Gschicht vor Matte, und mir erinnere üs gärn a die zahlryche gmeinsame Erläbnis im Matteänglisch-Club.

I dankbarer Erinnerig
Irme irve-isseme ide

3000 Bern 13, 1. März 2000 Matteänglisch-Club Bärn

Truuradrässe: Hedi Blank Claudia Candrian
Rosemarie Schlaefli Vize-Präsidentin Kassierin
Fährstrasse 30
3004 Bern

Vom Donschtig Mittag bis am Fritig Mittag isch der Albin im Krematorium vom Bremgartefriedhof Bärn ufbahrt. D Urnebysetzig isch am Mändig, 6. März am 11.00 uf em Friedhof vo sym Wohnort 3047 Bremgarte bi Bärn mit aschliessendem Abdankigs-Gottesdienscht ir Friedhofchirche.

Matteänglisch-Club Bärn

Die Beisetzung findet am Montag, dem 6. März 2000 um 11.00 Uhr in 3047 Bremgarten Dorf statt (Achtung nicht im Bremgarten Friedhof Bern).


Kies kommt weg!

aber: ist das genug?

Früher sind die Kiesbänke im Schwellenmätteli und beim Aarebogen vor der Nydeggbrücke regelmässig abgebaut worden. Dadurch hat man verhindert, dass das Geschiebe weitertransportiert worden ist und sich zwischen Schwellenmätteli und Stauwehr Felsenau verteilt hat. Da diese Kiesentnahme seit vielen Jahren vernachlässigt worden ist, hat sich das Aarebett ständig erhöht. Damit haben sich "Altlasten" angesammelt, die es dringend zu entsorgen gilt.

Alles deutet darauf hin, dass die notwendigen und möglichen Schutzmassnahmen vom Kanton verschleppt werden! Deshalb fordern die Unterzeichneten zur Wiederherstellung des früheren Hochwasserschutzzustandes folgende Massnahmen:

  • Kurzfristig: Entfernung der beim Hochwasser vom Frühjahr 1999 angeschwemmten Kiesbänke zwischen Schwellenmätteli und Stauwehr Felsenau.
  • Mittelfristig: Wiederabsenken der Aaresohle im Bereich von hochwassergefährdeten Siedlungen auf das mittlere Niveau der 60er-Jahre.
  • Mittelfristig: Verbessern der Durchflussverhältnisse an allen neuralgischen Stellen der Aare zwischen Thun und dem Bielersee, insbesondere beim Stauwehr in Thun, um hinreichende Wasserstands-Reguliermöglichkeiten zu gewährleisten.
Aufruf zur Kiesentnahme

Forderungen an den Regierungsrat des Kantons Bern als Oberaufsichtsbehörde, 3.3.2000

Bitte bis spätestens Mittwoch 8. März 2000, auch unvollständig ausgefüllt, abgeben an einer der Sammelstellen oder senden an Ing.büro Brügger, Postfach 275, 3000 Bern 13. Danke.

Kiesentnahme Schwellenmätteli ab 1. März

cinéma AVS

Vom 1. März an heisst es endgültig: Bahn frei für die Baumaschinen. Im Schwellenmätteli wird, wie bereits angekündigt, bis zum 15. März 2000 ca. 15'000 m3 Kies aus der Aare entnommen. In einer zweiwöchigen Aktion werden nun täglich bis 200 Lastwagen vom Schwellenmätteli Richtung Autobahn fahren.

Baggerschaufel auf der Kiesbank

Mit der Kiesentnahme soll vorab die Abflusskapazität der Aare erhöht werden. Die Ausbaggerung ist als Sicherheitsmassnahme gedacht zur Überbrückung der Zeit, die benötigt wird für die Erarbeitung und Umsetzung eines definitiven Hochwasserschutzkonzepts.

Tiefbauamt der Stadt Bern, 29.2.2000