Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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Frisch notiert 11. April 2004

Osternestli

Nachtfahrverbot hat auch positive Seiten!

8.4.2004:

Liebe www.matte.ch

Nachdem ich bis heute nur negative Zuschriften bezüglich Nachtfahrverbot auf der Homepage www.matte.ch gelesen habe, möchte ich doch auch einige positive Punkte aufführen. Ich schreibe als Bewohnerin und sehe wohl einiges anders als die Gewerbetreibenden.

  1. Als die ersten zaghaften Frühlingslüfte durch die Matte wehten, hatte ich eine riesige Freude, meine Fenster nach Mitternacht auch wieder einmal zur Gasse hin zu öffnen, ohne dass ich Abgasgestank in der guten Stube hatte.
    Dazu kam, dass ich in der Stille auch wieder einmal den Mattebach hören kann, obschon ich nicht direkt daran wohne. Trotz geöffnetem Fenster kann ich telefonieren und verstehe sogar meine GesprächspartnerInnen. Radio, TV und CD kann ich mit Zimmerlautstärke hören und muss den Lautstärkeregler nicht ganz aufdrehen - was für eine Wohnqualität!
  2. Ich konnte mein Gästezimmer, das sich auf der Seite zur Gasse befindet, wieder aktivieren und meine Gäste können schlafen - was für eine Wohnqualität!
  3. Wenn ich als Fussgängerin von Bekannten mit dem Auto nach Hause gefahren werde, steige ich bei Läuferplatz oder bei der Badgasse aus und gehe noch einige Meter oder ich erkläre meinen Chauffeuren die Situation und fahre mich selber nach Hause, um dann den Autoschlüssel wieder abzugeben, damit sie weiterfahren können.
  4. Bis jetzt fanden meine BesucherInnen, die nach Mitternacht kamen, noch immer einen Parkplatz beim Klösterli oder an der Aarstrasse. Bis jetzt hat niemand reklamiert, dass sie noch einige Schritte gehen mussten; wahrscheinlich deshalb, weil sie in ihrem Wohnquartier auch nicht direkt vor der Haustüre parkieren können und somit gwohnt sind, auch ihre Beine zu aktivieren und nicht nur den Gashebel.
  5. Als ehemalige Autobesitzerin habe ich auch nicht reklamiert, dass ich des öfteren am Wochenende in der Matte keinen Parkplatz gefunden habe und daher beim Klösterli parkieren musste. Soll es den Gästen des Quartiers besser gehen als den BewohnerInnen? Ich denke nein, denn alle haben Beine!

So, das wars, was ich mir von der Seele schreiben wollte. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr meine Punkte gerne auf der Homepage veröffentlichen.

Schöne Ostern!

Judith Marti