Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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Frisch notiert 31. Oktober 2004

Ärger so oder so - mit oder ohne Nachtfahrverbot

Ehemaliger Matte-Leist Präsident enttäuscht

Von: René Stirnemann
Gesendet: Donnerstag, 28. Oktober 2004 10:38
An: _R Geko, DSI POL
Cc: Begert Ursula, DSI PDD; Tschäppät Alexander, PVT GS; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Betreff: Effizienz der Stadtpolizei

Guten Tag

... der gestrige war nicht besonders gut für mich!!!

Rene Stirnemanns Matte Meinige

Da nervt mich im Der Bund ein Artikel zum "schikanösen" Nachtfahrverbot in der Matte - natürlich vom unverbesserlichen Jimy Hofer, und anderen Egoisten! - und ich reagiere mit einem Leserbrief. Ich halte darin vor allem fest, dass sämtliche Verbote im Matte-Quartier nicht eingehalten und von der Polizei nicht (oder sehr selten) kontrolliert werden.

Übersetzte Geschwindigkeit (Tempo 30) wirkt sich besonders im Bereich Mattenenge und Schifflaube durch die Kopfsteinpflästerung verheerend aus! Während 24 Stunden durchqueren Hunderte von Automobilisten unberechtigt (Durchfahrtsverbot) - auch nachts - dieses Quartier.

Da erhielt ich eine Busse für zu schnelles Fahren mit meinem Auto: am Aargauerstalden erwischt man mich mit 55 statt 50 km/h !

Meine Strafe kann ich akzeptieren - aber sie macht mich wütend, wenn ich diese beiden Situationen gegenüberstelle! Der Aargauerstalden ist weder eine gefährliche Strasse, noch ist sie bewohnt! Und in der Matte leidet eine grosse Mehrheit von Bewohnern (ca. 800 Haushalte) unter dem ständigen (verbotenen) Verkehr und Lärm! Dies wurde auch vom Bundesrat anerkannt.

Und welchen Sinn haben Verbote, wenn man nicht gewillt ist, diese auch durchzusetzen?

Wo liegt hier die Effizienz der Verkehrsüberwachung?

Mit freundlichen Grüssen

R. Stirnemann
Schifflaube

 

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Weise Antwort von Gemeinderätin Ursula Begert

From: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
To: r.stirnemann
Cc: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sent: Thursday, October 28, 2004 4:56 PM
Subject: AW: Effizienz der Stadtpolizei

Sehr geehrter Herr Stirnemann,

Ich kann Ihren Ärger durchaus verstehen, die ganze Nachtfahrverbotsgeschichte in der Matte wird aus verschiedenen Gesichtswinkeln gesehen, je nachdem ob man dort wohnt und berechtigterweise weder überfahren werden möchte noch schlaflose Nächte will, oder ob man sich dort vergnügen will und dabei vergisst, dass nicht alle Menschen sich die Nächte um die Ohren schlagen können!

Das gleiche Problem haben wir in der unteren Altstadt. Ich stelle fest, Beides lässt sich nicht ideal miteinander verbinden, es sei denn, man erlasse Vorschriften und kontrolliere sie. Es ist nun nicht so, dass die Polizei überhaupt nicht kontrolliert. Um jedoch jeglichen unerlaubten Verkehr zu unterbinden finde ich Poller bedeutend klüger als Menschen welche Autos stoppen! Ich will beileibe nicht die ganze Stadt mit Poller bestücken, in der Matte halte ich dies für eine relativ kostengünstige und effiziente Lösung.

Ich hoffe, dass sich diese Ansicht bald einmal durchsetzt und ein System eingeführt werden kann, welches einerseits den Rettungsfahrzeugen einen schnellen Durchgang sichert und andererseits die Anwohnenden zu ihrer verdienten Nachtruhe kommen. Dass gepflästerte Strassen enorm lärmig sind ist unbestritten, das ist leider der Preis für das geschützte Altstadtbild!

Ich hoffe für Sie, dass wir bald eine Lösung umsetzen können, die meiner obenstehenden Beurteilung entspricht!

Mit freundlichen Grüssen

Ursula Begert


Das Ende der Zweierkiste?

Veranstaltungs-Plakat

Vom 11. bis 14. November lädt das lesbisch-schwule Filmfestival von Bern zum Kinovergnügen ein.

QUEERSICHT, das schwul-lesbische Filmfestival Bern flimmert zum achten Mal über die Kinoleinwände. Es werden rund 40 Produktionen aus diversen Ländern in verschiedenen Kinos zu sehen sein. Die Spannweite reicht von Dokumentar- über Spiel- bis zu Kurzfilmen, daneben bietet QUEERSICHT ein spannendes Rahmenprogramm. Das Motto des diesjährigen Festivals heisst: „Zweierkiste, lebenslänglich: Wie hetero sind Homos?“ und ist zugleich Thema der Podiumsdiskussion.

Die Filmauswahl bietet für fast jeden Geschmack etwas: Neben sehr unterschiedlichen Kurzfilmen, tiefschürfenden Dramen oder emotionsgeladenen Komödien kann sich das Publikum auch ernste, bisweilen aufrüttelnde Dokumentarfilme zu Gemüte führen.

Mehr Infos: www.queersicht.ch und www.cinematte.ch