Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Frisch notiert 31. März 2007

Buchpremiere in der Matte mit
Urs Heinz Aerni und Rolf Lyssy

Buchcover Wunschkolummnen

Wunschkolumnen  - oder hast Du's Dir anders vorgestellt?

Zahlreiche Fans -  aus Bern und Zürich - vom Filmemacher und Autor Rolf Lyssy und Buchfanatiker Urs Heinz Aerni hoben in der stilvollen Umgebung des Zähringers das gemeinsame Buch "Wunschkolummnen" aus der Taufe. Die illustre Gästeschar aus der Schweizer Buchprominenz und der Matte genossen die legendäre Einfach-Lesen - Gastfreundschaft an einem wie immer garantiert medienfreien Event.

Buchpremiere am 27.03.07


Gustavo im Stacheldraht

Erlacherhof

Gustavo, oder Gusti, wie ihn seine Freunde rufen, ist erst vor kurzem in die Matte gezügelt. Auf der ersten Blick scheint sein neues Revier ein Paradies zum herumstreunen zu sein, ein Katzenland, wie es in Städten nur wenige mehr gibt. Doch aufgepasst, Gustavo, in den Gärten zwischen Junkerngasse und Matte herrscht Krieg!

Das wissen auch die noblen Damen und Herren im Erlacherhof und schützen sich mit Stacheldrahtverhauen vor unerwünschter Bürgernähe. Nicht gewöhnlicher Stacheldraht, nein, rasierklingenscharfer NATO-Draht hält Mensch und somit Ärger fern.

Gustavo

Und so erging es Gustavo, der neugierigen Katze, wie bereits anderen Büsis zuvor. Er verhedderte sich bei einem Spaziergang im Quartier im perfiden Stacheldraht, verletzte sich schwer an einem Hinterlauf.

Gusti wurde gerettet und kam mit einem lädierten Bein davon. Noch etwas verdattert schaut er in die Welt, doch Katzen sind stark.

Stacheldraht

Weniger stark war die Reaktion des zur Rede gestellten Hochbauamtes, was den eigentlich so ein Katzenkiller im öffentlich zugänglichem Raum soll. Die Antwort verblüffte. Das dem armen Tier seitens der Behörde nicht gleich noch Hausfriedensbruch vorgeworfen wurde, grenzt an ein verwaltungstechnisches Wunder. Und: "nach Art.679 ZGB sowie Staats- bez. Gemeindehaftung nach öffentlich-rechtlichen Normen, schliessen wir jedoch die von Ihnen verlangte Kostenbeteiligung an den Spitalkosten für Ihre Katze aus", beschied das Amt Gustavos Katzenmami.

Zudem wird jetzt wahrscheinlich erwogen, ein allgemeines Nachtkletterverbot für Katzen auf dem ganzen Stadtgebiet auszusprechen.

Nun, auch Gusti versteht den Amtschimmel nicht. Aber ein wenig Anteilnahme, etwas weniger Stacheldraht und wer weiss, eventuell sogar eine Entschuldigung hätte ihn sicher gefreut.

Sacharin

BERN – Katzenjammer am Berner Regierungssitz:

Kater Gusti hat sich am Stacheldraht beim Erlacherhof schwer verletzt. Die Stadt will sich an den Arztkosten nicht beteiligen.

Kläglich miauend  hing Gusti im Nato-Stacheldraht, der den Erlacherhof vor unerwünschter Bürgernähe schützt. Tief bohrten sich Dornen und scharfe Klingen in sein Fleisch. «Dabei hatte mein Gusti bestimmt nichts Böses im Sinn, er wollte nur das Revier erkunden», sagt Filomena Nina Ribi. Der vierjährige Kater war von einem Baum aus auf die Terrasse gesprungen, ohne zu ahnen, dass ihm der Stacheldraht den Rückweg abschnitt.

«Als Gusti tags darauf endlich heimkam, hing sein Bein fast nur noch an einem Faden», sagt Ribi. Am Stacheldraht fand sie Haarbüschel in verschiedenen Farben. «Immer wieder verheddern sich dort Haustiere, es gab sogar schon Todesfälle», nervt sich auch Mattebewohnerin Rosmarie Bernasconi. Gustis Arztrechnung beläuft sich mittlerweile auf 1700 Franken. Ribi hat die Stadt um eine Kostenbeteiligung gebeten und verlangt, dass die Falle endlich entfernt wird. Doch die Behörden haben Juristen eingeschaltet und lehnen jede Haftung ab. Der Stacheldraht sei zum Schutz des Gemeinderats leider nötig. 

Bericht im 20min.ch vom 13.03.07 von Patrick Marbach

"Änneli" Ryser gestorben

Die langjährige Wirtin der früheren Mattebeiz ist am Freitag, 9. März nach langer schwerer Krankheit gestorben. Änneli war eine Beizerin wie aus dem Bilderbuch. Sie hatte immer ein offenes Ohr für die Gäste. Mätteler und Mättelerinnen traf man entweder im Fischerstübli oder eben in der Mattebeiz. Legendär war das Menü 1 "Hörnli mit Wurstsalat".


  • Buchladen mit eigener Baustelle
  • Buchladen mit eigener Baustelle

Berns erste Baustelle mit eigenem Buchladen - natürlich in der Matte!


Zurück aus Nicaragua

Familie Oesch zurück in der Schweiz

Im Herbst 2003 begann das grosse Nicaragua Abenteuer der Matte-Leute Cosima Oesch, René Heer und des kleinen Valentin. Aus der Schweiz verfolgten wir das Leben der drei in Matagalpa dank den spannenden Rundbriefen, erlebten die Geburt von Sohn Dimitri mit.

Nun sind die vier Abenteuer definitiv in die Schweiz zurückgekehrt - nach Schüpfen.