Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Frisch notiert 31. Oktober 2008

Petition - Gerberngasse 7,9, und 9a

An der Gerberngasse 7,9 und 9a soll saniert werden. Dies ist an und für sich eine gute Sache - aber nicht so wie dies geplant ist.

"Wir können es nicht zulassen, dass betagte, gebrechliche und bedürftige Menschen ihre Heimat verlieren! Wir können es nicht zulassen, dass unsere Nachbarn, Freunde und Bekannten aus der Matte wegziehen müssen!" - So heisst es in der Petition die vom Matte-Leist ins Leben gerufen wurde. Noch bis zum 20. Oktober 2008 -  sammelt der Matte-Leist Unterschriften.


Durchfahrt durch die Matte endete auf dem Abschleppwagen

Abschleppwagen beim Schulhaus

Man staunte nicht schlecht, als am Sonntagabend gleich zwei grosse Abschleppautos beim Schulhaus vor dem Fussgängerstreifen standen. Drei Autos waren vor dem Fussgängerstreifen ineinander geprallt. Der erste Wagen bremste korrekt vor dem Fussgängerstreifen, der zweite ein schwarzer BMW schaffte es ebenfalls, dann kam der dritte graue Wagen angefahren. Die Lenkerin schaffte es nicht mehr, rechtzeitig auf die Bremse zu stehen und erwischte den schwarzen BMW, der so ins Sandwich kam und hinten und vorne völlig eingedrückt war.

www.matte.ch meint: Nach wie vor gilt ein Durchgangsfahrverbot durch die Matte – dies wurde in diesem Falle nicht eingehalten. Ebenfalls herrscht Tempo 30 – so wie die Autos ausgesehen haben, scheint es mir, dass das Tempo bestimmt höher gewesen sein muss. Für einen kurzen Moment herrschte Ruhe in der Matte, den der Durchgangsverkehr musste warten. Umso erstaunter, dass nachdem die Abschleppwagen weggefahren waren, es eine lange Kolonne durch die Matte gab. Für einmal waren wir erstaunt, wie viele Mätteler und Mättelerinnen zur gleichen Zeit mit dem Auto nach Hause gekommen sind …

Immerhin die beiden Fussgänger hatten Glück, ihnen hat es noch gereicht, vor den Autos den Fussgängerstreifen zu überqueren. Einer der Beteiligten meinte: “Für einmal ist es eine Frau, die zu schnell fuhr” – der Beteiligte stand unter Schock!


Die ausserordentliche Leistversammlung vom 22.10.08 ist überstanden

Man war gespannt was diese Versammlung bringen würde, denn bereits im Vorfeld fanden heftige Diskussionen statt. Nachdem die Revisioren vor der letzten ordentlichen Hauptversammlung im März 2008 Ungereimtheiten in der Kassenführung und der Abrechnung vermuteten, musste die Kasse ausführlich geprüft werden. Beat Brügger, der die Kasse ad interim führte, präsentierte zusammen mit den Revisioren Yvonne Hausammann und Renzo Hildebrandt die Abrechnungen der letzten zwei Jahre. Beat Brügger, der ausserordentlich gründlich prüfte, war sichtlich erleichtert, dass der frühere Kassier nachträglich doch noch den einen oder andern fehlenden Beleg auftreiben konnte. Es stand immer wieder im Raum: “Hat er nun, oder hat er nicht”.  Man kam zum Schluss, dass der frühere Kassier schlicht überfordert war. Der Kassier ad interim bemängelte zudem die schwerfällige Zusammenarbeit mit dem Vorstand.

Nach dem Hochwasser 2005 kam die Finanzkrise in die Matte

Erlauben Sie mir eine persönliche Bemerkung – es ist tatsächlich nicht einfach mit bei aller geforderten Solidarität die richtige Mischung von Mitgefühl und Sachlichkeit zu finden. Es ist auch nicht einfach Spendengelder richtig anzuwenden und zu verteilen. In Moment der Katastrophe ist man solidarisch – aber was passiert danach?

Es ist wie es ist

Dank Beat Brügger ist die marode Kasse nachgetragen und der gewählte Kassier Christian Ammann wird im Januar 2009 die bereinigte Kasse übernehmen können.

Sitzungsnostalgie

Es war eine Sitzung wie in alten Zeiten – man bemühte sich im um Sachlichkeit – doch unterschwellig gärte es bei vielen. So wurde dann doch die eine oder andere spitze Bemerkung laut, die gegen Sitzungsende die Emotionalität der letzten Zeit widerspiegelte. Beat Brügger gab nach 40 Jahren den Austritt aus dem Matte-Leist. Sein Bruder Adrian, der Vorstandsmitglied war, gab seine Demission per per sofort bekannt. Ebenfalls per sofort traten Marco Polatti und Eva Banlaki Kok aus dem Vorstand aus.

Dafür wurde ein neues Revisorenteam gewählt, Judith Marty und Patrick König als Revisoren und Ulrich Kläy als Supleant. Diese wurden einstimmig bestätigt. Die turbulente Sitzung war gegen 22.50 zu Ende.

Und zum Schluss noch dies:

Die Leistversammung erteilte Decharge mit den Vorbehalten, dass einige wenige Punkte noch geklärt und erledigt werden müssen. Auch das Budget 2008 wurde angenommen, so dass nun wieder vermehrt Leistarbeit gemacht werden kann – die Themen wie Verkehr und Vandalismus sind nach wie vor aktuell.


Flohmarktsaison in der Matte zu Ende

Die Furrers am Flohmarkt

Der letzte Flohmarkt im 2008 fand heute, am 18. Oktober 2008 auf dem Mühlenplatz statt. Bei strahlendem Herbstwetter wurden ein letztes mal zahlreiche Verkaufsstände aufgebaut und mit den skurrilsten Flohmarktartikeln aufgefüllt.

Die gute Gelegenheit nutzten auch Katrin und Peter Fuhrer. Sie hatten Estrich und Keller ihres Schulhauses ausgemistet und warten auf die ersten Sammler. “Was sich da alles ansammelt, in so kurzer Zeit!”

Das Angebot auf dem Flohmi ist gross, eine wahre Fundgrube. Von ausrangiertem Kinderspielzeug bis zu echten Trouvaillen, für jede Vorstellung und jedes Budget findet sich etwas.

Nächstes Jahr, am dritten Samstag im Mai beginnt die neue Saison des Flohmarkts auf dem Mühlenplatz. Sie dauert bis in den Oktober.


Der neue Mattelift ist in Betrieb

Samstag, 18 Oktober 2008: der frisch renovierte, komfortable Matte-Lift nimmt ab sofort seinen Betrieb auf. Gleichzeitig wird der Tagesbusbetrieb der Linie 30 eingestellt. Immer allen eine Nase voraus war Rosmarie Bernasconi (und Kamera) aus der Badgase. Als erste wagte sie bereits gestern eine Probefahrt. Lesen Sie ihre ersten Eindrücke aus der hellen Liftkabine:
Aussicht aus der Liftkabine
Wow – heute Freitag, am 17. Oktober 2008, durfte ich das erste Mal mit dem neuen gläsernen Lift rauf und runter fahren – ein Genuss – der Lift fährt viel zu schnell. Gerne möchte man die Aussicht und den Bllck über die Matte geniessen – lösen Sie ein Abo und fahren Sie mehre Male mit Lift nach oben und dann wieder nach unten – ein wirklich ganz anderes Fahrgefühl. Herr Sarbach, der Chefmonteuer und Herr Adrian Menzel, der Projektleiter (Lift-Consulting) standen sichtlich stolz beim neuen Lift. Sogar Thomas Zimmermann, der Betriebsleiter vom Mattelift stand für ein Mal sprachlos beim Lift und schaute immer wieder nach oben.
Thomas Zimmermann, Adrian Menzel, B. Sarbach
Thomas Zimmermann, Adrian Menzel, B. Sarbach
Am Samstagmorgen ab 06.00 wird der neue Lift in Betrieb sein – und alle die von 06.00 -12.00 kommen, dürfen kostenlos mit dem Lift fahren – also das Abo muss erst nach 12.00 gelöst werden – Wenn ich könnte, würde ich wahrscheinlich am Samstag den ganzen Morgen Lift fahren.Hans Zimmermann, Uniform und Leute Chefkonstrukteure von Emch
Hans Zimmermann, Uniform und Leute Chefkonstrukteure von Emch
 Liftmotor
Liftsteuerung
Die neue elektronische Liftsteuerung

Technische Informationen zum neuen Lift finde Sie in diesem PDF ► lifte_reno_2008 Liftmotor


Tour de Bern – mit Regula Rytz in der Matte

Regula Rytz - entspannt im Zähringer
Regula Rytz - entspannt im Zähringer
Tour de Bern mit Gemeinderätin Regula Rytz unterwegs – am Mittwoch 15. Oktober marschierten etwa 20 Menschen mit Regula Rytz von Zytglogge an die Aare. Regula Rytz hatte früher in der Matte gelebt, deshalb liegt ihr die Matte auch am Herzen – Nachdem Rundgang traf man sich zu einem kleinen Apéro im Restaurant Zähringer und so überraschten sie ihre früheren Nachbarn, Ruth und Res Margot, mit einem kleinen Ständchen – es war eine gemütliche, ruhige und lockere Stimmung und so genoss man auch das Zusammensein bei einem Glas Wein.

Ich mag Menschen, wie Regula Rytz, die ihre Arbeit machen und den “Sauglattismus” andern überlassen!


Mattelift – Mattebus

www.matte.ch meint: Knapp zwei Wochen sind es jetzt, seit die Linie 30 von Bernmobil auch am Tag durch die Matte fährt. Die Gespräche der Mätteler und Mättelerinnen im Bus waren immer dieselben und auch ich bin derselben Meinung wie viele Mätteler. Es braucht beide:

nämlich den Mattelift und den Mattebus – denn, wenn ich die Altstadt will – dann habe ich keine grosse Lust auf eine Busrundfahrt – will ich aber schnell zum einkaufen fahren, dann ist das äusserst praktisch. So kann ich an der Badgasse einsteigen zum Bahnhof tuckern- meine Einkäufe erledigen und mit dem übernächsten Bus wieder in die Matte pendeln – praktisch. Angenehm ist es aber auch, wenn man mit den Liftboys einen kleinen Schwatz abhalten kann, schnell in die Rathausapotheke marschiert, seine Medikamente holt und mit dem Mattelift wieder zurück in die Matte fährt. Gestern begegnete ich eine ältere Dame aus der Badgasse, die mit dem Einkaufswagen auf den Bus spazierte. “So gehen sie einkaufen?”, fragte ich sie sinnigerweise. “Ja, wissen sie Frau Bernasconi, ich will noch schnell Mineralwasser holen, solange der Bus noch fährt, dann muss ich es nicht in die Matte schleppen …” Ich wünschte ihr viel Spass beim Busfahren.
Tagesbus 30
Goodbye Tagesbus 30
Natürlich freue ich mich auf den neuen, gläsernen Mattelift, der mir schon auf der Plattform die Sicht auf die Matte präsentiert. Wenn alles klappt wird der Mattelift ab Samstag 18. Oktober wieder in Betrieb sein. Adieu “Tagesbus Linie 30″ – Herzlich willkommen neuer Mattelift – und sollte beides möglich sein, Bus und Lift – dann begrüsse ich beide von Herzen.


Quittenbaum beim Kindergarten

So ein Pech! Die Kindergärtnerinnen Nicole und Priska an der Sprachheilschule am Bubenbergrain 17 in der Matte erleben zur Zeit eine Pechsträhne.

Zuerst verschwand ein Auto – Kindersitzli spurlos. Dieses wurde vor der Haustüre vergessen und schwupps, war es auf Nimmer-Wiedersehen weg. So sind halt die rauhen Sitten und Bräuche in Berns Gassen.

Ein süsser Trost wäre da gerade das richtige: eigentlich stand ja Konfitüre kochen auf dem Programm. Der Quittenbaum der Schule war pfückbereit und die vorsichtig gewordenen Frauen hatten sogar ein Schild angebracht, dass der Baum für die Kindergärteler reserviert sei. Doch auch hier ein Schreck: der Baum war inzwischen von unbekannt leer geplündert worden.

So bleibt nur Basteln als Ausweg. Zum Beispiel könnten schöne Schilder gefertigt werden: Hier bitte keine Selbstbedienung…