Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Die Matte twittert

@mattequartier und weitere Twitternde aus dem Quartier und so

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Frisch notiert 31. Januar 2009

Sondierbohrung für den Hochwasserschutz

Im Hinblick auf die weitere Planung der langfristigen Hochwasserschutz-Massnahmen wird in den nächsten Tagen oberhalb der Nydeggbrücke eine Sondierbohrung durchgeführt.
Die Sondierbohrung wird auf der altstadtseitigen Kiesbank im Aareflussbett oberhalb der Nydeggbrücke vorgenommen. Die Bohrstelle wird heute Montag installiert, die eigentlichen Bohrarbeiten beginnen morgen Dienstag und dauern voraussichtlich zwei Tage.

Sondierbohrung auf der Kiesbank

Die Bohrung liefert Informationen zum geologischen Untergrund, welche für die weitere Planung der langfristigen Hochwasserschutz-Massnahmen an der Aare benötigt werden. Die Bohrung hätte bereits im Jahr 2007 im Rahmen einer grösseren Zahl von Sondierbohrungen stattfinden sollen; sie konnte aber wegen des zu hohen Wasser-standes bisher nicht durchgeführt werden.


Plattform 12.1.2009

Es sind ja nicht nur Eisbären und Bergführer, welche den Weg in die Stadt oder umgekehrt in die Matte wagen wollen. Die Plattform ist ein Schulweg, ein Arbeitsweg, eine Touristenroute. Mütter mit Kinderwagen und nicht mehr allzu agile Menchen möchten gerne sicher und zuverlässig die Plattform überqueren. Also liebe Stadt Bern, wenn jemand bei euch oben noch eine Schaufel Grien vorig hat, wir wären dankbar dafür.

Plattform: Weg über Eis


Reisebüro an der Badgasse 4

Sergio Maurice Vaglio ist zur Zeit fleissig am einrichten von seinem Reisebüro. Am 7.01.09 stand aber noch die Mulde vor der Badgasse 4. Mit grosser Freude wurde die Mulde mit altem “Grümpel” gefüllt. Ein angenehmes Gefühl der Erleichterung – was sich in kurzer Zeit so alles ansammelt – man staune immer wieder. Nun kann das Neue kommen!

Sergio, Rosmarie, Adrian

Maurice Vaglio, Rosmarie Bernasconi und Adrian Zahn


Abfallentsorgung in der Stadt

Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort – Am Sonntagnachmittag in der Stadt Bern, stehen Berge von Abfallsäcke auf der Strasse. Kein kuules Stadtbild … Und wir kommen in die Matte – ebenfalls stehen die Abfallsäcke überall herum, obwohl die Kehrichtabfuhr erst am Dienstag erfolgen wird. Keine kuule Matte … Der Abfallkalender ist wohl nicht für alle …

 Abfallsäcke mit Aufkleber


Restaurant Zähringer in der Matte - Wechsel

Restaurant Zähringer in der Nacht

Ein kurzes Gastspiel gaben Jürg Lehmann und seine Lebenspartnerin Enhua Bolliger. Begannen Sie doch erst im Februar 2008 als Wirtepaar im Restaurant Zähringer. Die Matte ist ein spezielles Pflaster. So zieht es Jürg und Enhua weiter nach Interlaken. Und wie es mit dem Zähringer weitergehen wird, steht im Moment noch in den Sternen. Wir glauben kaum, das Scotty und John Harper nochmal Einzug im Zähringer halten werden. Tempi pasati – so gehen Epochen vorbei und neue entstehen.


Willi Müller gestorben

Willi Müller wurde am 17.2.1928 geboren. Zuerst im Marzili zu Hause lebte er seit seiner Jugend in der Matte. Willi Müller war ein Ur-Mätteler, dem man immer wieder im Quartier begegnete. Meistens sah man ihn zusammen mit seiner Gattin Berta durch die Matte spazieren. Manchmal sassen sie gemeinsam auf einer Bank an der Aarstrasse und schauten auf den Fluss hinaus. In den letzten Jahren seines Lebens traf man ihn entweder im Mülirad oder im Restaurant Santorini gemeinsam mit Berta und andern Mättelern – und natürlich an jedem Matte-Anlass.

Willy Müller

Willi Müller starb nach kurzer, schwerer Krankheit am 27. Januar 2009. “Er schlief einfach ein”, sagte Berta.


Mit Herz und Stein für den Bärenpark

Nachbarn halten zusammen, ist doch klar. So spannen www.matte.ch und die Bären zusammen, wenn es darum geht, für ein komfortableres Heim für die Mutzen zu sparen. Jetzt haben uns unsere Freunde aus dem Bärengraben als Dankeschön einen freundlichen Gruss geschickt – schon bald werden wir im Bärenpark herum klettern und unsere beiden Pflastersteine suchen…

Urkunden Bärenpark-Pflastersteine

Unterstützen Sie den neuen Bärenpark – oder schauen Sie einfach mal in die Projektwebseite unter www.baerenpark-bern.ch. Die Aktion Pflastersteine läuft noch bis zum 31.1.2009.

Die Stadt Bern meldet am 20.1.2009 zu diesem Thema:
Die Aktion „Pflastersteine – mit Herz und Stein für den BärenPark“ bleibt ein Erfolg. 9500 der insgesamt 11′200 zur Verfügung stehenden Pflastersteine sind verkauft. Die Aktion wurde am 11. November 2008 gestartet. Nun nähert sie sich ihrem Ende: Am 31. Januar 2009 ist Schluss. Bis heute sind gut 950′000 Franken zu Gunsten des BärenParks zusammengekommen. Gemeinderat Reto Nause lanciert nun den Verkauf der letzten 1700 Pflastersteine: „Der BärenPark wird zum neuen Wahrzeichen von Bern werden. Mit jedem Pflasterstein, der verkauft wird, rückt dessen Realisierung ein kleines Stück näher.“


Wasserwerk – letzte Fuehr?

Das Ausgehlokal in der Wasserwerkgasse in der Matte ist geschlossen. Samstag, 17.1.2009 stieg die letzte Party. Trotz dem in den Berner Medien formulierten trendigen Musikangebot scheint der Hauptstrom der Kundinnen und Kunden andere Freizeitangebote vorzuziehen. So bedauerliche der Verlust für Berns Nachtleben und Kulturangebot sein mag, die Wohnbevölkerung in der Matte wird kaum Enttäuschung heucheln können.

Zu oft wurde Wohn- und Lebensqualität massiv beeinträchtigt. Zu oft wurden der Frust der Anwohner in den Wind geschlagen. Auch wenn es nur eine Minderheit der Nachtschwärmer war, die Hauswände verschmierte, parkierte Autos beschädigte, in Hauseingänge pissten oder kotzten und durch die Nacht pöbelten, kann davon ausgegangen werden, dass die Nächte an den Wochenenden in der Matte wieder etwas ruhiger werden.

Zu hoffen bleibt aus Mattesicht einzig, dass dieser offenbar überholten Freizeitkultur mitten in einem Wohnquartier nicht ein weiterer Anlauf ermöglicht wird.