Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Die Matte twittert

@mattequartier und weitere Twitternde aus dem Quartier und so

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Hochwasser 2005 - Aufbau-News

Das Hochwasser 2005 kommt nochmals...

... diesmal aber digital - aktualisiert bis zum 8./9. August 2007

CD-Hülle

Den 22. August 2005 wird hier in der Matte wohl niemand so schnell vergessen. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre suchte ein "Jahrhundert"-Hochwasser unser Quartier heim. Beide Mal wurde das Leben unten an der Aare auf den Kopf gestellt. Beide Mal, im 2005 und im 1999 berichtete www.matte.ch aktuell mitten aus dem Geschehen.

Im 1999 erschien ein erstes Hochwasserbuch über die Internetberichterstattung. Die letzten Lagerexemplare gingen 2005 definitiv im Aarewasser unter. Immerhin blieb der Buchsatz als PDF erhalten.

Dazu gesellt sich jetzt neu ein 300-Seiten starkes PDF-Dokument über das Hochwasser 2005. Die Inhalte, gut dreissig Originaldokumente und über 200 Fotos aus den Internetseiten wurden neu zusammengestellt und um aktuelle Inhalte zum Thema Hochwasser zwischen 2005 und 2007 ergänzt. Die neuerlichen Ereignisse sind ebenfalls mit eingebunden.

Zwei spannende Zeitdokumente sind jetzt auf einem, Datenträger vereint, die am 22. August 2007 veröffentlicht wurden, zwei Jahre danach. Ab jetzt erhältlich.

  • Format: Datenträger mit zwei PDF-Dateien
  • Unkostenbeitrag: CHF 28.-
  • Bezugsquelle: www.matte.ch oder www.einfachlesen.ch

Ein Ausdruck der Hochwasser CD auf Papier

Wer einen Ausdruck aufs Papier der beiden PDFs haben möchte kann dies bei uns
bestellen und erhält zum Selbstkostenpreis von CHF 60.- (Rund 400 Seiten) ein gebundenes Dokument. Nur kleine Auflage ...


Hochwasserschutz in der Matte

Die ausführlichen Modellversuche für ein System, welches vor der Matte-Schwelle Schwemmholz aus der Aare ziehen sollte (► Dokumentation im Archiv) verliefen nicht zufriedenstellend. Die zweite geprüfte Variante, eine erhöhte Ufer-Mauer im Bereich Aarstrasse bis zu den Schulhäuser ergab gute Resultate und ist erst noch billiger.

  • An der Schiflaube: überschwemmte Ufermauer
  • Die geplante Mauererhöhung aus Holz wird die Funktion der mobilen Schlauchdämme - der Matte-Schüblig - übernehmen und auch bei durch Schwemmholz verstopfter Schwellenanlage verhindern, dass sich die aufgestaute Aare an der Schifflaube einen Weg durch das Quartier sucht.

    Ein wesentlicher Vorteil ist dabei, dass die Feurwehr nicht Zeit mit dem montieren des provisorischen Schutzes verliert sondern sich unmittelbar um das Entfernen des Schwemmholzes kümmern können. Regua Rytz versicherte bei der Pressekonferenz in der Cinématte, dass die Holzmauer noch vor Beginn der "Hochwassersaison" fertig gebaut werde.
  • altes Geländer an der Schifflaube
  • Das Quartierbild werde durch die Aufstockung nicht negativ beeinflusst.

    Davon gehen wir von www.matte.ch aus, das Ende 2004 eingebaute moderne Gitter auf der Mauer ist ja nicht gerade ein Bijou.

    Für Nostalgiker hier noch ein Bild aus der guten alten Zeit, als es eine Metallstange für das Gröbste noch ausreichte.

 

Schriftzug Matte-Leist VORANKÜNDIGUNG INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN
HOCHWASSERSCHUTZ AARE BERN

An den im Folgenden aufgeführten Daten finden quartierspezifische Informationsveranstaltungen der Direktion für Tiefbau Verkehr und Stadtgrün statt.

  • Montag 21.01.2008 19.30 Uhr Dalmazi Restaurant Tierpark
  • Dienstag 22.01.2008 19.30 Uhr Matte Berchtoldhaus
  • Freitag 25.01.2008 19.30 Uhr Altenberg Krankenheim Altenberg
  • Montag 28.01.2008 19.30 Uhr Marzili Jugendherberge

Die Informationsveranstaltungen finden quartierweise statt, damit umfassend auf die von Quartier zu Quartier unterschiedlichen Hauptprobleme eingegangen werden kann.

Das Hauptthema ist die Vorstellung der Projektgruppe “Objektschutz Quartiere an der Aare“, die Art und Weise der Zusammenarbeit mit den betroffenen Grundstückseigentümern und der zeitliche Ablauf der Projektarbeiten.

 

Medienmitteilung der Stadt Bern zur neuen Variante (PDF)
Infomaterial zum Hochwasserschutz / Holzleitsystem (PDF)


Der 22. August ist vorbei

Der Alltag, die Normalität hat uns wieder. Bereits zum zweiten Mal jährte sich der Jahrestag vom verheerenden Hochwasser im August 2005. Und wieder sass man bei einer Grillade beisammen. Man sprach über die vergangenen zwei Jahre, über die Ereignisse der letzten Tage - und selbstverständlich sitzen die Mätteler und Mättelerinnen gerne zusammen.

Matte-Leute


Bilderbogen vom Montagabend 23.07.07, 21.30

rund um die Wasserwerkgasse


Bilderbogen vom Sonntagabend 22.07.07

Aare und Mühlenplatz

Anhaltende Niederschläge führten zu rasantem Anstieg der Aare

Aare bei der Schwelle

bfb. Der rasante Anstieg der Abflussmenge der Aare auf rund 374 m³/s, hervor-gerufen durch die andauernden Niederschläge in der Nacht auf Sonntag, machten Sofortmassnahmen der Feuerwehr notwendig. Die Bewohnenden der hochwassergefährdeten Gebiete entlang der Aare wurden vorsorglich mittels einer SMS-Meldung vor allfälligem Eindringen von Grundwasser gewarnt.

Nachdem die Durchflussmenge der Aare bei der Messstation Schönau die kritische Grenze von 365 m³/s überschritten hatte, wurde kurz nach Mitternacht ein Grossauf-gebot der Feuerwehr sowie Teilen des Zivilschutzes und des Quartieramtes ausgelöst. Gleichzeitig wurden die Bewohnenden der hochwassergefährdeten Gebiete entlang der Aare mit einer vorsorglichen SMS-Meldung aufgefordert, ihre Liegenschaften auf mögliches Eindringen von Grundwasser zu kontrollieren und allenfalls zu räumen.

Trotz dem raschen Einbau des mobilen Objektschutzes in Form von Balken-, Schlauch- und Sandsacksperren konnte eine vorübergehende teilweise Überflutung des Uferweges im Bereich des Altenbergs sowie Teile der Seftau in der Gemeinde Bremgarten nicht verhindert werden. Meldungen über Schäden an Liegenschaften liegen zurzeit jedoch nicht vor.

Obwohl aufgrund der Wetterprognose mit einer Entspannung der kritischen Lage ge-rechnet werden kann, bleibt der mobile Objektschutz bis auf weiteres eingebaut. Zudem wird der Aarelauf, insbesondere die Schwelle, auf Schwemmholz kontrolliert.

Berufsfeuerwehr der Stadt Bern

Urs Gugger, Informationsstelle

Vorsorgliche SMS Meldung eingetroffen um 00.45 22. Juli 2007


Regen mit Aussicht auf Besserung

Die Wetterpropheten sagen uns ein schönes Wochenende voraus - und selbstverständlich wollen wir ihnen glauben. Die Aare ist nach wie vor hoch - das Wasser grün - und die Aare fliesst - also keinen Grund für trübe Gedanken.

Tych Hochwasser

Bild oben Stand 11. Juli 2007 um 13.00, Bild unten Sommer 2001

Tych im Sommer


Ungemütliche Erinnerungen nach einigen Regentagen

Stand 4.07.07 abends

Nach wie vor gibt es keine Entwarnung und das Wasser steigt. Glücklicherweise gibt es immer wieder Aufhellungen, so dass es ab und zu trockene Momente gibt. Die Situation ist ungemütlich aber nicht hoffnungslos.

Marzili

Dalmazibrücke

Tych


SMS Alarm: Aare hoch

Heute, 4.7.07 kurz nach vier Uhr morgens löste die Einsatzleitzentrale der Stadtpolizei eine SMS - Alarmierung aus. Die Leute, die an der Aare wohnen sind aufgerufen, die Keller auf allfällig eindringendes Grundwasser zu kontrollieren.

Heute morgen um 06.30 war die Schwemmholzsituation am Tych unbedenklich. Doch löst der hohe Pegelstand ungute Erinnerungen aus,

Medienmitteilung der Feuerwehr ► PDF zum herunterladen.

Bilder Stand 4.07.07, 12.45 Berner Matte

Aare

Aare hoch

Bilder Stand 04.07.07, 07.45 Berner Matte


Tych

Schwelle

Dalmazibrücke


Hochwasserschutz

Projektinformation der Stadt Bern, Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün zum Thema Schwemmholzbekämpfung: Zwischenbilanz und weiteres Vorgehen


Mattemodell im Wassertestbecken

Bern, 08.06.2007. Die Schwemmholzbekämpfung im Hochwasserfall ist in der Stadt Bern seit dem Hochwasser 2005 dank einer Reihe von Massnahmen deutlich verbessert worden. Ein Extremereignis in der Dimension von 2005 könnte heute mit grosser Wahrscheinlichkeit so bewältigt werden, dass eine Durchströmung des Mattequartiers verhindert würde. Soll das verbleibende Restrisiko weiter verringert werden, braucht es Massnahmen, zu welchen unter den Bedingungen, wie sie an der Aare herrschen, bisher keine praktischen Erfahrungen bestehen. Mögliche Lösungen werden deshalb im Auftrag der Stadt Bern an der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) in Zürich im Modellversuch getestet. Die Modellversuche werden durch die Mobiliar und die Gebäudeversicherung des Kantons Bern mitfinanziert. Die Versicherungsgesellschaften beteiligen sich mit je einem Viertel am Projektbeitrag der Stadt Bern und leisten damit einen wichtigen Beitrag an eine wirksame Prävention.

Das Hochwasser von 2005 im Modellversuch

Modell Dalmazibrücke

Um die Übereinstimmung von Modell und realen Verhältnissen an der Aare zu prüfen, wurde in einer ersten Phase dass Hochwasser von 2005 simuliert. Die Versuche ergaben eine sehr gute Übereinstimmung mit realen Ereignis. Im nächsten Schritt wurde die grundsätzliche Funktionstüchtigkeit einer möglichen Lösung - ein Holzleitsystems im Oberwasserkanal (oberhalb der Matteschwelle), welches das Holz in Richtung der Entnahmestellen im Bereich Aarstrasse / Tych lenken soll - untersucht. Die Versuche haben gezeigt, dass das System von der Idee her im Prinzip funktioniert - allerdings unter idealisierten Voraussetzungen. In der zurzeit laufenden Versuchsreihe wird geklärt, wie sich das System unter realitätsnahen Bedingungen verhält. Die endgültige Auswertung dieser Versuche liegt voraussichtlich im Herbst 2007 vor. Dann kann entschieden werden, ob der Lösungsansatz mit einem Holzleitsystem weiterverfolgt wird. Andernfalls stehen alternative Lösungsmöglichkeiten im Bereich der Matteschwelle zur Verfügung, die ebenfalls mit¬hilfe des bestehenden Modells untersucht werden können.

Modellanlage Schwemmholz

Mit dabei für den Matte-Leist und www.matte.ch: Adrian Brügger (Fotos)

 


Ausstellung mobile_evacuation_platform

Berner Fachhochschule Architektur, Holz, Bau/ Matte-Leist Bern

Vernissage 6. Juni 07 16 Uhr Präsentationen 18 Uhr Apèro

Projektarbeiten von Studierenden der Berner Fachhochschule Abteilung
Bachelor Architektur, mit Plänen und Modellen mobile_evacuation_platform.
Erforschung und Entwicklung eines neuen Bautyps als eine leichte, jedoch
statisch robuste, transportable, de- und remontable temporäre „Notfallinsel“ bei
grossflächigen Überschwemmungen.

Frei begehbare Ausstellung 7. Juni bis 13. Juni 07
Mo - Fr 18.30 - 21.30 und Sa + So 14.00 - 17.00 Uhr
Gemeindestube, Berchtoldhaus, Mattenenge 1, Bern/Matte
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Besucherinnen aus der Fachwelt
und der Bevölkerung.

Mehr Informationen (PDF) ► hier klicken


Hochwasserschutz Aare Bern

MIKADO: Alternatives Alarmierungsmittel zum Sirenenalarm

Bei Gefahr durch Hochwasser entlang der Aare erfolgt die Warnung der Bevölkerung
grundsätzlich mit den Zivilschutzsirenen. Als alternatives Alarmierungsmittel zum Sirenenalarm bietet sich das Mobilfunktelefon (SMS) an.

Das Alarmierungs- und Informationssystem MIKADO, das seit 2005 bei der Stadtpolizei
Bern erfolgreich im Einsatz steht, erlaubt die Erfassung von Mobilfunktelefonteilnehmenden
zwecks Alarmierung bzw. Information mittels SMS.


Hochwasserschutz in der Matte

Bohrturm

Geologische Abklärungen Dalmazi - Matte - Altenberg

Im Zusammenhang mit dem langfristigen Hochwasserschutz werden in den Quartieren Dalmazi, Matte und Altenberg ab dem 30. April 2007 Sondierbohrungen zur geologischen Abklärung des Untergrundes durchgeführt. Die Resultate der Untersuchungen dienen als Grundlage für die weitere Planung der langfristigen Hochwasserschutzmassnahmen entlang der Aare. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2007. Insgesamt werden nacheinander und über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten verteilt an rund 40 Standorten in den Quartieren Dalmazi, Matte und Altenberg Arbeiten ausgeführt.

 

Flyer Stadt

Mehr Informationen zu den Sondierbohrungen
finden Sie in den PDF-Flyern der Stadt Bern

hier klicken

Und hier die Medienmitteilung der Stadt Bern ► hier klicken

Weiterführende Informationen zu den übrigen Bauarbeiten
zum Hochwasserschutz  finden Sie in diesen PDF - Dokumenten der Stadt Bern:

Infoschreiben Interventionsplätze für Schwemmholzentnahme

Infoplakat Interventionsplätze für Schwemmholz- entnahme

Infoschreiben und Plakat zur Kiesentnahme

 

Gesamtprojektleitung: Tiefbauamt der Stadt Bern

 


Eröffnung Kraftwerk Matte

Flyer EWB

Nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten konnte das Kraftwerk Matte im April schrittweise wieder in Betrieb genommen werden. Mättelerinnen und Mätteler sind herzlich eingeladen zum Morgen der offenen Tür am

Samstag, 12. Mai 2007 von 09.00 bis 12.00 Uhr

Fachleute erklären die Funktionsweise des Kraftwerkes. Ein Film zeigt Historisches sowie Impressionen der Sanierungsarbeiten. Wettbewerb und eine Erfrischung fehlen natürlich nicht.

mehr zum Kraftwerk: hier klicken

 


Hochwasserschutz in der Matte

Durchgang erschwert - zahlreiche Parkplätze aufgehoben

Die dreimonatigen Bauarbeiten an den verfestigten Baggerstellplätzen haben begonnen. Dadurch ist die Durchfahrt an der Schifflaube verengt. Zudem wurden zahlreiche Parkplätze während der Bauphase aufgehoben. Gratistipp: am besten den eigenen Parkplatz mitnehmen und den Stau einkalkulieren - oder das Durchfahrverbot respektieren und die Matte umfahren. Sie ersparen sich sehr viel Ärger!

Baggerschaufel und Kieshaufen

Die Bauvorhaben

Entlang des Oberlaufs der Aare und rund um den «Tych» werden die so genannten Interventionsplätze verstärkt. Die Belastbarkeit der betreffenden Uferabschnitte, die für eine Schwemmholzentnahme in Frage kommen, reicht nicht mehr aus für schwere Mobilkräne, wie sie heute eingesetzt werden.

Gleichzeitig werden unterhalb der Untertorbrücke rund 5000 m3 Kies aus der Aare entnommen. Die Arbeiten dauern bis Anfang März. Der Abtransport des Kieses erfolgt mit Lastwagen via Langmauerweg und Untertorbrücke.


Wieder fliessendes Wasser im Tych

Tych

Der Zubringer zum EW Matte führt wieder Wasser. Seit dem Hochwasser im Sommer 2005 war der Tych geschlossen, ab Mitte April 2007 ist ein weiterer Schritt zur Normal-Matte getan - der Fluss wird wieder geduldet im Quartier. Technische Infos: hier klicken.


Hochwasserschutz - für Privatanwender

Nun, es war nicht gerade ein Grossaufmarsch an Hochwasserschutz-Interessiereten, die es am sonnigen Samstag, dem 14.April 2007 auf den Mühlenplatz in die Matte verschlug. Umso aufschlussreicher waren die vorgestellten Produkte, die für einen raschen, unkomplizierten Einsatz bei einem Hochwasser gedacht sind. Sie sollen auf privater Seite die Anstrengungen der Rettungskräfte und der Feuerwehr ergänzen.

  • Hochwasserschutz
  • Hochwasserschutz

Hochwasserspezialisten auf dem Mühlenplatz

Das Matte-Hochwassererxpertenteam, gut gelaunt und interessiert.

Logo HOWASU

Die Firma HOWASU AG aus Oberurnen stellt ihre Weltneuheit im Gebäudeschutz bei Hochwasser vor. Mehr Informationen finden Sie in ► diesem Flyer (PDF);


Logo Feutech

Mehr Informtionen finden zur Firma www.feute.ch Sie in diesem ► zweiten Flyer (PDF)


22. August 2006 - ein Jahr nach dem Hochwasser

Gemütliches Brätle beim Wöschhüsi

Der Tag ist vorbei - und es ist ein gelungener Tag gewesen - Licht und Schatten wechseln sich ab - und am 22.08.06 - war der Tag und auch die Nacht hell beleuchtet.

Mattespaziergang und Mattebrätlete

Mattebachlüchte

Bald ist es ein Jahr her, seit das Mattequartier überschwemmt wurde. Das Quartier wurde aufgebaut - einige sind zurück - andere sind weggezogen. Der 22. August 2006 ist ein Tag wie jeder andere, könnte man meinen - oder doch nicht? Der eine oder die andere wird sich an den 22. August 2005 erinnern, der doch einiges verändert hat. Und genau diese Veränderung möchten Restaurants, Verkaufsgeschäfte, Gewerbebetriebe der Bevölkerung zeigen. Die Türen stehen von 14.00 - 18.00 offen - und wer Lust hat kann sich am Abend im Wöschhüsi ab 18.00 bei einem Grillplausch treffen - oder in einem der umliegenden Restaurant verpflegen - Rest. Santorini, Rest. Mülirad, Rest. Zähringer, Cinematte, Rest. Fischerstübli - Apéro in der Broncos Loge

Und alle Geschäfte, Bewohnerinnen und Bewohner in der Matte sind aufgerufen an dieser Aktion mitzumachen ... Es ist kein "Muss" ...

"Mattebachlüüchte"

Und wer Lust hat kann um 21.00 am "Mattebachlüüchte" ein "Lüüchtschiffli" auf den Mattebach legen - diese Aktion wurde von Yvonne Siebenmann, Cambio Wechselrahmen gesponsert. Die Lichtkerzen können ab 16. August auch bei Yvonne Siebenmann abgeholt werden - und am 22.8. ab 20.00 am Mattebach beim Wöschhüsi.

Mattegeschäfte

es machen mit...

Die Veränderungen sind sichtbar bei:

  • Buchladen und Verlag Einfach Lesen, Badgasse 4, www.einfachlesen.ch
  • Monika Künti, Flechtwerk, Schifflaube 50, www.flechtwerk.ch
  • Schneiderei am Fluss, Janette Hebeisen und Claudia Byland, Schifflaube 48,
  • Siffertglas, Therese Siffert, Schifflaube 38, www.siffertglas.ch
  • Ruth und Res Margot, Musiker Ehepaar, Schifflaube 32, www.margrotmargrot.ch
  • Myriam Müller, Schmuckstück, Schifflaube 32,
  • Sandra Tresch, Keramikern/Künstlerin, Keramikatelier, Schifflaube 30,
  • Coiffure Schifflaube, Schifflaube 26, www.coiffureschifflaube.be
  • Broncos Loge ab 17.00 geöffnet, Mühlenplatz 5, www.broncos-loge.ch
  • Sun Kid, Berns pfiffiger Kinderladen, Mühlenplatz 6 + 8, www.sunkid.ch
  • Zsuzsanna Zahnd, Chamäleon, Kunsthandwerk, Schmuck, Gerberngasse 46
  • E Ligu Lehm, Café und Snackbar, Shiva, Gerberngasse 41
  • Restaurant Fischerstübli, Gerberngasse 41, - mit grossem Garten - Nichtraucher-Stübli - www.fischerstuebli.com
  • Eva und Han Kok Banlaki, Gerberngasse 21, im Garten, Bewohneri
  • Matte Lade, Gerberngasse 21 - auch am Mattebrätle dab
  • Schnapp Secondhandkleider & Accessoires, Nathalie Crippa, Gerberngasse 15, www.schnapp-secondhand.ch
  • Restaurant Mülirad, Gerberngasse 4, www.muehlirad.ch
  • Dinamo, Wasserwerkgasse 4, www.dinamo.ch
  • Werbeagentur achtung! gmbh Wasserwerkgasse 7, www.achtung.be
  • Karl Zimmermann AG, Wasserwerkgasse 31, www.kazi-metall.ch
  • und auch der Mattelift ist in Betrieb ...
  • und weitere mehr ...

Mehr Infos finden Sie im Flugblatt ► hier klicken (PDF)


Die Verteilpolitik der Hochwasser-Spendengelder in der Matte werden angegriffen

In der heutigen (21.8.06) Ausgabe der Zeitung Bund steht ein Artikel über Fritz Gilgen und Lisa Aeberhardt. Darin wird die Verteilpolitik der Matte Leists stark angegriffen.

Um Klarheit zu schaffen ist es mir ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass die Spendengelder nicht vom Matte Leist verteilt werden, sondern eine unabhängige und ausgeglichene Kommission zusammengestellt wurde, in der die Bevölkerung (Frau & Mann), das Gewerbe, Sozialdienst Bern, die Nydeggkirche, das Rote Kreuz und der Matte Leist vertreten sind. Der Matte Leist hat sich nur für die Sammlung der Spenden engagiert und das Prinzip der Verteilung aufgestellt: Soforthilfe, Wiederherstellung und Prävention. Hier ist der ganze Bericht von Sven Gubler, Matte-Leistpräsident ► hier klicken (PDF).


Hochwasserschutz - es geht voran

Seit Tagen scheint wieder mal die Sonne und die Hochwassersituation bleibt stabil. Am Freitag 2.6. informierte Gemeinderätin Regula Ritz an einer Medieninformation ein weiteres Mal über die langfristigen Massnahmen, betreffend Hochwasserschutz. Man nimmt die ganze Hochwassersituation offensichtlich sehr ernst. Experten, Gemeinde, Kanton und Behören sind tatsächlich aktiv am Lösungen ausarbeiten - kurzfristig - mittelfristig - langfristig!

www.matte.ch meint: Wir haben den Eindruck, dass tatsächlich nicht nur über Hochwasserschutzmassnahmen geredet wird, sondern dass es für einmal in die richtige Richtung geht. Auch wenn die langfristige Planung bis ins 2012 dauert, ist es immer noch eine kurze Zeit. Stellen Sie sich vor, wenn 1999 die Mattebevölkerung ernst genommen worden wären, wie es 2006 bereits aussehen würde. Der Stollen oder eine andere Variante vielleicht schon fertig? Ja eben - wenn das Wörtchen wenn nicht wäre - und hätten wir doch ... und wären wir doch ... Es ist wie es ist und so wird es dann 2012 sicher nur noch die kleinen Stiefel im Keller brauchen - die gossen Stiefel werden der Vergangenheit angehören. Wasser ist lebendig und Wasser ist Emotion!

Und so könnte es 2012 aussehen:

Fotomontage Projekt

Hier noch zusätzliche Informationen von der heutigen Medienkonferenz

Als PDF zum herunterladen - Die Erörterungen

Als PDF zum herunterladen - Der Stollen

Als PDF zum herunterladen - Präsentation Hochwasserschutz 2.6.06


Der Schreck im Mai 2006

Donnerstag, 1. Juni 2006 - 10.49

Im Moment ist die Hochwasserlage stabil ... Nach wie vor ist es kalt und bewölkt ... wann wird es endlich Sommer?

Ab heute werden in der Matte (im ganzen Quartier) wieder Parkbussen verteilt ...


Mittwoch, 31. Mai 2006 - 13.15

Die Hochwassersituation hat sich beruhigt - allerdings braucht es immer noch "diggi Söggä und ä diggi Jaggä" ... es isch immer nuch u chalt ...

Felsenburg

Dienstag, 30. Mai 2006 - 22.25 - Bilder des Tages

Der heutige Tag war wechselhaft - Wolken, Sonne, Gewitter, Regen, Kälte ... was noch gefehlt hat war der Schnee - und es ist kalt ... grrrr .... dabei soll doch in etwa drei Wochen der Sommer beginnen ... Wann wird es endlich Sommer?

Tych und Untertorbücke


Bilder Montag 29.5.06

Matte-Leute Tych Untertorbrücke

Nachdem es am Montag  heftig regnete, wurde das Alarmsystem via SMS erstmals eingesetzt. Es dauerte nicht lange und schon waren Feuerwehr an der Arbeit, um an den kritischen Stellen Sandsäcke zu verteilen. Im Moment scheint es mir, dass die Aare zwar steigt, aber noch nicht im gefährlichen Bereich ist. Dadurch, dass die Schleusen in Thun voll offen sind, führt die Aare mehr Wasser. So hoffen nun alle, dass die Wetterprognosen nicht stimmen und nicht mehr so viel Regen vom Himmel fällt. Wir werden hier in den nächsten Tagen immer wieder informieren wie die Situation ist. Die Mättelerinnen und Mätteler trifft man wieder vermehrt auf der Strasse ...

Dienstagmorgen - es ist kalt (wie fast im Winter) und ungemütlich. Es regnet wieder, die Lage scheint sich trotzdem zu stabilisieren. So ist das Wasser im Moment noch in seinen gewohnten Bahnen wir hoffen alle, dass dies so bleiben wird ... Es ist verrückt, wie sensibilisiert wir hier unten auf das Wasser sind ...


Am Dienstag, 23. Mai, Notentlastung der Schwelle getestet

Schwellenmontage

Heute morgen wurde die Notentlastung der Schwelle getestet. Gemeindebehörden, EWB und MättelerInnen sahen gespannt zu. Ziemlich genau 09.20 die Schwelle "herausgezogen" wurde ... es gab keine Probleme - es funktionierte alles bestens.

mobiles Schwellenelement


Hochwasserschutz in der Matte II

Übrigens trotz dem vielen Wasser (Regulierung des Thunersees) sind die Füsse trocken ... obwohl ich beim einen oder andern bereits wieder Stiefel gesehen habe, ist die Lage im Moment entspannt.

Känzeli

Just - kurz vor der Stadtratsitzung wurden die Medien über die Hochwassermassnahmen informiert. Kurzfristige, mittelfristige Ziele ...

Auszüge aus der heutigen Medienkonferenz können als PDF herunter geladen werden. Weitere wichtige Schritte und langfristige Massnahmen werden Anfangs Juni bekannt gegeben. ► hier klicken

www.matte.ch meint: Wasser ist Emotion und so wird das Wasser in der Matte immer wieder zu Gesprächstoff führen. Die Hochwasserschutzmassnahmen sind immer zu langsam, denn Wasser ist schneller als jede Theorie. Selbstverständlich wurden deutlich mehr Projekte in Angriff genommen, als 1999. Selbstverständlich werden die Behörden versuchen, der Bevölkerung gerecht zu werden. Selbstverständlich wird es immer wieder Diskussionen geben ob nun das Glas halb leer oder eben halb voll ist. Meiner Meinung nach, sind die Behörden wirklich interessiert, lösungsorientiert zu arbeiten - und manchmal bringt eben Geduld nicht nur Rosen, sondern auch trockene Füsse ... und mit der neuen Kantonsregierung erhofft sich der eine oder die andere noch bessere Lösungen!

Und die Kredite wurden gesprochen ... der Stadtrat hat mit 68 zu 0 ja gesagt.

Die Sitzungsunterlagen ► hier klicken!


Hochwasserschutz Aare Bern I

Am 27. April informierte die Direktion für Sicherheit Umwelt und Energie über Verbesserungsmassnahmen im Nachgang Hochwasser 2005.  Ab 15. Mai können Bewohner und Gewerbetreibende in den hochwassergefährdeten Gebieten bei Hochwassergefahr sich per SMS informieren lassen. Aus der Matte sind lediglich 258 Anmeldungen eingegangen - viel zu wenig - wenn man bedenkt, dass jeder zweite Mätteler ein Handy hat. Es ist nach wie vor möglich sich bei der Feuerwehr anzumelden. Die Warnsystem soll verbessert werden.

Damit die von der Feuerwehr geplanten Schutzdeiche rasch erstellt werden können, liegen in sieben zentralen Lagern, aufgeteilt auf die gefährdenden Gebiete, 10000 gefüllte Sandsäcke bereit. Eine kleine Episode: Bleiben die Sandsäcke hier an der Aare liegen? Hätte gerne besseren Ausblick auf die Aare", meinte ein Anwohner. Dieser muss ziemlich neu hier in der Matte sein. Darauf meinte ein langjähriger Bewohner: Hier wo jetzt die Sandsäcke liegen war vor dem Hochwasser ein Atelier ... ach so ... dann bleiben die Sandsäcke wohl bis zum nächsten Hochwasser hier liegen ... drehte sich um und verschwand in seiner Wohnung.

Hochwasserschutz bei Brüggers

Schlauchsäcke sind mit Flusswasser gefüllt und passen sich flexibel dem Gelände an und sind innerhalb kurzer Zeit aufgebaut. Der Gemeinderat hat einen Antrag zur Beschaffung von 1.7 km Schlauchsäcke bereits zugestimmt.

Massnahmen in der Matte - auch von Privaten ... Verbauungen - und Sandsäcke an der Aare


Hochwasserschutz bei Brüggers


Vortrag

DIENSTAG, 25. APRIL 2006, 19.50 UHR, (im Anschluss an die Mitgliederversammlung)
im Vortragssaal der Stadt- und Universitätsbibliothek, Münstergasse 63, Bern

Nachhaltiger Hochwasserschutz Thun-Bern

Adrian Fahrni, Wasserbauingenieur, Oberingenieurkreis II, Bern

Herr Fahrni stellt das Gesamtkonzept des Tiefbauamtes für einen nachhaltigen Hochwasserschutz im Aaretal vor. Mit insgesamt 24 Massnahmen will der Kanton Bern die Bevölkerung vor Hochwasser schützen, aber auch die Trinkwasserversorgung sichern und die Natur- und Erholungsräume aufwerten. Das Projekt hat bereits viele kontroverse Stellungnahmen und Diskussionen ausgelöst.

Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos, Gäste sind willkommen.

Naturforschende Gesellschaft in Bern, Falkenplatz 14, 3001 Bern
www.ngbe.ch


Die neue Schwelle an der Schifflaube ist nun eingebaut

mobile Schwelle - Einbau

Mitte April 2006

mobile Schwelle - Einbau


Stützmauer an der Gerberngasse ist gerutscht ... 10. April 2006

Stützmauer

Kurz nach Mittag wurde der Polizei gemeldet, dass die Stützmauer oberhalb des Spielplatzes an der Gerberngasse teilweise eingestürzt sei und der Hang weiter zu rutschen drohe. Die Berufsfeuerwehr Bern und eine Geologin begutachteten daraufhin das terrassierte Gelände. Die Geologin ordnete Massnahmen wie das Fassen und Ableiten des Regenwassers oberhalb der Gefahrenzone und ein Abdecken des betroffenen Hangs an. Weiterreichende Massnahmen hielt sie aber im Moment nicht für nötig.


Montag, 10. April 2006, 15.30

Trotz den an haltenden Regenfällen und dem Schneefall ist es hier in der Matte normal ... heute wurden die neuen Schwellen bereit gestellt, die dann am Dienstag bei einigermassen vernünftigem Wasserstand montiert werden können. Im Moment sieht es allerdings nicht danach aus (Montag, 10.4.06 - 21.00)




Hochwasser Schutz - eine etwas andere Sicht ...

Signal Gummistiefel

Es ist eigentlich wie Parkieren in der Berner Innenstadt: Die Berner wissen, dass man fast nirgends mehr hinstehen darf. Ein dichter Wald von Verbotstafeln und Hinweisschildern weisen uns den Weg. Die ahnungslos heranfliessenden Bäume und Äste in der Aare sollte man vielleicht auch besser informieren. So wie jetzt geht das nicht!

Um die Situation der ankommenden Bäume zu verbessern, schlage ich Folgendes vor:

  • Beim Wehr kommt ab Schwellenmätteli alle 5 Meter ein Schild mit:
    Abbiegen für Bäume verboten
  • Beim Löchli im Wehr aber kommt ein Schild:
    Für Bäume und Äste rechts abbiegen obligatorisch
  • Sollten sich die Bäume nicht daran halten, dann steht im Kanal beim Tych noch ein Pfeil mit:
    Geh zurück.!!!

Nil Volentibus Arduum: Für derjenigen der wirklich will, ist nichts unmöglich.

 

Ing. J.J.C. Kok

 

Wasserbau Ingenieur aus Rotterdam, lebt seit drei Jahren und 2 Hochwassern in der Matte Tel. 078 604 30 63 - Erstaunt sich immer mehr.


Gemeinderat beantragt Kredit für kurzfristige Hochwasserschutzmassnahmen

Die Stadt Bern informiert am 7.4.2006:

Der Gemeinderat legt dem Stadtrat einen Katalog für kurzfristige Hochwasserschutz-Massnahmen vor. Geplant sind Interventionsplätze zur Holzentnahme am Tych, Sandsäcke und mobile Sperren, Instandstellungen an den Uferverbauungen und die Projektierung eines Holzrückhaltesystem oberhalb der Dalmazibrücke sowie einer Schwemmholz-Leiteinrichtung am Tych. Der Gemeinderat beantragt dem Parlament dafür einen Kredit von 4,65 Millionen Franken.

Für den gesamten Text ► hier klicken (PDF)


Kein Aprilscherz - das Schwemmholz nimmt zu ...

Schwemmholz im Tych

Viele Mättelerinnen und Mätteler stehen besorgt am Tych, schütteln den Kopf und die Angst kriecht wohl beim einen oder der andern den Nacken hinauf .


Schwemmholz im Tych


Pressekonferenz vom 2.3.06 im Wöschhüsi

Bericht über die Verteilung der Spendengelder und Scheckübergabe

Gremuim Spendenvergabe

Bildlegende: von links nach rechts: Sven Gubler Matteleistpräsident, Jörg Leuenberger Vorsitz Arbeitsgruppe Hilfeleistung Matte, Reto Hartmann Präsident Rotary Club Christoffel Bern, Erwin Bischof Rotary Partnerschaft mit Dresden, Heinz Hänni Gemeindienst Rotarier

Arbeitsgruppe Hilfeleistungen Matte
Spendengelder Aktueller Stand per Ende Februar CHF 275000.-

 Aufteilung

SammlungBetrag
Sammlung Matteleist am Mattefescht im Stade de Suisse 21 000
Privatpersonen inkl. Aktivitäten von Privatpersonen Aktivitäten auch von Schulen und Kinder brachte Geld in die Kasse 87 000
Firmen – darunter Coop, YB, SCB mit Aktion 44 000
Vereine, Kirchen, Schulen 21 500
Öffentliche Institutionen (Gemeinde) 101 500

 

Bis zum heutigen Tag sind ungefähr 170 000.- ausbezahlt. Die Arbeitsgruppe behandelte 44 Fälle. Wie Jörg Leuenberger berichtete, war jeder einzelne der 44 Fälle speziell: „So wie es eben in der Matte so viele verschiedene Menschen und Fälle gibt so war auch jedes Gesuch individuell“, betonte er.  Die Gelder wurden natürlich nicht "einfach so  willkürlich“ ausbezahlt. Zuerst wurden Gründe wie beispielsweise  ungenügende Versicherungsleistungen abgeklärt. Die Mobiliar kam durchs Band sehr positiv weg, weil sie vor  Ort aktiv waren und oft unbürokratisch halfen. Bei andern Versicherungen konnte - und kann man nicht unbedingt von Soforthilfe sprechen …

Leuenberger betonte, dass die Zusammenarbeit in der Kommission sehr gewissenhaft und gut funktionierte. Man hatte kaum Meinungsverschiedenheiten und Entscheidungen wurden stets einstimmig gefällt.

Allfällige, nicht direkt verwendete Beträge stehen für Präventionsmassnahmen zur Verfügung. Wie und für was die Gelder gebraucht werden, darüber wird selbstverständlich wieder informiert werden.


Scheckübergabe

Am 2.März 2006 übergab Reto Hartmann, Präsident Rotarier beim Club Christoffel einen Check im Wert von 24 000.- an Jörg Leuenberger. Diesen Betrag sammelte der Rotarier Club Christoffel Bern und dessen Partnerstadt Dresden. (Dieser Betrag ist noch nicht in der obengenannten Summe) Dresden hatte vor vier Jahren grossen Schaden durch Hochwasser erlitten. „Übrigens die Rotarier von Christoffel Bern sind ein gemischter Club, 50% Frauen und 50% Männer“, meinte Reto Hartmann augenzwinkernd.


Grobes Geschütz vor dem Zähringer

Pneukran

Vor dem Zähringer sind erneut schwere Baumaschinen im Einsatz. Zum Ausbaggern des Tychs wird ein Bagger in das Flussbett gehievt - und am Feierabend wieder herausgeholt.


Arbeiten an der Mattenschwelle

Bauzelt auf der Schwelle

Im unteren Bereich der Schwelle werden vier handbetriebene Schleusen in eine Notentlastungsöffnung von rund 16 Metern Breite umgebaut. So können diese bei einer drohenden Hochwasserkatastrophe auf Befehl der Feuerwehr schnell entfernt werden. Damit wird die Durchlässigkeit für Schwemmholz deutlich erhöht.

Die Dauer der Bauzeit hängt vom Wetter ab - voraussichtlich sollten die Arbeiten bis Ende April dauern ... Bilder demnächst hier zu sehen.


Kiesentnahme im Schwellenmätteli

Seit Montag, dem 16.1.2006 geht es los: nach dem Hochwasser vom August 2005 werden 30 000 Kubikmeter Kies beim Schwellenmätteli und im Tych ausgebaggert.

Bagger im Kanal

Die Schwelle bleibt erhalten, wird aber technisch verbessert. Das EW Matte wird wieder in Betrieb genommen, die Sanierung soll bis Mitte 2006 abgeschlossen sein.

Kiesentnahme bei der Schwelle


So ein Mist

Schön wäre, wenn bei dieser Gelegenheit der eine oder andere im Quartier oder bei den Behörden einen mutigen Besen in die Hand nehmen würde und mit den wilden Deponien abfahren würde. I myst for you - Abfallsorgentelefon der Stadt Bern 079 669 4000.

Abfallberge auf der Gerberngasse

Abfallhaufen in in der Schifflaube


Jahreskonzert LIONS CLUB BERN ESPRIT

Samstag, 21. Januar 2006 17.30 - 21.00 Uhr

Prospekt Lions

Der Lions Club Bern Esprit freut sich, die "BIG-BAND des LISE-MEITNER-GYMNASIUMS KÖNIGSBACH" unter der Leitung von Peter Leuchtner in Bern begrüssen zu dürfen. Die Schülerband gewann im Herbst 2005 den 3. Musikwettbewerb des Lions Clubs Remchingen Pfinztal.

Die Big-Band und ihre Dixieformation entführen Sie in die Welt des Jazz mit Stücken wie "Pennsylvania 6-5000", "In the Mood", "Bill Bailey" und vielen anderen.

Eintritt: CHF. 98.00 (Konzert, Apero und Buffet)

Der Reinerlös des Jahreskonzerts 2006 kommt dem Projekt "Hochwasser Berner Matte" zugute. In Zusammenarbeit mit dem Matteleist werden die Gelder gezielt vergeben.

 


Samstag, 21. Januar 2006, 10.00 - 15.30 Uhr

Tag der offenen Türe im WÖSCHHÜSI in der Berner Matte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im neu renovierten Wöschhüsi an der Gerberngasse 29 im Berner Mattequartier.


Wasser ist nicht gleich Wasser

Grundwassr an der Schifflaube

Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) übernimmt die Sanierung der Laubenböden in der gesamten Schifflaube nicht.

Begründung: die Schäden seien durch zu hohes Grundwasser und nicht durch Hochwasser entstanden...

www.matte.ch meint: da kommt uns ja fast das Augenwasser - da hatten wir das Jahrhundertgrundwasser und ahnten nichts davon!

 


Bodentruppen sind nicht Lufttruppen

Retten und reportieren

Wir hatten uns so am neuen Terrassenboden gefreut. Um so grösser die Enttäuschung, als er nach der Evakuationsübung unter den schweren Stiefeln von Soldaten und Medientross arg zerzaust und verschmutzt wurde.

Auch hier schreckt die Gebäudeversicherung vor einer Kostenbeteiligung zurück. Allerdings: "Wenn ein Helikopter auf der Terrasse hätte landen müssen, wäre der Schaden gedeckt gewesen", versicherte ein Experte der GVB.

 


Ärgernis wilde Deponien

Wilde Deponien Flyer I mist for you

In der aktuellen Umbau und Renovationsphase in der Matte entstehen leider immer wieder wilde Abfalldeponien.

Die Stadt Bern bemüht sich, dem entgegenzuwirken, ist aber auf die Mithilfe der QuartierbewohnerInnen angewiesen.

Bitte stellen Sie die Abfallsäcke nicht zu früh und korrekt verpackt beziehungsweise Altpapier gebündelt an den Strassenrand.

Wenn Sie wilde Deponien oder herrenlosen Abfall entdecken, rufen Sie bitte die Hotline an 079 669 4000. Diese kümmert sich umgehend darum - es klappt!

 


Die Sirenen der Matte

Infoforum zum Hochwasserschutz / 12. Dezember 2005 in der Dampfzentrale

Hearing Dampfzenztale

Die Dampfzentrale war besetzt bis auf den letzten Platz: Interessierte, Betroffene, Gewerbler aus allen Hochwassergebieten der Stadt Bern warteten gespannt auf die Ausführungen der Spezialisten, Leiste und Politiker. Sehr sachlich wurden die unterschiedlichen Erkenntnisse aus zwei grossen und einem kleinen Hochwasser innerhalb von sechs Jahren auf den Tisch gelegt.

Diese Sachlichkeit  wurde auch in den zweiten Teil, die Frage- und Diskussionsstunde, hinüber gerettet. Trotz des emotionsgeladenen Themas und tragischen Einzel-Schicksalen wurde der Anlass nicht zum Dampfablassen missbraucht. Das lag bestimmt auch an der kompetenten Moderation durch Sven Gubler, Matte-Leistpräsident. Einzig als die Verwirklichungsphase der langfristigen Massnahmen erwähnt wurde, kam trotzige Heiterkeit auf - 2014 liegt einfach ausserhalb des Zeithorizonts der Hochwasserbetroffenen!

 

Hearing in der Dampfzentrale

Doch es wurde nicht nur in die ferne Zukunft geschaut. Barbara Hayoz führte aus, dass die Stadt selber zum Experten in Sachen Hochwasser werden wolle um nicht von Dritten abhängig zu sein. Franz Bachmann durchleuchtete aus Sicht der Feuerwehr kritisch das Alarmierungskonzept, welches deutlich verbesssert werden müsse. Adrian Brügger vom Matte-Leist erklärte die kurz- und mittelfristigen Massnahmen, wie Bereitstellung eines Baggers mit langem Greifarm, den Bau von soliden Standplätzen dafür und vor allem Schutz vor Treibholz und dessen rasche Auswasserung. Eine Reihe von baulichen Massnahmen wie zum Beispiel verbesserte Notabflüsse oder Mauerbauten runden den Schutz der Aarquartiere ab.

 

Hearing in der Dampfzentrale

Dabei ist man sich einig, dass Schutz nur bis zu einer bestimmen Grenze möglich ist, die Natur geht ihren eigenen Weg und richtet sich nicht nach den Wünschen der Menschen. Hier bekräftigten die Vertreter der Mobiliar Versicherungen und der Gebäudeversicherung, ihren Teil an den Wiedergutmachung der Schäden aber auch der Prävention zu übernehmen.

Eine wichtige Veranstaltung, eine notwendige Veranstaltung fand ihren Ausklang bei einem Apero bei dem sich die hohen Herren und Damen ungezwungen unter's Volk mischten.

 

Peter Maibach



Einladung Hearing

Die Einladung als PDF-Dokument zum Ausdrucken ► hier klicken!


Solidaritätskonto

Arbeitsgruppe für Hilfeleistungen - Die Mitglieder der „Arbeitsgruppe für Hilfeleistungen“, alles Bewohner der Matte, haben an ihrer Sitzung vom 20. September 2005 nach Kontakten mit dem Delegierten für Katastrophenhilfe vom Schweizerischen Roten Kreuz, Victor Ruch, folgendes Vorgehen beschlossen: hier PDF zum herunterladen

Der Matteleist teilt mit, dass es immer noch möglich ist einen Unterstützungsantrag zu stellen. Die Formulare liegen  nach wie vor auf. Auch wenn aus der Sicht der Antragsteller die Erfolgschance sehr klein scheinen, gehts wohl  auch darum nicht aus falschem Stolz oder Scham nicht um Unterstützung zu bitten.


Aus dem Gemeinderat

Kiesentnahme im Schwellenmätteli

Der Gemeinderat hat beschlossen, im Schwellenmätteli rund 30'000 Kubikmeter Kies auszubaggern. Er beantragt dem Stadtrat einen dafür notwendigen Kredit von 450'000 Franken. Mit der Kiesentnahme soll im Schwellenmätteli möglichst rasch Platz für neue hochwasserbedingte Geschiebeablagerungen geschaffen werden.

Bautechnisch werden die neuen Kiesausbaggerungen im Schwellenmätteli und in der Felsenau gleich ablaufen wie in den letzten Jahren. Der Abbau erfolgt zwischen Januar und Februar 2006 im stehenden Wasser, so dass die Trübung der Aare auf ein Minimum beschränkt bleibt. Für die Kiesentnahme ist eine Wesserbaubewilligung des Kantons notwendig. In den letzten fünf Jahren wurden im Schwellenmätteli insgesamt rund 85'000 Kubikmeter Kies abgetragen.

Kiesentnahme im 2004

Die Vorlage wird im Stadtrat voraussichtlich am 24. November 2005 behandelt. Der Gemeinderat wird die Medien und die Öffentlichkeit Mitte Dezember 2005 an einer Medienkonferenz detailliert über alle geplanten Massnahmen zum Hochwasserschutz Aare-Bern informieren.


Kunst im Mattequartier 19 Künstler - in 19 Räumen

Bildeausstellung

Vom  4.11. - 6.11., noch vor den grossen Renovationen, fand  in den leeren Räumen im Berner Mattequartier eine Kunstausstellung mit vielen Künstler statt: wie z.B.: Fritz Kobi, Sandro Zimmermann, Bernhard Hodler, Rolf Schenk, Franticek Klossner, Heinz Inderbitzi, Sabine Hofkunst, Timmermahn und viele weitere mehr ...

Zahreiche Besucher nutzen die Gelegenheit zu diesem ungewöhnlichen Matte-Bummel und warfeneinen Blick in die 19 zu Galerien umfunktionierten Baustellen.

 


Autofahren durch die Matte

Schild dreissig kmh

Eigentlich herrscht ein Durchfahrtsverbot - aber - das scheint nicht mehr zu gelten! Es herrscht schon genug Chaos hier in der Matte. Solidarität ist es übrigens auch, wenn man Rücksicht auf die Quartierbewohner nimmt. Es ist nämlich gar nicht lustig, wenn man als Fussgänger wie Freiwild durch die Matte hasten muss ...

 


"Zwei-Klassen-Verkehrspolitik?"

autobahnmatte

Oder "die Matte-Autorennbahn ist wieder eröffnet!"

Das einzig Positive an der Hochwasser-Katastrophe war, dass wir Mätteler für eine kurze Zeit unter uns waren! Keine Automobilisten, welche verbotenerweise durch das Quartier rasen, als sei der leibhaftige Teufel hinter ihnen her! (Zone 30!) Keine alkoholisierten, enthemmten Jugendliche, die uns die Nacht zum Tag machen! Der fast paradiesische Frieden ist vorbei!

Dabei staunen wir, wie die behördlichen "Streicheleinheiten" verteilt werden. Die "Altstadt" kommt nun in den Genuss einer Flanierzone (mit Tempo 20) - aber die Matte gehört nicht zur "Altstadt"! Im Kirchenfeld (Seminarstrasse) entsteht plötzlich eine Einbahnstrasse, zusätzlich verkehrshemmend mit "liegenden Polizisten" und Parkplatzverengungen! So wird man den Eindruck nicht los, dass hier eine Zwei-Klassen-Politik betrieben wird: hier die reichen "Kirchenfelder", da die armen Mätteler! (Eine Radaranlage würde uns schon viel bringen - aber die müssten wir wahrscheinlich selber bezahlen!)

Wir staunen übrigens auch, dass wegen ungehinderter Durchfahrt der Sanität und Feuerwehr für das Matte-Quartier keine weiteren Massnahmen getroffen werden können! Wie lösen diese ihr Problem bei Durchfahrtssperre wegen Hochwasser?

 

Sacharin

 


Hochwasser-Prävention - Öffentliche Sandsackdepots

Die Feuerwehr möchte in der Matte mehrere abgeschlossene (Witterungs- und Vandalenschutz) Sandsackdepots erstellen. Die Depots werden durch die Feuerwehr verwaltet und bei Hochwassergefahr für die Mattebevölkerung geöffnet. Bei einem "allfälligen" neuen Hochwasser wären somit bereits in den ersten Stunden genügend Sandsäcke vor Ort verfügbar.

Für die Umsetzung dieser Präventionsmassnahme sucht die Feuerwehr in der Matte geeignete Räumlichkeiten für die Sandsackdepots.
Verfügbare Räumlichkeiten bitte melden an den Matte-Leist.

mehr Infos als PDF ► zum herunterladen


Projektende - WASCHEN IM WÖSCHHÜSI

endete am Samstag, 5. November 2005 um 18.00 Uhr

Letzte Wasch- und/oder Trockenmöglichkeit um 16.00 Uhr

Wir bitten alle MaschinenbenutzerInnen, bis zu diesem Zeitpunkt alle Wäsche und das Waschpulver aus dem Wöschhüsi nach Hause zu nehmen. Liegen gebliebene Wäsche wird entsorgt!

Vorstand Matte-Wöschhüsi - die Waschmaschinen können zu günstigen Konditionen erworben werden ► hier auf PDF klicken


Waschen im Wöschhüsi

Waschmaschinen im Wöschhüsi

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner vom Matte-Quartier - Das Wöschhüsi wird wieder in seiner Ursprünglichkeit genutzt ... Ab sofort stehen Ihnen während 7 Tagen in der Woche von

08.00 – 22.00 Uhr im Wöschhüsi an der Gerberngasse 29
3 Waschmaschinen und 3 Tumbler gratis zur Verfügung.


Das Waschpulver muss selber mitgebracht werden.
Vorstand Verein Matte-Wöschhüsi - Die Maschinen sind von der Firma Schulthess zur Verfügung gestellt worden.

Bis Ende Oktober kann noch im Wöschhüsi gewaschen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt dürften die meisten wieder normal waschen können. Ab Dezember 2005 sollte das Wöschhüsi wieder für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

 


Dr. med. Arnold Durrer

Unser Provisorium ab 3.10. für ca 6 Monate bis zum Wiedereinzug an die Schifflaube 16: Chutzenstrasse 24 3007 Bern. Rollstuhlgängig, Parkplätze. Ende dieser Woche sollte auch unser Telefon normal funktionieren und Termine vereinbart werden können.

Und hier die genauen Angaben als ► PDF zum herunterladen


Das Mattelädeli

Mattelädeli

ist im Container vor dem Lädeli geöffnet - Berücksichtigt die guten Ideen der innovativen Mätteler - Übrigens geniessen Sie Joghurt und Quark aus dem Mattelädeli ... Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08.00 - 19.00, Samstag 08.00 - 16.00

 

Postfächer bei der Matte-Post

Ab Dienstag 6. September 2005 können Postfachbesitzer ihre Post vor der Mattepost aus provisorischen Postfächern abholen.
Fachpakete und grossformatige Sendungen händigen wir unseren Postfachkunden ebenfalls per 6. September 2005, in der Poststelle Matte aus (während folgenden Öffnungszeiten)
Montag bis Freitag 08.00 - 09.30
Samstag 08.00 - 9.30

Briefmarken, Einzahlungen und andere Postgeschäfte müssen nach wie vor an andern Postämter getätigt werden.

Aarepegel

Hier kann der Pegelstand abgefragt werden:
www.wea.bve.be.ch/messwerte/index_d.html

Der Gemeindeblick

Die Seite rund um Gemeinden in der Schweiz - hat über das Hochwasser einige Links zusammen gestellt unter www.gemeindenblick.ch


Fotos auf dieser Seite von Rosmarie Bernasconi