Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Matte-Zytig Juni 1993

Mazze Zytig Schriftzug

Ausgabe Juni 1993


Inhaltsverzeichnis


E Mattetanz i Summer *Bärbeli*

Mürli in der Schifflaube

Jedesmal wenn i dür d Schiffloube ga, muess ig a öpper speziells dänke, no hüt, nach so mängem Jahr. Ufem Mürli ar Aare, fasch bim Zähringer vore, isch e Name häregmalt. Hüt cha me d Schrift fasch nümme läse. Aber we dr nech emal achtet, wes nid grad juflet de lueget genau häre, de gseht ers: *Bärbeli*.

Der eint oder anger het sich sicher gergeret ab dere Schmiererei u het dänkt, was die Junge hüür wider für e missrateni Generation sige. Dä kennt halt ds *Bärbeli* nid. Aber derfür kenne ig ds *Bärbeli* und ig weiss ou wär das Müürli so verziert het. Heit dir Zyt? Löit nech la verzelle.

Sinerzyt, es dünkt mi no gar nid so lang här, isches bi solide Bärnerfamilie Sitte und Bruuch gsi, dass d Giele, eigetlich scho eher d Bursche, i Tanzkurs gschickt si worde. O ig chume us ere solide Bärner Familie und ou mir isch das Schicksal nid erspart blibe. Churz nach der Komf, me isch scho chli öpper gsi, hets gheisse: "Bueb, du lersch tanze!"

Am nächschte Mittwuch Namittag: Abmarsch id Stadt, dr jungi Herr go usstaffiere. Keni gäbige Tschaupi-Schue, nei Schue mit Lädersohle heis müesse si. Schueh wo drücke u wo me uf jedem Gledu usgrütscht u schier uf d Schnurre gfloge isch. Keni gäbige Bluejeans, nei nigu-nagu noïi Bügelfaltehose wo bisse hei. No bim bim abhocke bin mir wi ir Achtigstellig vorcho. Derzue ghört het no es Hemmli wo ne Gattig macht, eis wo me de später immer wider cha bruuche. Immer het me alles wider müesse chönne bruuche u we mes mal würklech nötig gha het, de hani das Donners Züg niene me gfunge; sigs wies wöll.

*Bärbel* vom Peter Maibach

Derart schigg verchleidet het me nächhär dr nobli Herr i eini vo de zwöi Bärner Tanzschuele gschickt. "Gang nume, mir si ou gange wo mer so alt si gsi, das tuet allne guet, später chasch das immer wider bruuche u tue nid eso hölzig u me chönnt ja meine." Je necher das es cho isch je meh hani vor däm Tanzkurs Schiss gha. Schlimmer cha numme no d Rekruteschuel si. Aber wi scho der Karl May gseit het: "der einsame Indianer verachtet die Gefahr". Scho stani ir Tanzschuel Garbujo im Entree, mit Härzchlopfe im dreiviertel Takt.

Öppis hani vorhär no gar nid überleit gha: Da chäme ja ou Frölein! Ou für lehre z tanze! Iz wirds prekär, was mach i numme? Irgend öpper wyt ewägg het erklärt wär was wo und wie läng u wie breit u wie höch. De hets gheisse: "D Herre engagiere bitte". Ja merci viumau, weisch wie. Natürlich isch nume eine alleini dagstande wie ds Füfi-Tram ar Endstation. Na dis na hani mi de doch no chönne iifädle; a alles chan i mi nümme bsinne, u das isch äuä besser so.

Der einzig Liechtblick isch d Damewahl gsi. Da bin i Wältmeischter worde im verschwinde.

Wie der Indianer vo wyter obe bini aube abtäselet, we der Verdacht uf Dametuur isch ufcho. Wenn is hüt so überlege, de hani eigetlich sit denn aagfange uf em Hüüsli Zytig z läse. Aber äber, me cha sech nid dr ganz Abe abschliesse, einisch muess me wider unger d Lüüt.

"Cha cha cha, Schritt, Platz, di einzelne Herre engagiere bitte", no hüt ghören ig d Schtimm vor Frau Garbujo, wo üs Bürschteli umekommandiert het.

Ersparet mer d Qual vo no meh Erinnerige a di zäh Tanzlektione. Ig verschone euch derfür vor all dene schmärzliche Niederlage ufem Parkett. Wes e Rangliste git ir Tanzschuel de bini sicher uf dere vo de grösschte Gschtabi derbi.

Alles geit z änd, gottseidank, langsam aber sicher ou dr Tanzkurs. Damit mer en Erinnerig für z Läbe hei, gits am Schluss e grosse Ball. Ne nei nid go schutte, hesch gmeint. Komfschale alegge, Kravatte ume Hals, Tanzpartnerin mitnäh und i ds Casino a ds grosse Ereignis, heissts uf der Iiladig. Schale hani, Gravatte hani entlehnt, wo ds Casino isch weis i o. Aber e Tanpartnerin, das wird schwierig.

Froue hets für mi meh vo wiitem gä, ämu vorem Tanzkurs. Vo üüsere Clique si nume es paar mit eire gange; wie die plagiert hei. I ha meh zu dene ghört wo über dr Sach schtöi. Öppe Mau ir Schuel e chli gglüsslet, aber süsch bini scho rot worde bevori überhoupt öppis ha chönne säge. U wenni de öppis gseit ha de sicher ds verchehrte u de entweder z luut oder z liisli. Das isch aues eso kompliziert gsi, de bini lieber am Töffli go umeschrübele.

Aber iz hets di preicht, Indianer. No zwöi mal Tanzkurs vor em Ball, u wiit u breit ke Brut in Sicht. Wie macht me das, öpper zum Ball iilade? U was macht me de da dr ganz Aabe? tanze? sövu lang? Es isch e rächti Plag gsi, vo nieni Rettig. Alli Früünd hei sch lengscht öpper iiglade gha, im Tanzkurs isch o keni me übrig blibe oder ig ha mi nid trout.

Nach vilem Gschtaggu u Gschlotter hani du ändlech doch no e tapferi Begleiterin chönne uftribe, warum hani ig nid vo Aafang a draa tänkt. Grettet het mi d Süsle us der Junkere, zersche e Sandchaschte-Fründin, nächhär e tolli Kollegin. Dir gloubet nid, wis mir gwohlet het. I ha eini wo mitchunnt, a Ball, mit mir. Nümme grüble, nümme sueche, nümme studiere. No einisch i Tanzschtund, no a Ball u nächhär au revoir, adie mitenenand.

Ir letschte Tanzstund isches passiert. I ha mi bis über beidi Ohre verliebt. Z erschte mal, sit em Chindergarte. Weisch wie das tuet? Chasch di no dra bsinne, we plötzlich aues angere wyt wägg isch, we nümme gsesch u niemer me ghörsch, we die ganzi Wäut nume no i zwöi unendlich tiefe Ouge spieglet. We der Walzer direkt usem Buuch id Bei geit, we d nümme muesch überlege wele Wäg dräie, we alles so liecht isch und alles ewig duret. We d Muusig verbi isch u hei muesch. We d fragsch wie heissisch u wo wohnsch? Bärbeli, us der Matte, ou ufe Mond ufe u zrügg hätt i di heibegleitet.

Sit dir ou i Tanzkurs? Oder heit er on emal e länge, länge Heiwäg gha? Dir wüsst scho was i meine, gället. Ne nei nid so schtrub, nume chli gschmüselet u vilech es Müntschi, es isch fiischter gsi u me hets nid so genau gseh. Bärbeli. "Göimer zäme a Ball?"

Jesses, dr Ball, d Susanne! Wine Blitz ischs mer iigfahre. Das gits ja gar nid oder süsch numme im Tierbuch. Brucht eine wie mi derzue. Zersch wuchelang nüüt, nächhär machsch mit Müe u Not mit der Susanne ab. U iz z Bärbeli. I gloubes nid, das hesch mit Froue. "Iz muesch di wehre", het aube d Mueter gseit; aber leider het si nie gseit wie. Bärbeli, Susanne, Ball, no ne Wuche. I wandere uus.

I ha der Muet nid gha. Sälbstverständlich bin i mit der Susanne a Ball. Sälbtsverständlich hani mit dr Susanne tanzet. Sälbtverständlich hets mi schier verwurgget won i im gröschte Tanzgetümmel ufe glueggt ha, zum Balkon. Dört isch zvorderscht z *Bärbeli* gschtande u het mit ihrne unendliche Ouge abegluegt, mi aagluegt. U sälbstverständlich hei mir üüs nächhär nie me gseh.

Ir nächschte Nacht bin dür Matte gschliche u ha vor em Huus vom *Bärbeli* müesse öppis uf ds Müürli schribe. So viel hätt i wölle erkläre u hät i z säge gwüsst, ds Müürli wär viel z churz gsi. Es het nume zum ene eifache *Bärbeli* glängt.

Sinerzyt isch d Schrift no ganz früsch gsi. Hüt cha me se fasch nümme läse. Aber ganz abgwäsche isch si no geng no nid.

Eine Geschichte von Peter Maibach

  LEIST INTERNA

Wie die Natur im Frühling so auch der Vorstand im Juni. Er spriesst erquicklich und erneuert sich. Aus dem Matte-Boden schiessen "neue Köpfe".

Fritz Kobi

Fritz Kobi, Vize-Präsident

Die Kollegen nennen mich entweder Werbe-Fritz oder Reklame-Kobi. Und daraus hat sich zwangsläufig mein Name ergeben: Fritz Kobi.

Einfach, kurz und typisch bernisch, nicht wahr? Dass ich nach meiner frühen Tätigkeit als Bahnhofvorstand eine Werbeagentur mitgründete und diese unter dem Namen Contexta in der Matte ansiedelte, ist sicher auch eine Folge meiner beiden Spitznamen.

Wie so manches. Und wenn ich jetzt sogar im Matte-Leist als Vize aktiv mitmache, dann eben auch vor allem, weil ich für das schönste Berner Quartier werben will.

 
Markus Bosshard Kuckuck, ich bin der Kassier

nei ebe nöd. Ich bi de Markus Bosshard wo vor öppe vier Jahr uf Bern cho isch. Zerscht ad' Rathusgass mit Ussicht ufs Polizeipräsidium, toll nöd, und dänn id'Matte mit Ussicht uf d'Aare. Wänn doch de Kanton Bärn nur äntli würd Sorg träge zu sim Wässerli....

Es Telefon. En René Stirnemaa isch am andere Ändi vo de Leitig. Er seg de Präsi vom Matte-Leist und suechi en Kassier. .... und dänn gahts wie bim Hürate bis zum Ja. So chunt mer als Zürcher Schnuri zu sonere Ufgab a de Aare. Als Gärtner und Kaufmaa sött ich dem scho gwachse sii.

Ja aber wer bin i eigentlich? Im Zeiche von Fisch (19. März), Aszendent Skorpion, in Adliswil Züri gebore, mit em starche Drang zur Freiheit. Aber nüd eso, dass ich d'Selbschtdisziplin würd verlüre. Im Momänt bin ich arbeitslos, wil wämmer Hirntumor ghört dänn dänkt mer scho as Gschäftsrisiko und dänn no Pensionskasse, ojee... Mängmal salop mängmal sträng, gseht mer mich in Bern umepfure, natürli ohni Auto. Ach wie gut dass niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiss...

 
Evelyne Pfister Evelyne Pfister

Pfister-Hochueli Evelyne, geboren 10. August 1950 im Zeichen Löwe (Anmerkung Redaktion: das sieht man!), Schifflaube 40.

Hobbys: Kochen, "Lädele", Katzen sammeln

Das Dabeisein im Matte-Leist als Beisitzerin im Vorstand ist für mich Neuland. Ich werde mein Bestes geben, zumal ich in der Matte wohne und arbeite, um mitzuhelfen, dass "unsere Mättu" ein gemütliches, geselliges und behäbiges Quartier bleibt. Der Kontakt zur Bevölkerung ist mir wichtig.

 

Matte bei Nacht

Weil um halbneun das letzte Senkeltram zur Plattform hinauffährt, bleiben jene, die nicht gerne hundert Treppen hochsteigen, aber umso lieber das Nachtleben geniessen, am besten bei uns drunten. An einem Freitag kann es ihnen nämlich auch in der Matte kaum langweilig werden.

Da gönnt man sich zuerst einmal einen Apero in der Oldies-Bar. Diese "Unauffind-Bar" ist ein Geheimtyp für alle 68er, und man erreicht sie nicht nur durchs Fischerstübli hindurch, sondern auch aus dem Hinterhof. Nach einem oder zwei Drinks wird es jetzt an der Zeit, mit dem Lift in den Dachstock der alten Mühle hinaufzufahren. Im Anderland will man sich nämlich ein schwules Theater anschauen. Oder jungen Männern bei Tanzen zusehen. Aber aufgepasst: auch hier hat es wieder eine Bar, die sogar einige appetitliche Tellergerichte anbietet.

Nach dem Besuch im anderen Land liftet man sich wieder auf den Mühlenplatz hinunter. Angenommen man ist Mitglied, genehmigt man sich jetzt ein Bier oder etwas Stärkeres im Broncos-Club. Der Eingang befindet sich gleich gegenüber der Oldies-Bar, die man ja schon kennengelernt hat. Wer will, spielt ein bisschen Billard. Doch dann geht es weiter zum letzten Club. Das Wasserwerk ist im ersten Stock des alten Schildgebäudes, wie der Name sagt: an der Wasserwerkgasse. Hier reicht es vielleicht, um das letzte Stück einer donnernden Rockband mitzuerleben. Sonst ist das weiter auch nicht schlimm, denn eine lange Bar und ein kurzhaariger Disc Jockey sorgen für Unterhaltung.

Ist man um zwei Uhr müde, hat man ja nicht weit, um ins Bett zu kommen. Vielleicht sogar in ein fremdes. Und will man sich lieber an einem Mittwoch vergnügen, wählt man halt ein Konzert in der Mahagony Hall am Klösterlistutz, statt des Theaters im Anderland. Und trinkt das letzte Glas Wein auf der Zähringer-Terrasse oder unter der Fischerstübli-Laube, bevor man zu den Broncos geht. Für alle Nachtschwärmer ist aber dieser Hinweis wichtig: Im Broncos Club, im Anderland und im Wasserwerk ist man am besten Mitglied, sonst hat man vielleicht Probleme an der Türe oder muss einen teuren Eintritt zahlen. Alle hoffen darum, dass die Oldies-Bar bald eine Ueberzeitbewilligung bekommt.

Und was tut man an den andern Tagen? Nun, es hat ja einige sehr empfehlenswerte Beizen in der Matte: Das Kam Yu, mit seinen chinesischen Leckerbissen und der schönsten Garten-Terrasse, das Landhaus, gegenüber auf der andern Seite der Aare (mit Live Jazz am Donnerstag), das Mülirad mit seiner beliebten Küche, das Restaurant Matte, wo die Berner Rock-n'-Roller verkehren, das heimelige Fischerstübli oder der berühmte Zähringer. Jeder Abend ist also gerettet und wer sich in der Matte einsam fühlt, ist selber schuld.

Köbu

Milch macht müde Männer munter!

Haben Sie gewusst, dass Milch nicht nur müde Männer munter macht, sondern auch noch eine Kalzium-Bombe gegen Osteoporose (Knochenschwund) darstellt?
Zwei Gläser Milch = 1/2 Liter Milch enthalten gleichviel Kalzium (600 mg) wie 5 kg Pouletfleisch oder 10 kg Reis oder 5 Liter Orangensaft.
Wissenschaftler schätzen, dass etwa 60% der Schweizer Bevölkerung (nicht nur ältere Menschen) mit Kalzium unterversorgt seien.
Fachleute empfehlen mehr Milch. Also Prost Milch!

Bananen-Milchshake

  • 1 Glas Milch
  • 1 Kugel Bananenglace oder Vanilleglace
  • Bananen nach Bedarf, paar Tropfen Zitrone
  • mixen und fertig ist der aufbauende Sommerdrink.

Auch mit allen andern Früchte und Glacearomen möglich.
Milch macht mobil bei Arbeit Sport und Spiel!


Jubiläumsfest 125 Jahre Kesslergass-Gesellschaft

D'Kesslergass-Gsellschaft, dr eltischt Altstadt-Leischt vo Bärn, wird hür 125 Jahr alt. Dass mir ds Leischt-Jubiläum mit em Erlacherhof-Fescht u mit em traditionelle Handwärker-Märit am 5. Juni 1993 glichzytig dörfe fyre, freut üs alli sehr.

Us däm Grund lade mir Euch alli y, vo nah u wyt, bsuechet dr Handwärkermärit u üses Jubiläums-Fescht uf dr Münschterplattform. D' Mitglieder vom Leischt bewirte Euch uf dr Plattform u i dr Kesslergass-Feschtwirtschaft. Chef de Cuisine wird dr Walter Aebischer vom Zimmermania si.

Attraktione u Ueberraschige erwarte Euch vo früe bis spät. Mir freue üs bsungers uf ä Bsuech us dr Matte.

Alexander Hadorn, Kesslergass - Präsi

 

Jubiläumsfescht uf dr Münschterplattform
5. Juni 1993 Kesslergass-Gsellschaft
und Erlacherhof-Fescht


Alles weitere entnehmen Sie dem Detailprogramm.


E chlini Häxeliiräte

Vo obe gibts Lärme
si rumple u chessle
si stampfe entfesslet


Diä da obe wei fiire
da tüe mir nid liire
u gö ga gratuliere
u vor allem ga schnabuliere.

Mir stosse a uf 125 Jahr!

Mir näme en grosse Schluck
das geit i eim Ruck
u de si mir no lang nid veruckt.

Itz geits ersch richtig los
im Feschte si d' Mätteler famos.

Schreibhexe


Gücks-Egge

Die Rubrik Glücks-Egge: Die Rubrik, in welcher Sie etwas zum Kaufen, Tauschen oder Verschenken anbieten können. Vielleicht hat jemand Geburtstag, dem Sie gratulieren möchten. Vielleicht hat jemand eine Prüfung bestanden. Vielleicht heiratet jemand. Vielleicht hat frau ein Kind erhalten! Sie haben viele Möglichkeiten ihre ganz persönliche Nachricht über die Matte-Zytig mitzuteilen. Schreiben Sie uns und wir drucken für Sie! Richten Sie Ihren Zeilen an: Matte-Leist, z.Hd.. Matte-Zytig, Postfach 79, 3000 Bern 13.

  • Ein Jahr ist' s her, dass stand Mariannes Name auch in der Matte-Zytig, an der gleichen Stelle - in der allerersten Ausgabe. Wir gratulieren uns, dass wir ein Jahr später Marianne hier wieder gratulieren können. Wer bringt ihr zum Geburtstag am 20.6. ein Geburtstagsständchen?
    Gerberngasse 21, 1. Stock Wir vom Matte-Leist wünschen Marianne viel Geduld, weil Rene soviel für den Matten-Leist unterwegs ist.
  • Christian Hänni unser rasender Reporter der Mattezytig, feiert am 15. Juni seinen Geburtstag. Ihm wünschen wir von Herzen viel Durchsetzungskraft damit er sich gegenüber uns Frauen behaupten kann! Alles Gute zum Geburtstag.
  • Der entfesselte Blick! Unter diesem Titel hat der Kulturphilosoph Johann Gerhard Lischka (wohnhaft Gerberngasse 21) eine Fernsehsendung und ein Buch geschaffen. Die Kunstaktion auf dem Zürichsee und der TV-Film erweckten in ganz Europa grosses Interesse und wurden zu kulturellen Höhepunkte dieses Jahres in der Schweiz. Am Samstag, den 15. Mai 1993 hat nun im Kreissaal (Grabenpromenade) die Buchvernissage stattgefunden. Die Mätteler sind selbstverständlich stolz den Autoren in ihrem Quartier zu haben.
  • Evelyne Pfister, die Löwin im Matte-Leist, feiert am 10. August ihren Geburtstag. Da sie Katzen sammelt, freut sie sich bestimmt über ein neues Exemplar für ihre Sammlung! Wir vom Matte-Leist gratulieren Evelyne sehr herzlich.

Kosmetik Junkere 24

Der Begriff Kosmetik lässt sich zurückführen auf das griechische "Kosmeon", d.h. ordnen, schmücken, wobei die Ordnung des Leiblichen und der Geistig-Seelischen die Harmonisierung der äusseren Erscheinung zu ergänzen hatte.

Die Kundin, die sich entschliesst, zur Kosmetikerin zu gehen, vertraut ihr eines ihrer kostbarsten Güter an, ihre lebendige Hülle, ihre zarte so leichtverletzliche Haut. Sie erlaubt der Kosmetikerin diese Haut zu behandeln und begibt sich somit im wahrsten Sinne des Wortes in ihre Hände, im vollen Vertrauen auf eine verantwortungsbewusste und individuelle Arbeit.

Im Herbst 1992 eröffnete Angela Wicki ihr Kosmetik-Studio an der Junkerngasse 24 und findet die folgenden Leitsätze aus ihrer Ausbildung besonders wichtig: "Meine Kundschaft soll sich wohl fühlen, ich lege daher besonderen Wert auf individuelle Beratung und Behandlungsmethoden, die in Zusammenarbeit mit der Kundin entstehen."

Die Angebotspalette reicht von Gesichts-, Körper- und Nagelpflege bis hin zu Schminktechnik, Nagelkosmetik und Pflegeprodukte. Bei dieser ganzen Palette darf natürlich die Haarentfernung nicht fehlen!

Kosmetik Junkere 24, Angela Wicki Tel. 22 64 10

Der Vorstand hat ein Problem

Die Vereinigung "Lebenspartnerinnen und Lebenspartner von MATTE-Leist Vorstandsdamen und Vorstandsmitgliedern (LULMAVOVO)" bittet auf diesem Weg um Mithilfe: Welches alkoholfreie Lokal in der Stadt stellt dem MATTE-Leist ein Sääli für die Vorstandssitzungen zur Verfügung? "Wir möchten," so die Leiterin von LULMAVOVO zur MATTE-Zytig,"dass der Vorstand wenigstens einmal im Jahr nüchtern nach Hause kommt". Sacharin und Sachar können sich diesem Wunsch nur anschliessen: Möge der Vorstand so trocken werden wie der Sommer des Jahres!

Sacharin

Menu für luftig Zwillinge

(für 4 Personen)
Ein Essen, dass Sie und Ihre Gäste in die Lüfte hebt.

Spinatschaumsuppe

  • 2 Schalotten fein gehackt
  • 20 gr. Butter
  • 300 gr Spinat, geputzt
  • 6 dl Gemüsebouillon
  • 2 dl Milch
  • 2 El geschlagener Rahm

Schmeckts nach mehr? Dann lesen Sie weiter!

Die Schalotten in der Butter glasig werden lassen. Den Spinat beigeben und kurz mitdünsten. Bouillon und Milch dazugiessen. Gut eine Stunde auf kleinem Feuer köcherln lassen. Mit Mixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Zuerst die Butter, dann den geschlagenen Rahm in die Suppe rühren. Mit Salz würzen. Aufkochen und in die Suppentassen geben. Als Einlage in die Suppentassen eignen sich in Butter gebratene und in Streifen geschnittene Rotbarbenfilets.

Bunter Blattsalat mit roh marinierten Jakobsmuscheln

  • 16 grüne Spargelspitzen, knackig kochen
  • 16 Löwenzahnblätter
  • 60 gr Lollo
  • 50 gr Schnittsalat
  • 60 gr Friséesalat
  • 12 Spinatblätter
  • 1 Mango
  • 12 mittelgrosse Jakobsmuscheln
  • 4 El Limonensaft (grüne Zitronen), 1 El Zucker, Salz, 1/2 dl.
  • Traubenkernöl

Vinaigrette

  • 4 El, Traubenkernöl, 1/2 dl. Olivenöl, 2 Limonensaft, 1 Tl
  • Zuckerwasser, Salz, 2 EL Weisswein, 1/2 Bund Kerbel
  • Den Salat und den Spinat auf vier Teller schön anrichten (wie ein Bouquet zusammenstecken)
  • Mango schälen und würfeln. Zusammen mit den Spargeln auf den Salat legen.
  • Die Jakobsmuscheln in feine Scheiben schneiden und zum Salat geben
  • Limonensaft, Zucker, Salz und Oel vermengen und die Muscheln mit der Marinade bepinseln. Die Vinaigrette zubereiten und über den Salat träufeln. Mit Kerbelblätter garnieren.

Lamm Strudel

  • 3 El Oel, 3 EL Zwiebeln fein gehackt, 1 Knoblauchzehe fein gehackt
  • 400 gr Lammfleisch (oder Rindfleisch) gehackt
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin, je ein Hauch Zimt, Muscat, Curry
  • Oel erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anziehen. Fleisch gut anbraten. Mit den Gewürzen würzen. Dann Fleisch auskühlen lassen.
  • 1 Ei gut verrührt unter die kalte Fleischmasse ziehen.
  • 200 gr Butter
  • 100 gr Wirz oder Kabis in Streifen geschnitten
  • 1 dl Rahm
  • Salz, Pfeffer, Brise Zucker
  • Butter erhitzen, den Wirz oder Kabis gut anziehen. Den Rahm beigeben und würzen. Den Rahm beinah einköcherln lassen. Zum Fleisch mischen.
  • 200 gr Spinat
  • 2 Min. in kochendes Salzwasser. Gut ausdrücken!
  • 2 Strudelteigblätter (Globus)
  • 20 gr Butter flüssig
  • Ein Strudelteigblatt auf Tisch legen und mit Butter bestreichen. Das zweite Blatt darüberlegen. Auf den oberen Drittel des Teiges die Spinatblätter verteilen, die Fleischmasse darübergeben und Teig einrollen. Das Einrollen geht am einfachsten, wenn Sie die Teigblätter von Anfang an auf ein feuchtes Tuch legen und damit rollen. Den Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und auf das eingefettete Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei ca 200 Grad 30 Min. backen.
Jacqueline

Hilfsverein der Matteschulen

In den Zwanzigerjahren wurde der Verein zur Unterstützung bedürftiger Schüler gegründet.
Zur Zeit der Hochkonjunktur setzte er die vorhandenen Gelder auch zur Anschaffung moderner Unterrichtshilfen ein:
Projektwochen, Lernspiele, Plattenspieler, Tonbandgerät, Videokamera und, als neuste Errungenschaft, die Sitzbälle für die PrimarschülerInnen der 1.-4. Klasse.
Im letzten Jahr erhöhte sich der Beitrag für Fürsorgezwecke (Mittagsverpflegung) wieder sichtbar. So wie die Wirtschaftslage aussieht, rechnen wir mit einer steigenden Tendenz. Seit dem Schuljahr 1991/92 bestehen die Mattenschulen aus zwei Mischklassen der Primarschule (1. und 2. Klasse sowie 3. und 4. Klassen) und sechs Klassen der Sprachheilschule.
Die Zusammenarbeit der beiden Schulen findet nicht nur auf dem Pausenplatz und im gemeinsamen LehrerInnenzimmer statt, sondern erstreckt sich auch auf sportliche und musische Anlässe und Projektwochen.

Die Lehrerschaft dankt auf diesem Weg den Mitgliedern und Gönnern des Hilfevereins für ihre Unterstützung.

Michele Bürgi

Kinder der Matte-Schulen äussern sich zum Spielplatz Längmur

(Der Spielplatz gerät durch die Sparmassnahmen der Stadt in Gefahr.)

  • Mir gefallen die Kletterinstallationen und die Seilschwungbahn.
  • Ich spiele gern mit andern Kindern auf dem Dinosaurier.
  • Die kleine Eisenbahn und das Baumhaus habe ich am liebsten.
  • Ich kann viele Sachen machen: lättele, theäterle mit selbstgebastelten Figuren.
  • Ich kann Hütten bauen, Velos flicken. Oft ist jemand da, den ich fragen kann, wenn ich nicht weiter weiss.
  • Ich kann drinnen spielen, wenn es regnet. Wir bekommen ein Zvieri.
  • Ich bastle gerne in der Baracke z.B. Drachen.
  • Die Feuerstellen mag ich. Da dürfen wir selber Feuer machen.
  • Ich kann mit Wasser und Sand Landschaften bauen.
  • Seifenkisten bauen gefällt mir.
  • Die Wasserrutschbahn letztes Jahr hat mir gefallen und auch Jim Knopf.

Wo steht einer?

Du kennst dein Quartier? dann zähl mir auf, wo sie stehen, die Abfallkörbe der Matte! Läuferplatz, Mühlenplatz, Schule, Post, Lift, das wärs öppe.

Das Quartier wird lebendiger; nicht nur die Umsätze der Beizen steigen, es kommen auch mehr Besucher in die Matte. Durstige Menschen wie du und ich, mit dem Urinstinkt, Überflüssiges sofort auf den Boden zu schmeissen. Die wenigen Kübel sind bald platschvoll. Sieht aber noch ganz originell aus, diese bunten Abfälle am Boden rund um den Korb und in Strassen und Lauben, he?

Liebe Stadtmütter, liebe Stadtväter, ich weiss, Wahljahr ist nicht, ihr habt andere Sorgen und erst noch kein Geld. Aber wenn ihr vom Erlacherhof über die Mätteler blickt, so ist diese Aussicht doch auch etwas wert. Und seien es nur ein paar Abfallkörbe mehr.

Sachar

Das Festen ist des Mättelers Lust

Summer-Brätli Plousch

Wann:    19. Juni 1993 ab 18. 00

Wo.:      wie immer zwischen den Schulhäusern

Wer:      alle die Lust und Laune haben

Wie:        Fleisch zum Brätle, Geschirr, Gläser und Besteck sind mitzubringen!

Geboten wird:

  • Ein Salatbuffet gezaubert von den Leistfrauen (wer hilft mit?
    melden bei Rosmarie Tel. 22 01 08)
  • Musik und Getränke vorhanden.

Bei unsicherer Wetterlage gibt Tel. 181 ab Freitagabend Auskunft!

Wir freuen uns auf Sie, Sie und Sie!


Nochmals: Quartierschmuck

Die Kulturmission Bern-Matte dankt den Eingeborenen im Aare-Quartier für die tolle Beteiligung an der Aktion "Der Strassenrand, dein Freiraum". Da sage noch einer, die Mätteler seien nicht kreativ. Was man da Tag für Tag, Woche für Woche alles an der Strasse sehen kann: Schachteln, Möbelstücke, Zeitungsstapel, Säcke, Tragtaschen geschlossen oder ausgeleert, alles ziert den Strassenrand.

Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt: Alte Kleber auf neuen Säcken, falsche Kleber auf richtigen Säcken, Sperrgut ohne Marken, Flaschen ohne Inhalt, falsch gebündelte Zeitungen, alle warten sie vergeblich auf die Abfuhr.

Wer weiss, vielleicht machen ein paar Mutige vom Leist einmal einen Quartierputz? Der eingesammelte Ghüder könnte dann zur Mahnung aufgestapelt werden. Das originellste Stück erhält einen Preis, zum Beispiel eine Kehrichtordnung. Und der Leist würde, wie geng, einen Apero stiften - natürlich in Wegwerfbechern.

Sachar

Die Kulturmatte

Diese Rubrik beleuchtet das aktuelle Kulturgeschehen und den Galeriebetrieb in der Matte. Berichtet auch über die gute alte oder aufregende neue Matte-Kultur. Schreibt mir, liebe Kulturtäter, Künstler und Lebenskünstler in der Matte!

Galeriekalender
c/o Suti Gerberngasse 15
Galerie Nydegg, Mattenenge 7
beide Sommerpause bis im September

Galerie und Kleinkunsthalle Zähringer
2./.4./.6./ Juni

Mittwoch, Freitag, Samstag je 20.15
Das neue Musikprogramm der
Quattro Stagioni: "Ländler und Ausländler"
mit Christina Volk, Cornelius Buser, Jürg Mosimann, Paul Ragaz, Walter Thöni
Regie: Christoph Haering

Mittwoch, 9. Juni 20.15
Gusti Pollak
in seinem aktuellen Programm:
"Lieder zwischen Wut und Hoffnung"

Mittwoch, Freitag 16./18. Juni je 20.15
Das interstädtische Flötenensemble
The Intercity Flute Players
Mit Werken von Mozart, Pierre André Vincent, Berlioz, Ulrich Gasser und Heinrich Feld
Leitung: Pierre André Bovey

Samstag, 19. Juni, 20.15
"Hartbeat Drumming"
eine Entführung in die Welt des Rhythmus (Conga, Bongo, Djembé) gespielt von Monika Baur

Freitag, 25. Juni, 20.15
"Der Zitherhändler"
Konzert mit CD und Buchvernissage mit Paolo Imola und Lorenz Mühlemann
Danach Sommerpause bis Mitte August.

Mahogany Hall, Klösterlistutz 18
Das Sommerprogramm hängt im Kästchen des Matte-Leist.

Wir wünschen allen eine schöne Sommerpause!
Wir uns auch!


Wasserwerk

Am 18. Februar 1993 eröffnete das Kulturlokal Wasserwerk seine Schleusen. Nach 2-jährigem Bemühen um ein geeignetes Lokal glaubten die 7 Gründungsmitglieder (Remo Dörig, Martin Schneider, Leonhard Sitter, Alberto Gomez, Rick Steiger, Michael Högger und Markus Hürsch) im Schildgebäude endlich den richtigen Raum gefunden zu haben. Einen Raum, welcher sich eignet Konzerte, Kabarett und Lesungen zu veranstalten oder die Besucher auch nur an der Bar zu bewirten.

Nachdem die Verträge unterzeichnet, Sponsoren gefunden und die nötigen Vorbereitungen getroffen waren, begannen wir Anfangs Januar mit dem Umbau. Eine Bühne ein Pult für die Technik, ein Büro, eine Bar, wurden eingerichtet, die Lüftung und die Schallschutzläden montiert, die Wände gestrichen, geputzt und nochmals gestrichen.

Am 18. Februar waren wir dann soweit. Die Leute konnten kommen. Und sie kamen auch. Es kamen viele. Soviele, dass einige vor der Türe abgewiesen werden mussten. Wir hatten nun die Bestätigung, dass ein Lokal wie das unsere gefragt, ein Bedürfnis ist.

Und wir hatten Probleme. Die Nachbarn. Natürlich sind nicht die Nachbarn das Problem sondern unsere Besucher, welche die Parkplätze besetzen und die Nachtruhe stören.

In der letzten Ausgabe der Matte-Zytig hat Fritz Kobi Bedenken zu unserem Betrieb geäussert, gleichzeitig auch geschrieben, "Neues sollte nicht im Keim erstickt werden, man soll ihm eine Chance einräumen". - Danke -

Wir sind uns bewusst, dass unser Lokal mehr Betrieb in die Matte bringt. Wir sind bemüht, diesen soweit in Schranken zu halten, dass die Matte ein angenehmes Wohnquartier bleibt. Unsere Mitglieder verpflichten sich, nicht mit Motorfahrzeugen in die Matte zu fahren, an den Anlässen wird jedesmal darauf hingewiesen, dass die Besucher auf der Strasse ruhig sind, die Wasserwerkgasse wird jeweils so abgesperrt, dass sie nur noch für Anwohner befahrbar ist. In Zukunft werden wir auch einen Park-und Ordnungsdienst auf dem Mühlenplatz einrichten.

Wir hoffen, mit diesen Massnahmen einen vernünftigen Ablauf unserer Anlässe, welche ein grösseres Publikum anziehen, zu garantieren. Natürlich kann es weiterhin zu Störungen kommen, daher bitten wir die Mattebewohner sich direkt an uns zu wenden damit wir eine gemeinsame Lösung der Probleme finden können.

Im Namen des Wasserwerks Markus Hürsch

Ihr Inserat könnte hier die Sommerferien aktiv verbringen. Ihr Zielpublikum:

die Mattenbewohner und die ganze Welt.......

Auf das internationale Matte-Fest vom 4. September 1993 planen wir eine Spezialausgabe. Vielleicht ist Ihr Inserat auch dabei.

Let's fun im Herbst!


Begleitgruppe des Triva-Projekts

Liebe Bewohner und Bewohnerinnen der Matte, wenn Sie ein Anliegen, Anregungen oder Fragen betreffend des Triva - Projekts haben, bitte wenden Sie sich an ein Mitglied der Begleitgruppe Triva oder kommen Sie doch an eine der nächsten Zusammenkünfte. Sie stossen bei uns auf offene Ohren und Türen. Die Sitzungen finden in den Triva-Räumlichkeiten, Mühlenplatz 11, 3011 Bern, 3. Stock, an folgenden Daten statt:

  • Montag, 21. Juni 16.30
  • Montag, 12. Juli 16.30
  • Montag, 16. August 16.30

Kontakt- und Ansprechpartnerinnen sind:
Triva: Astrid Renfer Tel. 22 70 70
Schulkommission: Theresa Woker Tel. 22 68 49
Matte-Leist: Evelyne Pfister Tel. P 22 00 17, G 22 88 43


Sommerbüchertip:

Roland Kübler "DIE MONDSTEINMÄRCHEN"

Ein Märchenbuch nicht nur für Erwachsene.

Diese Märchen laden ein zum Verweilen und um sich selber zu finden. Die Sprache ist voller Poesie und Farbe, die Worte voller Weisheit und Kraft.

Ein Buch um sich zu erinnern, dass man Änderungen vollbringen kann, wenn man sie wirklich märchenhaft will.

Nehmen Sie sich Zeit, sich zu vertiefen-- und nehmen Sie ein mitternächtliches Vollmondbad.

Jacqueline Vuillien

Hoher Besuch in der Matte

Eigentlich schon auf den 1.4. dieses Jahres wollte uns Mattenbewohner der Gemeinderat mit seinem Besuch erfreuen! Durch das herausschieben der Wahl des siebten Mitgliedes ist das Datum verschoben worden. Worum es geht? Zuunterst an der Wasserwerkgasse ist nach langer und gründlicher Planung, ein ca: 100 m langes, neues Stück Stadtmauer entstanden. Und wie es sich zur heutigen Zeit gehört; in Beton. Also Fahnen aufgehängt. Zu dieser Einweihung sind wir alle herzlich eingeladen.

Bei Stadtwein und Züpfe feiern wir dies am 31. Juni 1993.

Sachar

Hier könnte ein Text von Ihnen stehen!

Geniessen Sie die Sommerzeit als kreative Pause. Wir tun es auch!


Noch mehr Leist Interna

Der Vorstand ist noch weiter gewachsen.... Doch Jimy Hofer unser "Kulturminister" ist der Musik verloren gegangen, aber auch er ist Vorstandsmitglied ......

links: Jimy Hofer

..... wie noch die alten und "bewährten" Vorstandsmitglieder!

 

René Stirnemann, Präsi, Jacqueline Vuillien und Rosmarie Bernasconi, Vorstandshexen

Impressionen 2

nach Thomas Gordon

Der amerikanische Psychologe Thomas Gordon hat die Elemente einer hilfreichen Beziehung erforscht und stellte fest, dass vielleicht das wichtigste Element die"Sprache der Annahme" sei.

Gordon schreibt: "Annahme ist ein fruchtbarer Boden, der einem winzigen Samenkorn erlaubt, sich zu der lieblichen Blume zu entfalten, die zu werden es befähigt ist. Der Boden ermöglicht es dem Samenkorn nur, zur Blume zu werden. Er setzt die Fähigkeit des Samenkorns zum Wachsen frei, die Fähigkeit dazu aber liegt ausschliesslich im Samenkorn selbst.

(.......) Annahme ist wie der Boden- sie ermöglicht dem Kind und den Menschen nur ihr Potential zu verwirklichen!"

Wenn ein Mensch einem andern gegenüber echte Annahme empfindet und dies ihm auch zu spüren und zu verstehen gibt, dass er ihn annimmt, und zwar so, wie er ist, dann kann er dem andern eine grosse Hilfe sein. Fühlt ein Mensch, dass ein anderer ihn annimmt, werden in ihm Kräfte frei, die es ihm erlauben, sich zu entwickeln.

Viele Leute meinen, der beste Weg, einer Person zu helfen, sei der, dieser zu sagen, was man an ihr nicht akzeptiert. Diese Ansicht führt zur Sprache der Nicht-Annahme und stellt einen unfruchtbaren Boden für Entwicklungen und Beziehungen dar.

Jacqueline Vuillien