Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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@mattequartier und weitere Twitternde aus dem Quartier und so

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Matte-Zytig Juni 1994

Quartierzeitung aus der Berner Matte

Ausgabe Juni 1994


Inhaltsverzeichnis


Ds Füfibad

Es isch z Bärn sit jehär bekannt, dass d Matteching gueti Schwümmer sy. A de Schwümmexame vo de Schuele hei si geng erschti Pryse gwunne. Si sy haut scho vo chly uf mit em Wasser verbunde, u mänge Mattegieu git schpäter e guete Pönteler.

Aus chlyni Grögle sy mir aube i Chrotteweyer, oder i di "Akademischi Badanschtaut", wi si fürnähm gheisse het, ga schwadere. Di meischte Mätteler hei dert ihri erschte Schwümmversüech gwagt. Das Bedli het d Frou Löiebärger mit ihrer Tochter gfüert. D Mueter het ds Lädeli ghüetet, wo me für nes Füfi e grosse Bitz Brot, es Zuckerchirschi, oder Limenadepulver het chönne chouffe. Drum het me däm Bedli o "Füfibad" gseit. D Tochter het es wachsams Oug gha uf ds Weyerli, het si doch hie u da Eis müesse usezie wo z vieu Wasser gschlückt het.

I ha mänge heisse Summer-Nahmittag i däm "Bassäng" verbrunge. Meischtens mit eme Grüppli Ching us der Matte. Z hingerscht im Weyerli hets es Schprungbrätt gha, wo mir unermüedlech abegumpet sy, bis mer zwätschgeblaui Lippe hei gha u vor luter schnadele schier nümme hei chönne rede.

Wo mer aber scho guet hei chönne schwümme sy mer aube zur hingere Tür, gäge d Marzilibrügg use gschliche, für vo dert e Bitz wyt d Aare dürab z züügle.
Das het d Badmeischtere aber ja nid dörfe gseh, süsch hets e ghöregi Schtrublete gä, u me het sofort müesse ds Bedli verla. Aber grad das het üs greizt es paar Meter i üser liebe Aare, bis zum Mätteli, wo hüt der "Natur-Gott Pan" sys Dänkmal het, z dürab z gondele. Dert het me sech are Schtange chönne häbe u sech ufezie.So sy mer wider einisch amene schuelfreie Namitag üsem Bedli zue gschtüüret, wo mi Fründin meint, mir bruchti doch gar nid i ds Weyerli yne z ga. D Badgostüm heige mer ja scho anne, mir chönnti d Röck i de Schtrücher verschtecke u grad hie i ds Wasser schtyge. U de bruchti mer ersch no kei Angscht z ha vo der giftige Badmeischtere. Klar bi ni mit däm Vorschlag yverschtande gsi, u grad z erscht i ds chüele Nass gumpet. Gmüetlech ha ni mi vo de Wäue rügglige la z dürab schoukle, bis zum Mätteli, wo ni mi gchert ha, für mi ar Schtange ufe z zie, da gseh ni e grossi, feissi Ratte uf em Schtägli hocke, mit eme länge Schwanz, wo im Wasser plampet het. Zwüsche de Taupe het si öppis vertromet u sech nid la schtöre. Jesses, bi ni erchlüpft! Ds Bluet isch mer e Momänt us em Chopf u i ha gschpürt wi mi d Chraft wott verla. "Aber nei, wäge däm Vich wott i doch nid verzäpfle!" Chunnts mer z Sinn, Löiebärgers Käthi cha mi ja hie nid rette! So bi ni tapfer zum nächschte Schtägli wyter gschwumme u dert glücklech zueche cho. Mys Gschpändli isch ganz tuch im Mätteli gschtange, u mir hei beschlosse, lieber nümme hie i der Aare, wo Ratte deheime sy, ga z baye.

Hedi Blank

... und zweitens kommt es anders als man denkt

Bereits im vergangenen Sommer legten wir den Termin für unser MATTE - FESCHT (Open Air) fest - für rechtzeitige Vertrags-Abschlüsse - und zwar für Samstag, 3. September 1994 -.

Ende Jahr kam dann die Idee hinzu, die Feierlichkeiten 150 Jahre Nydegg-Brücke in Zusammenarbeit mit den Leisten Altenberg, Schosshalde und Unteren Stadt, gleichzeitig durchzuführen - diese beiden Anlässe hätten sich bestens ergänzt.

Anfangs Januar platzte insofern eine " Bombe", als wir auf dem "Latrinen-Weg" erfahren mussten, dass am 26. / 27. August ein Jugendfestival in der Altstadt durchgeführt wird, also bloss 8 Tage vorher! Wir, zusammen mit den Altstadt-Leisten, bemühten uns bei der "Stadt" um eine Verschiebung dieses Anlasses. Leider ohne Erfolg.

Einerseits wegen eines möglichen finanziellen Fiaskos (unser Anlass - mit "Züri West" - erfordert einen Eintritts-Preis von Fr. 25.- ; das "Jugendfestival" ist dank Unterstützung unserer Stadt gratis), andererseits aber besonders zur Entlastung weiterer "Lärm-Emissionen" in der Matte haben wir unser Fest mit etwas Wehmut abgesagt! (Dies hindert uns nicht daran, ein MATTE-Fescht für 1995 vorzusehen!)

Das Nydegg-Brügge-Fescht vom Samstag, 3. September findet statt und konzentriert sich örtlich bloss auf die eigentliche Brücke - und wir helfen mitorganisieren - gratis (wie die anderen Leiste). Das viel versprechende Programm werden Sie im Détail aus der Brunne-Zytig (Ende August) entnehmen können.

Wir beteiligen uns vorallem mit einer MATTE-Leist-Beiz oberhalb der Nydegg-Treppe, mit Fisch-Fritures und "Chäs-Platte". Zur Durchführung benötigen wir Matte-Bewohner... haben Sie Lust? Dann melden Sie sich bitte bei: René Stirnemann Tel. 311 28 78. Sie können Ihren Einsatz stundenweise wählen (zwischen 10.00 und 24.00 h).

Wir freuen uns auf dieses Fest.

René Stirnemann, Präs.

Sie können sich auch schriftlich anmelden, sei es als Helfer beim "Brügge-Fescht" oder/und als Mitglied des MATTE-LEIST.!Anmeldetalon auf letzter Seite der Matte-Zytig.
Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.


I bi der Hene Eschler,

im März früsch i d'Matte a d'Wasserwerkgass 4 züglet. I bi ke Mätteler, aber i ha mitne vor öppe 40 Jahr Sitzfussball gschpielt, i dr Matteturnhalle "Kirchenfeld" gäge "Matteclass".

Ou die änglischi Aalag isch üse Spielplatz gsi, wo me het chönne Indiänerle u ir Höhli die erschte Niele rouche. Ds Aaregrien isch ou immer e Aziehigs - Punkt gsi und mängisch bin - i mit nasse Schueh hei cho.

Wenn i jetz uf em Balkon stah, gsen - i über d'Aare a zänere Ufer, wo i als Gieu mit mim Fründ gfischet ha.
I cha nume eis säge: i füehle mi sou wohl u i spüre ne Matte, wo sech Auti, Jungi u Chind o wou füehle.
We Gwärbler, Lädeli u Beize bi üs blibe, so simer es Quartier wo gläbt wird.
U darum möcht-i em Matte-Leist biträtte.
Es grüesst Euch alli dr

Hene Eschler

Matte-Rock Beiz

Jetzt hat die letzte MATTE-Beiz eine Verjüngungskur hinter sich, Vorhang auf für die Matte-Rock-Beiz!

Viel Trara zur Eröffnung. Neben dem gängigen Szenen - Brei waren auch ein paar Alibi-Normalsterbliche zu sehen. Aber wer dazugehört, oder es wenigstens meint, setzt sich in Szene, er weiss, vielleicht krönt einmal ein Föteli im Berner-Bär den eigenen Lebenslauf!

Liebe Schicki - Rockies ich muss Euch enttäuschen, die hübsche Fotografin bei der Eröffnungsorgie war aus dem Dunstkreis der Matte - Rock-Beiz und nicht vom Bernerbär! Henu, vielleicht längt es einmal für ein Föteli auf dem Radar, bei einer Geschwindikeitskontrolle an der Aarstrasse.

Sachar

Dauerbrenner:Verkehrsmassnahmen...

Unsere öffentliche Versammlung vom 4. Mai (im Berchtoldshaus) wurde von ca. 60 Matte - Interessierten besucht. Als Referenten beteiligten sich die Herren Dr. Wasserfallen/Polizeidirektor, Major E. Stadtmann/Stadtpolizei und Herr Salvisberg/Verkehrsinspektorat.

Im ersten Teil wurden uns (nochmals) die Massnahmen zu Tempo 30 erklärt. Opposition gab es eigentlich hierzu nie. Zu den Neumarkierungen und Änderungen der Parkplätze konnte den Wünschen der Schifflaube-Bewohner entsprochen werden. Die Lichtsignal-Anlage bei den Schulhäusern ergab am meisten Diskussions-Stoff; vorläufig bleibt diese "Sicherung" jedoch in Betrieb.

Der Leist wird sich bemühen, die verengenden Eingangstore beim Läuferplatz und Restaurant Zähringer mit Bepflanzungen zu verschönern.

Das Anliegen des Polizei-Direktors, die Blaue Zone mit Anwohner-Vignette auch in der Matte einzuführen, stiess bei (11) Gewerbetreibenden der Matte und ACS Schweiz auf (nicht neue) harte Kritik.

Unsere eigene "Ratte-Auto-Vignette" gefällt auch der Polizei-Direktion nicht - führt sie doch zu falschen Erwartungen und zur "Sonderregelung" eines Stadt-Quartiers; sie dient übriges bloss zu eigenen Kontroll-Möglichkeiten bezüglich berechtigtem Matte-Parkierens (und schützt nicht vor Bussen bei Falschparkierens).

Jedenfalls halten sich Pro und Contra, welche ich hier aus Platzgründen nicht aufführen kann, in guten Treuen die Waage. Allerdings gibt es zwei gewichtige Gründe zur Einführung:

  1. In allen uns angrenzenden Quartieren wird Blaue Zone mit Anwohner-Vignette realisiert (auch in "Gewerbe-Zonen"), sodass
  2. die Matte noch intensiver als Gratis-Parkplatz missbraucht werden wird. (Missachtung des "Fahrverbots mit Zubringer", also unberechtigte Parkierer können polizeilich nicht erfasst/gebüsst werden.)

Nachdem an unserer Versammlung wiederum eine Mehrheit sich für die Einführung der Blauen Zone mit Anwohner-Vignette aussprach, stellt sich der Leist nicht mehr gegen eine entsprechende Publikation - immerhin ist die "Einsprache" des ACS Schweiz gewiss! Und so bleiben unsere "Ratte-Vignetten" (und unsere Park-Probleme) wahrscheinlich noch lange aktuell.

René Stirnemann,Präs.

 


Altersausflug MATTE-Leist

bitte reservieren Sie sich heute schon das Datum!

Der diesjährige Ausflug findet statt: Samstag, 20. August 1994, nachmittags von 13 - 18.30 Uhr.

Fahrt mit dem Car ab Altersheim Nydegg und Mühlenplatz durch liebliche Landschaften in den Berner Jura mit einem Zvierihalt in ... zurück geht's mit Aussicht auf zwei, vielleicht sogar drei Jura-Randseen wieder nach Bern.

Alle mindestens 3 x 20 Jahre jungen Damen und Herren aus der Matte sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Bitte Datum jetzt schon vormerken.

Es wird ein bescheidener Unkostenbeitrag erhoben.


Krebs-Menu

Wenn Sie das Gefühl hatten, die Krebs-Frau oder der Krebs-Mann seien mit Einsiedlerkrebsen ähnlich zu setzen, da irren Sie sich gründlich! Einem typischen Krebsen machen Sie eine besonders grosse Freude, wenn Sie ihn einladen und mit ihm seine Freunde und seine Familie! Ein richtig langer, grosser Tisch voller fröhlicher Menschen erfreuen das Herz des Krebsen. Ein gemütliches Zusammensein mit mehreren Personen verlangt zwar etwas Vorbereitung, aber dann sollte auch der Gastgeber am Tisch sitzen und mitfeiern! Ich habe für Sie eine Reihe von Vorschlägen für ein italienisches Buffet zusammengestellt. Für mich passen fröhliches Beieinandersitzen und italienische Küche gut zusammen:

Antipasti (für 6 Pers.)

Crostini, eine italienische Variante der belegten Brötchen

Grundrezept Crostini

  • 4 - 6 Löffel gutes Olivenöl
  • 2 - 3 Knoblauchzehen
  • 12 Scheiben Parisette (oder Frischback-Parisette oder einfach dunkles Brot)

Den Backofen auf 220° vorheizen. Das Olivenöl mit dem durchgepressten Knoblauch mischen und die Brotscheiben damit bestreichen. Hellbraun werden lassen und noch warm mit einem Crostini-Aufstrich bergartig belegen.

Einige Crostini-Beilage je 6 Pers.

Oliven-Crostini

  • 250g entsteinte und in Streifen geschnittene schwarze Oliven und Thymian, Rosmarin (frisch) und
  • 2 - 3 Sardellenfilets, in den Mixer geben und gut mixen
  • 3 - 4 Löffel Olivenöl beigeben
  • 4 Esslöffel gehackter Peterli untermischen mit Pfeffer, ev. Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.

Thon-Crostini

  • 180 g Thon gut abgetropft und mit einer Gabel fein zerzupft
  • 1 mittlere Zwiebel, 1 Knoblauchzehen und 1 Bund Peterli fein gehackt
  • 2 Esslöffel Kapern
  • 4 Esslöffel Mayonnaise
  • Alles mit dem Thon vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auberginen-Tomaten-Crostini

  • 1 mittlere Aubergine in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl weich braten.
  • 300 g feste Tomaten schälen und entkernen, ebenfalls klein würfeln.
  • Zu den Auberginen geben.
  • 10 - 12 grosse Basilikumblätter grob hacken.
  • Alle Zutaten mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mmmee ein kleines Crostinifestival! Daneben könnte man noch Diverses mehr aufs Antipastabuffet stellen. Lassen Sie sich von ihrer Fantasie leiten.

Als Hauptgang schlage ich ein Teigwarenbuffet mit diversen Saucen vor:

Hausgemachte Basilikum-Paste / Pasto alla genovese

4 - 5 Portionen
Bei vielem Basilikum im Kräutergarten empfehlenswert:

  • 200 g frisches Basilikum
  • 3 - 4 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel Pinienkerne
  • 6 Esslöffel geriebener Parmesan
  • 1 dl Olivenöl
  • Salz, schwarzer Pfeffer

Die Basilikumblätter grob schneiden und zusammen mit dem geschälten Knoblauchzehen und den Pinienkernen im Mixer (Stabmixer) fein hacken. Dies ist die schnelle Art, Sie können den Pesto auch im Mörser zubereiten: Basilikum sehr fein gehackt mit den fein geschnittenen Knoblauch vermischen, dann mit den Pinienkernen zu einer Paste stossen.

Den Parmesan zur Paste mischen. Dann nach und nach unter Rühren das Öl dazugiessen. Mit Salz und frischem Pfeffer würzen.

Sie können die Paste in ein sauberes Einmachglas füllen und mit Öl zudecken. Das gut verschlossene Gefäss können Sie bis zwei Monate im Kühlschrank halten. Bei Gebrauch immer gut darauf achten, dass die Paste mit Öl bedeckt wird.

Steinpilz-Sauce (4 Personen)

  • 40 g getrocknete Steinpilze nach Vorschrift quellen lassen
    oder frische
  • 1 kl Zwiebel, 1 EL Butter oder Margarine, 6 EL Weisswein
  • 2,5 dl Halbrahm, Salz und Pfeffer
  • 200 g Austernpilze (oder Champignon oder ev. sogar Broccoli)
  • 2 EL Crême fraîche
  • 1 Bund Peterli

Die feingehackte Zwiebel, ich gebe auch noch immer eine Knoblauchzehe dazu, in der heissen Butter andünsten. Den Weisswein dazugiessen und um die Hälfte einkochen lassen.

Die Pilze je nach Grösse zerkleinern und zu den Zwiebeln geben. Das Einweichwasser (ca. 1,5 dl) absieben und dazugeben. Den Rahm beifügen und würzen. Bei milder Hitze 20 Min. köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Austernpilze putzen, in breite Streifen schneiden und im heissen Fett gar braten.

Die Crême fraîche unter sie Sauce rühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Die Austernpilze zugeben und mit fein gehacktem Peterli überstreuen.

Lammfleischsauce mit Mascarpone (4 Personen)

(Wer Lammfleisch nicht mag kann es beliebig ersetzen) 

  • 400 g Lammfleisch (aus der Keule)
  • 150 g Tomaten
  • 1 Zwiebel, 1 Knoblauch, 3 El Öl
  • trockener Rotwein, Salz
  • je 1 El getrockneter Thymian, Oregano, Rosmarin oder Doppelte Menge frisch!
  • 250 gr Mascarpone; etwas Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale; Cayennepfeffer
  • 1 Bund Basilikum

Das Lammfleisch in kleine Stücke schneiden und die Tomaten häuten und sie vierteln.

Das Oel in einer grossen Pfanne erhitzen und zuerst das Lammfleisch portionenweise scharf anbraten. Dann Zwiebeln und Knoblauch in dem Bratfett weichdünsten. Das Lammfleisch wieder zufügen und den Rotwein hineingiessen (gönnen Sie sich ruhig auch einen Schluck!). Leicht salzen und ungefähr 5 Min. köcheln lassen. Alles Gewürz beifügen und weitere 5 Min. schmoren lassen, zusammen mit den Tomaten. Den Mascarpone unter das Lammragout rühren. Bei kleiner Hitze noch 3 - 4 Min. köcheln lassen und mit Salz, Zitronensaft und -schale abschmecken. Das Basilikum hacken und ganz am Schluss unter die Sauce rühren.

So fertig jetzt! Ich könnte noch viele Saucenrezepte aufführen mit Lachs oder Meeresfrüchten oder... Aber Sie haben sicher selber diverse Lieblingssaucen! So ein Spaghetti-Buffet kann man gut vorbereiten.

Bitten Sie Ihre Gäste eventuell noch Warmhalteplatten oder Rechauds mitzubringen. Kurz vor dem Servieren wärmen Sie die Saucen nochmals vorsichtig auf und dann bedient sich jeder selber, so kann man stundenlang gemütlich immer wieder zugreifen.

Noch ein Tip für die Nudeln oder Spaghetti damit sie heiss bleiben und nicht kleben: Nur al dente kochen. Zum Abgiessen nur den Topfdeckel auflegen und das Wasser langsam aus dem Topf laufen lassen. Dabei ein wenig Wasser im Topf zurücklassen. Genügend Butter oder Margarine daruntermischen und zugedeckt auf eine Wärmeplatte stellen.

Frischer Parmesan rundet das Essen ab wie natürlich ein feiner Chianti!

Ich mit meinem Dessertknacks würde meine Freunde bitten ein Dessert fürs Buffet mitzubringen, aber Ihnen gebe ich das Tirami Su-Rezept meiner Schwester weiter. Kenner behaupten, sie mache eines der besten. Nicht faul probierte ich es auch aus. Mir ist es nicht so gut gelungen aber vielleicht Ihnen!

Tirami Su = Stell mich auf!

  • 2 Eigelb
  • 50 g Zucker hell rühren
  • 200 g (eher mehr) Mascarpone
  • 1/2 Zitronenrinde vermischen und zu
  • 1/2 Orangenschale Zuckereigelb rühren
  • 2 Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unter die obere Masse ziehen.
  • 150 g Löffelbiscuits
  • ca. 1/2 dl starker Kaffee + 1 - 2 EL Cafélikör oder Cognac
  • Schoggipulver

in Gratinform 1/2 der Löffelbisquits legen. Mit der 1/2 des Kaffeegemischs beträufeln. 1/2 der Masse darüberstreichen. Dann wieder 1/2 der Löffelbiscuits darüberschichten und das gleiche wie zuvor, mit der Masse abschliessen. Mindestens 1 Std. im Kühlschrank kühlen lassen. Kurz vor dem Servieren das Schoggipulver darüberstreuen.

Eine Früchteschale, Kaffee, Grappa zum Verdauen - und perfekt ist ein kleineres Familien- und Freundes-Fest.

Viel Spass

Jacqueline Kochhexe Vuillien

 


Hundeklo, Hundeklo macht die Matte froh!

Die MATTE-Zytig, die Zytig, die sich um jeden Dreck kümmert, greift ein heisses Thema auf:

in der Matte leben etwa 80 Hunde. Die MATTE-Zytig, der Leist und der Vorstand freuen sich, dass auch die besten Freunde der Menschen es in der Aarerepublik schön haben. Wuff.

Leider passiert den lieben Hundeli aber manchmal etwas Menschliches. Und das verziert dann die Trottoirs und Lauben. Noch schöner wäre es allerdings, wenn die Hundehalter und Hundehalterinnen den Kot ihrer Liebling hinterher ins grüne Säckchen schaufeln und ins grüne Kästchen werfen würden.

Leider fehlen aber bei uns drunten die grünen Robidog Kästchen.

Liebe Stadtmütter und Stadtväter, ihr habt uns so feine Abfallkübel beschert, habt ihr vielleicht auch noch ein paar Robidog am Lager? Ihr erspart uns damit den täglichen Slalom um die Hundekegel. Wuff, wuff. Denn die MATTE-Hunde produzieren pro Jahr 2,8 Tonnen Kacke, Ferien und Militärdienst abgerechnet! Wau!

Sachar

 


Mülirad

Kitchen-Kings

Die neuen Könige haben Einzug gehalten: Rolf Klopfenstein und Jürg Wülser fühlen sich in ihrem Reich schon ganz heimisch. Mit funkelnden Augen erzählen sie von ihren Plänen und Visionen. Schon vieles haben die zwei angepackt und verwirklicht, weitere tolle Phantasien stehen ihnen und uns noch bevor.

Rolf und Jürg richten ihr Augenmerk auf schlichte Schönheit, gute Lichtverhältnisse verknüpft mit Gemütlichkeit. Eine Sehenswürdigkeit ist ihr gewagtes, freches Geschirr auf dem vom einfachen bis zum raffiniertesten Gericht nicht nur der Gaumen seine Freude findet.

Mühlirad's Engel! Sonja, Helen und Iris verwöhnen die Gäste von morgen früh bis abends spät. Mit Iris geht im Redli die Sonne auf, und Sonja lässt den Mond erstrahlen. Die Sterne Sri und Ernst wirken im Hintergrund.

Von Chäshörnli bis zum Lammcarrée, vom Bier zu auserlesenen Weinen alles findet Platz im Mühlirad. Die Alteingesessenen finden sich am Stammtisch wieder und überblicken das muntere Treiben. Jürg und Rolf freuen sich auf ständig wiederkehrenden Besuch der Mätteler und Mättelerinnen.

 


Itteme-Inglische

Auf der ganzen Welt wird seit Jahren fieberhaft an Sprachübersetzungsprogrammen auf Computern gearbeitet. Viele Schüler träumen davon, dass ihr Computer einen deutschen Text ins Französisch oder ins Englisch übersetzt. Heute gibt es solche Programme, sie sind aber sehr teuer und haben grosse Mühe sinngemäss und ohne Rechtschreibfehler zu übersetzen.

Dem Mätteler Res Margot ist es in den letzten Weihnachtsferien geglückt, ein Superübersetzungsprogramm zu entwickeln. Es arbeitet fast 100 prozentig und übersetzt Berndeutsch ins Englisch. Der Musiker und Informatiker Res Margot könnte heute Millionär sein, leider übersetzt sein Programm ins falsche Englisch, nämlich ins Matteänglisch und das können leider nur noch wenige Leute lesen und sprechen (immtsschte Iggule?).



So wird's gemacht! Animation von Res Margot. Das bekannte Matteänglisch- Übersetzungsprogramm von Res Margot übersetzt von Berner Mundart ins Matteänglisch. Läuft nur unter MS-DOS)
(ohne Gewähr, alle Rechte und Pflichten beim Autoren © Res Margot)

Programm (21K) jetzt herunterladen

 

Damit sich die Mätteler noch besser miteinander verständigen können, hat sich Res Margot bereit erklärt, einen kleinen Sprachführer in mehreren Folgen zusammenzustellen. Darin finden der Leser die wichtigsten Redewendungen.

Es gibt verschiedene Dialekte vom Mattenenglisch. Res Margot bezieht sich hauptsächlich auf das Buch Mattenänglisch, Geschichte der Matte-Dialekt und Geheimsprache, Bargezzi Bern. Das Buch ist gegenwärtig vergriffen, soll jedoch nach Angabe von René Stirnimann nächstens wieder aufgelegt werden. Mattenänglisch ist wie jede Sprache Veränderungen unterworfen. Im Computerzeitalter kommen neue Ausdrücke, alte verschwinden. Früher sagte man zum Beispiel: Ibisne, ie iesseme Isschpre irve-inete / Nein, ich muss Holz zerkleinern. Heute: Ime Irde-Iskde igletne (Igletne=naglet) / Meine Computer-Harddisk sucht lange. Mattenänglisch ist auch hauptsächlich eine gesprochene Sprache, lesen und schreiben ist eher schwierig. Res Margot versucht, seinen Lehrgang auf diese Gegebenheiten anzupassen.

  • Lehrgang 1
  • Ihrle-Ingge 1
  • Ja
  • Ije
  • Nei
  • Iine
  • Nobis
  • Ibisne
  • Grüess
  • Issegre
  • Guete Tag
  • Ietege Igte
  • Tschou
  • Iutsche
  • Sälü
  • Ilüse
  • Moin
  • Iinme
  • Guete Morge
  • Ietege Irgeme
  • Guete Abe
  • Ietege Ibe-e
  • Hallo
  • Illohe
  • Herr/Frou
  • Irrhe/Iufre
  • Vorstelle
  • Irve-illeste
  • Mi Name isch/I heisse...
  • Ime Imene ische/Ie iissehe...
  • I chume us...
  • Ie imeche ise...
  • Wie isch öie Name?
  • Iewe ische iie-e Imene?
  • Gäh und Näh
  • Ige u Ihne
  • I möcht bitte...
  • Ie ichtme ittebe...
  • Ich hätti gärn...
  • Ie itthie irnge
  • Bitte gäbet mir.
  • Ittebe ibetge irme...
  • Ja bitte
  • Ije ittebe
  • Nei danke
  • Iine inkede
  • Danke
  • Inkede
  • Gärn gscheh
  • Irnge ihgsche

 

Chunnsch mittmer cho nes Bier trinke im Mülirad?
Inschche itme irme iche isne Ierlibe inketre im Ihlime-Idre?

Summer
Chunsch ou ä Bädu cho zwicke ir Aare? Wie warm isch z Wasser? Chunnsch mittmer cho nes Bier trinke? Meitschi, ä Schtange! I möcht zahle! Gömer ids Fischer-Schtübli? Isch d' Matte-Rock-Beiz offe? Ässe mir im Mühli-Rad? Ou im Zähringer cha me dusse hocke! Ir mättu isch es schön!

Immerse
Inschche iue ä Idube iche ickezwe ire Ire-e? Iewe irmwe ische z Isserwe? Inschche itme irme iche isne Ierlibe inketre? Iitschime, ä Ingeschte! Ie ichtme ihleze! Imerge idse Ischerfe-iblischte? Ische d Itteme-Ickre-Iizbe iffe-e? Isse-e irme ime Ihlime-Idre? Iue ime Ihringerze iche ime issede Ickehe! Ire Ittume ische ise insche!


Filmlegende Marlene Dietrich in der Matte?

Nach Informationen aussergewöhnlich gut unterrichteter Kreise, soll der Filmstar Marlene Dietrich demnächst in der Aare Republik Matte absteigen. Wir sind diesem Gerücht nachgegangen: Tatsächlich werden filminteressierte MattebewohnerInnen nicht nur diese Diva bewundern können, sondern auch Stars wie Marilyn Monroe, Orson Welles, Woody Allen und viele andere. Allerdings nicht "live", sondern nur (aber immerhin) in ihren grossen Filmen. An der Wasserwerkgasse 7 soll das Filmbistro cinématte entstehen, und es ist uns ein Anliegen, Sie über dieses Projekt schon vor der Baueingabe aus erster Hand zu informieren.

Die cinématte will sich nicht dem Kinokommerz verschreiben, sondern die alte Tradition der Lichtspieltheater wieder aufleben lassen. Es ist kein Grossbetrieb geplant, der neue Unruhe und Verkehrsprobleme in die Matte bringt, sondern ein Kinobistro mit ca. 90 Sitzplätzen als Diskussionsforum und Treffpunkt für Filmfreunde aller Generationen.

Klappt alles wie geplant, so wird die cinématte im Dezember 1994 den Betrieb wieder aufnehmen und täglich ab ca. 16.00 Uhr bis Wirteschluss geöffnet sein. Zusätzlich steht am Sonntag eine Kulturfilmmatinée auf dem Programm.

Verantwortlich für den Betrieb ist eine Aktiengesellschaft. Die Idee wird aber von einem breiten Gönnerkreis getragen, ohne den die Finanzierung dieses Kulturprojekts undenkbar wäre.

Weitere Informationen zur cinématte können Sie in diesen Tagen der Presse entnehmen oder bei den Initianten anfordern: D. Waser & S. Pfister, Greyerzstrasse 42, 3013 Bern, tel/fax 031 332 59 51.

(Gönnerkonto cinématte Bern: PC 30-90043-1)


Pas in Amur (Schritt in Liebe)
La "grande festa" die Bagolino

Pas in amur nennt sich eine Volksmusikgruppe aus der Berner Unterstadt. In der Gruppe spielen 2 bis 12 Musiker auf Geige, kleinem Örgeli, Tambourin, Stimme, Gitarre und Kontrabass. Die Musik kommt ursprünglich aus dem Norditalienischen Dorf Bagolino und wird dort von verschiedenen Gruppen an der Fasnacht gespielt.

Pas in amur spielt:
- auf der Strasse - tanzbare Musik - auch ohne Strom - Konzerte - an Vernissagen - an Familienfesten - an Volksfesten - Fasnacht und Karneval - an Tanzanlässen

Pas in Amur

Christine Bütikofer, Geige Susann Hofmann, Örgeli Iris Kohler, Geige; Christine Lauterburg, Geige Szolt Marffy, Geige, Kontrabass Bänz Margot, Gitarre; Ruth Margot, Tambourin, Sitmme und Gitarre; Res Margot, Geige; Beatrix Nicolai-Hostettler, Örgeli; Bänz Wyss, Gitarre Gast: Sivio Balinari, Gesang und Charango

Kontaktadressen:
Res Margot Gerberngasse 21 3011 Bern Tel. 031/312 02 08

Beatrix Nicolai-Hostettler Altenbergstr. 46 3013 Bern Tel. 031/332 82 19

 

Geschichte von Pas in amur
Die Musikgruppe wurde vor ungefähr 4 Jahren von Beatrix Nicolai und Res Margot gegründet. Sie suchten eine Volksmusik, die ohne Strom und ohne komerzielle Zwänge vor allem im Quartier gespielt werden kann. Auch eine Musik, die nicht von langweiligen Etüden sondern vom freudigen, gemeinsamen Spielen lebt.

Die ersten Stücke kamen aus dem Emmenthal und wurden auf Langnauerli und kleinem Italienerörgeli gespielt. Silvio Balinari und Giancarlo Nicolai brachten die Musik aus Bagolino, die sich bestens für dieses Musizieren eignet. Carlo Lischetti schenkte der Gruppe zwei Stücke, spielt aber leider nicht mit, weil er nicht üben will (Üben führe zu geistiger Verblödung).

Rasch vergrösserte sich die Gruppe und taucht nun bald hier bald dort auf. Sie spielt manchmal in kleiner Formation, oft sind gegen ein Dutzend Musiker zusammen. Regelmässig wird bei guter Witterung am Sonntagabend auf dem Altenberg-Plätzli beim Brunnen oder auf dem Läuferplatz in der Berner Altstadt gespielt. Neben der Berner Fasnacht, dem wichtigsten Anlass des Jahres, spielt die Gruppe an verschiedensten Anlässen, an Tanzfesten, Vernissagen, an Konzerten, Strassenfesten usw. Dass sich die Musik trotz ihrer italienischen Abstammung sehr gut in der Berner Altstadt eingelebt hat, zeigt auch der Name des 12. Stückes aus dem Repetoire: es heisst nämlich: Bal del Urs (Tanz des Bären).

Die Geschichte und Hintergründe des Bagolino wird in der Herbstausgabe veröffentlicht. (Anm. Redaktion.)

Ruth und Res Margot sind als Musiker gerne bereit, interessierten Leuten Musikunterricht zu geben. Ruth singt Blues und Lieder. Res Margot arbeitet als Volksmusiker vielen Instrumenten. Er hat seit Jahren Erfahrung im Unterricht für das Langnauerli, spielt aber auch Schwyzerörgeli, Alphorn, Büchel, Volksmusikgeige, Kontrabass, Bluesharp, Singende Säge, Maultrommel, Kalimba, Computer usw.


Die offizielle, selektive Informationsdiskette zur Mehrwertsteuer

Am 1.1.1995 kommt die neue Mehrwertsteuer! Können Sie sich vorstellen, die Mehrwertsteuer interaktiv und animiert mit einer Infodiskette zu lernen; und dies für nur Fr. 18.50? Wahlweise in deutsch, französisch oder italienisch?

Als Lehrmittel erstellt die Eidg. Steuerverwaltung in enger Zusammenarbeit mit der w+f Elektronik Bern, Abteilung Infomedia, eine Informationsdiskette. Interaktives Lernen im persönlichen Rhythmus macht Spass und erhöht dadurch die Aufnahme von neuem Stoff.

Die Infodiskette baut auf den definitiven Gesetzestexten auf. Mustervorlagen, Beispiele, farbige und visuelle Grafiken bringen einem den komplexen Stoff schnell näher. Mit einem ausgebauten Lexikon und Textsuchbegriffen (Hypertext-Verfahren) werden die Kenntnisse vertieft. Ein animiertes Quiz prüft spielerisch den Wissensstand. Über handelsübliche Drucker können Texte und Bestellungen wahlweise ausgedruckt werden.

Technische Voraussetzungen: Ein handelsüblicher DOS-Rechner.

Auslieferung: ab August 1994. Bestellungen: Eidg. Steuerverwaltung, Abt. Warenumsatzsteuer, "Infodiskette MWST", Effingerstrasse 27, 3003 Bern oder FAX 031 322 87 90. Lieferung gegen Rechnung; Preis 18.50 inkl. Porto.


Das Festen ist des Mättelers Lust!

Summer-Brätli-Plousch

  • Wann:
  • Samstag, 2. Juli 1994 ab 18.00
    Verschiebungsdatum: 20.8.1994
  • Wo:
  • wie immer zwischen den Schulhäusern
  • Wer:
  • Ching u Chegel und alle die Lust haben
  • Wie:
  • Fleisch zum Brätle, Geschirr, Gläser und Besteck sind mitzubringen

 

Geboten wird:
Ein Salatbuffet gezaubert von den Leistfrauen.
Wer hilft mit? Melden bei Evelyne Pfister, Tel. 311 00 17

Musik und Getränke vorhanden.

Bei unsicherer Wetterlage gibt Tel. 186 ab Freitagabend Auskunft.

Wir freuen uns auf Sie, Sie und Dich!


MATTE-ROCK-BEIZ

Jetz isch es so wit, jetz isch es passiert, si isch offe u zwar für alli. Die vor Mättu, u ou die Usswärtige si willkomme ir gute alte Mattebeiz. Ja, ja richtig d'"Mattebeiz", nume heisst sie jetz Matte-Rock-Beiz, aber das wott nid öppe heisse, dass me nume no mit Röck inne darf. Nei, nei das "Rock" schteit für "Rock and Roll" u wott säge, dass me ab sofort i dere Beiz, die guete alte u neue "Rock and Roll" Zyte duet pflege. Me het ou nid vil veränderet, me het versuecht, em Charackter eifach ä "Tuch" vom "Rock and Roll" drizbringe. Item, äs sig üs nid schlächt glunge, ghörtme zäntume. D Lüt si scho am erschte Abe (Fritig) so zahlrich cho, dass me het müesse säge: "Sorry" (exgüssee) aber es isch voll (Beiz). Ig wet fasch bhoupte, dass dusse glich viu Lüt si gsi wi dinne, we nid no meh. Uf all fäll isch dinne wie dusse a Bombestimmig gsy.

D' Bänd (Jimy Hofer Bänd) u sini Gescht (Polo, Filiphe Fankhauser, Jüre Hofer, Jacky, usw.) hei g' Rockt u g'Rollet was ds Züg het gha, u d' Lüt si uf Bänk u Tische gstande u hei ou ta wie lätz. A äbe däm Fritig hei mer du no a Gascht us "Austin, Texas" gha, nämlich niemer gringers als dr "Rich Minus" ä Liedermacher u Poet us Amerika wo de solo u mit dr JHD het gschpilt. Die neui Bühni, wo jetz grad bim Fänschter vorne isch, het sech grad scho am erschte Abe voll bewährt, so ou z' PA (d' Musigalag) wo mir übrigens hei gschänkt übercho vo dr "Cheekerboard Blues Bänd". SO ou di neui Belüchtig u nid zletscht z' neue Personal u natürlich ou di neui (bishärigi) Wirti z' Änneli. As isch uf all Fäll es ganz tolls Wuchenänd gsi, wüll ou am Samschtig si Lüt cho, me gloubts fasch nid. Die ar Türe hei alli Häng voll Ztüe gha u hei müesse die "böse Sieche" spile u sälbscht liebi Nachbare dusse la schtah. Für das, äs ganz äs grosses "exgüssee", aber voll isch voll (Beiz). SO, ig gloube ig ha nid aus verzelt, aber doch z' Wichtigschtä. So wet ig doch alli ganz härzlech mal ilade, cho inezluege oder amene schöne Abe dusse uf dr Terasse (Trotwar) eine cho znä. härzlech

Jimy Hofer

 

Matte-Ratte

 


Expressionen 2

Montag 13.6.94

"Es gibt nur einen Weg, zu seinem Traum zu finden: Der Glaube an sich selbst ."

Sehr oft in letzter Zeit vermisse ich bei meinen Mitmenschen, der schweizerischen Gesellschaft, den Mut zu Visionen und Träumen. Visionen bedeuten für mich die Fähigkeit sich Vorstellungen und Bilder zu machen. In ihnen sind Realistisches, aber auch Spielerisches, Utopisches, Gewagtes, Symbolisches und viel Fantasievolles enthalten. Es braucht Mut und Selbstvertrauen visionäres Denken umzusetzen. Dieses Wagnis eingehen heisst, das Risiko in Kauf zu nehmen nicht im voraus zu wissen, wie es herauskommt; eventuell Fehler zu begehen.

Ich möchte dem ewigen ".......Wir haben es immer so gemacht....." die Stirne bieten, weil ich ganz fest an die visionäre Kraft im Menschen glaube als eine Quelle der Kreativität, die erst recht zu unserer menschlichen Entfaltung beiträgt.

Jacqueline Vuillien
Das unterschreib ich auch! - Rosmarie Bernasconi