Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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@mattequartier und weitere Twitternde aus dem Quartier und so

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Matte-Zytig Mai 1995

Quartierzeitung aus der Berner Matte

Ausgabe  Mai 1995


Inhaltsverzeichnis


Zfridni Tante

Es wird Früelig, me cha säge was me wott. D Froue wärde wider urueig u eini um die angeri wird vo däm jährliche Fieber packt wo me wyt ume u nid nur i Medizinerkreise als akuti Früeligsputzwuet kennt

Chuum isch dr letscht Rühme vo dere Saison düre, ungfähr ir Mitti zwüsche de zwöi Usverchöif, drü Tag vorem Coifför, eine nach em Vollmond, chunnt dä bestimmtig Tag wos wider emal heisst: ufrume was es Jahr lang isch blibe lige.

Wi jedes Jahr bini als guetmüetige Ehemaa tapfer a die Usmischterei gange. Wie sechs ghört und wie immer hani gmacht, was d Frou gseit het, u wie immer bini ar erschte Trucke woni id Finger gno ha blibe bhange. I ha ir Schachtle aafa nusche und studiere was es da so heig u tüeg. Fotocouverts si drin gsi; es isch nid lang gange u scho bini ire angere Wäut u ire früechere Zyt gsi.

"Chumm lue, die auti Wonig, im 44zgi vorne. Weisch, dört wo mer dr Bernard gschore hei u wo mer d Chuchi grüen aagmalt hei." Aber äbe, e Früeligsputzfrou uf em Chriegspfad chame nid brämse, i ha nume so öppis wie "typisch" u "ha ke Zyt" ghöre wäffele. He nu, so gani haut elei - oder chämet am Änd Dir mit?

Die auti Wonig, im aute Huus. Nid komfortabel, aber heimelig und vorallem günschtig. Üsi Clique vo feschte Fründe u abwächslichsriche Fründinne het i däm schrege Huus gwohnt. Wen is so vo hüt us aluege, hei mer eigetlich e gueti Zyt gha. Mir si aui so zwüsche zwänzgi u drissgi gsi u hei grad aagfange üs dr Wäg iz Läbe use z pfade. Das isch nid immer liecht und luschtig gsi aber ou nid immer nume schwäär und tragisch.

Foto um Foto gsehni di Zyt nonemau. Üsi auti Wonig: Möbu us dr haube Verwandtschaft u vom Flohmärit. Ds Houzöfeli im Stubeegge; d Vorfänschter für im Winter. D Toilette im Stägehuus u nume ir Chuchi chauts Wasser. Lue, ds Badzimmer, mir heis choleschwartz aagmaut, auä damit me dr Dräck nid so guet gseht.

Jä haut, das Badzimmer hei mer nid immer gha! Ganz am Afang isch das nume es Abstellchämmerli gsi. Nächhär hei Lüthi u Boumgartner es Badzimmer inebout, mit eme Occasion-Gasofe wo geng isch uusgange, umene grasgrüene Teppich. Chaut ischs dört inne z ganze Jahr gsi. We der öpper kennet, wo i Rekordzyt cha dusche, de wüsset er iz, dass er bi üs im schwarze Badzimmer glehrt het - i gloube, we mer hätte chönne, de wäre mer ir Schijagge go düschele.

Aber vorhär, ohni Bad, ohni Warmwasser, wie hei mer das aube nume gmacht?

Mit em Dusche isch es aube so ne spezielli Sach gsi. Im Summer isch das nie es Problem gsi, da simer au Tag im Marzili verbicho. Chaut Dusche isch gratis gsi. für ds Warmwasser het me müesse e Franke abelaa. Scho schwiriger isches im Winter worde. Dr Bahnhof isch i Frag cho, oder d Eltere. Oder mir si bi Fründe go bsuechbade. Das het sini Hägge gha: dr Bahnhof isch tüür gsi, deheime hesch müesse zum Znacht bliibe u Uskunft gä, bi de Fründe bisch mit dr Zyt geng echli im Wäg gsi. Ungereinisch het sech aber öppis ganz gäbigs ergä:

Dr Dänu het imene Theater vo Bärn als Belüchter afa schaffe. Nid im gröschte u nid im chliinschte, meh sägeni nid. Nach dr Vorschtellig hei mir ghulfe ufrume, ds Klavier vom einte Egge i anger schleipfe u settigs. We de d Schouspiler hei gange si us grueiget het, de isch üse gross Uftritt cho. Eini ume anger isch ir Theatherduschi verschwunde.

Die wo nid dran si gsi, si im Pouse-Eggeli ghocket u hei brichtet. I weiss nid ob dr Theaterdiräkter vo sire indirekte Mithilf für e suberi Altstadt gwüsst het. Wenn ärs gwüsst het, de het er nüt dr gliiche taa. Merci viumau, Kultur isch e suuberi Sach.

Einisch het e Transvestite-Show i üsem Theater gastiert. Für die wo da nid so düre si: e Transvestit isch e Ma wo sech aleit u dergliche tuet wie ne Frou.

I dr Show hei d Künschtler berüemti Sängerinne nachegmacht. Ja präzis, Dir sägets rächt, so ne Art Mini-Playbackshow, wie das hüt uf dütsch heisst. Manne wo sech so verchleide uf d Büni z bringe isch sinerzyt z Bärn no rächt e gwagti Sach gsi. Dr Dänu het üs aui amene Dusch-Abe id Vorstellig ineglaa. Vorhär het er üs no gchüschelet: "Passet de uf, eini isch de e ächti Frou." Wele äch, oder muess ig hie säge weli? E Frou wo dergliche tuet si sig e Ma wone Frou spielt, gsesch dr Pögg no? Mir wöi mau luege. D Show isch guet gsi comme une more, mir alli heis zum schiesse luschtig gfunde.

Nach der Vorschtellig si mer natürlich gspannt gsi, unger welem Rock e Rock fürechunt. Tatsächlich, wo alli abgschminkt si gsi u wider wie gwönlichi Lüt usgseh hei, isch e Frou fürecho, e ächti u rächti, u was für eini.

Es luschtigs, läbigis Modi isch si gsi, miteme Lache, wo niemer dran het chönne verbigaa. Si isch scho gli i üsere Clique u ir grüne Chuchi i und uus gange. U hie chunnt ändlich der Früelig i die Gschicht. Dr Dänu, dr hällschti Belüchter vo Bärn, het sich bald emal i di Chlini verliebt u si sich i ihn, wies haut so geit im Läbe u vor allem im Früelig.

Heiter scho emau so zwöi früsch Verliebte zugluegt? Wies si e eigete Rhytmus hei u um sich u um die eigeti Achse dräie? Mi hets dünkt, rund um die zwöi wärdi alles fröhlich u heiter. Sie hei zwar no es Zytli dergliiche ta es sigi nüt. Aber mir si ja nid blöd. Liebi macht schön. Das hei natürlich ou d Mitglider vom däm Ensemble gmerkt. Das isch e Fuer gsi, wos uscho isch! Je nach däm het me ihm oder ihre gratuliert. Alli hei si bi däm Päärli Unggle- oder je nach däm Tante-Stell igno. Die Sach isch mir de bald emal z unübersichtlich worde, i bi angerwitig go dusche. I ha alli echli us de Ouge verlore. Foto hani ou keni me vo dere Zyt. Später hani vernoh, die zwöi heige ghüratet und i hoffe es sig so guet witergange wies aagfange het. I gibe ja zue es isch scho chli e konfusi Sach woni hie verzelle, aber me fingt ja schliesslich nid alli Tag sini Frou ire Transvestite-Gruppe.

Und wo isch da d Pointe, fraget Dir mi? Es chunnt e keni, höchschtens e Moral oder sogar es paare dervo: Ir Liebi geits mängisch kurlig hin und här; nid alli si so wie si usgsheh. U sit mer e Wonig mit eme Badzimmer hei, lehre ni bim Dusche nümme so viu Lüt kenne.

Und vor allem: es isch Früelig, Zyt sech wider inenang z verliebe. Und d Wonig uufzrume.

Peter Maibach

Kurzauswertung des Fragebogens
über die Matte und den Leist!

140 Fragebögen sind eingegangen, dies entspricht einem Rücklauf von 16%. Aus der Umfrage resultieren folgende Feststellungen:

  • 88% schätzen die Stadtnähe
  • Die Beizen werden von 73% als gut befunden und 72% schätzen die Mattenbewohner sehr.
  • Erstaunlicherweise empfinden nur 13.5% das Kulturleben als negativ.
  • 62.5% beurteilen unser lebendiges Kulturangebot als positiv
  • An der Spitze der negativen Erwähnungen stehen die mangelnden Parkplätze, 65%, gefolgt von der ungenügenden Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr, 62.5%, der Tageslärm wird von 58% als negativ genannt und 49% erwähnen den Nachtlärm als unerträglich.

Es wurden diverse Anregungen gegeben und Wünsche geäussert, die wir im Vorstand gerne entgegennehmen und versuchen werden zu realisieren; so wie wir die geäusserte Kritik annehmen und konstruktiv zu lösen suchen. Es ist klar, dass wir es nicht allen recht machen können, doch wir versuchen es und danken allen, die uns auch durch die Beantwortung des Fragebogens mithelfen unser Quartier, auch mit den gesellschaftlichen Problemen so angenehm und lebendig wie möglich zu gestalten. Unsere laufenden Bemühungen und Aktivitäten entnehmen Sie aus der Matte-Zytig oder in den Matte-Leistkästen (beim Matte-Lift und beim Mülirad).

Durch den Fragebogen erwarben wir 17 Neueintritte und überhaupt verzeichnen wir einen Rekordzuwachs von 60 Neumitglieder im Jahre 94/95, super! dies gibt uns Mut für unsere Arbeit. Wir freuen uns alle Neumitglieder an unseren Anlässen (siehe Veranstaltungskalender) persönlich begrüssen zu können sowie natürlich alle unseren lieben Mätteler und Mättelerinnen.

Der ausführliche Jahresbericht des Präsidenten unter Einbezug der Antworten zum Fragebogen sowie das Protokoll der Hauptversammlung vom 6.3.95 kann beim Matte-Leist, Postfach 29, 3000 Bern 13, jederzeit kostenlos angefordert werden.

Es grüsst Sie herzlich

René Stirnemann und Vorstand

 


Wer sind die neuen Vorstandsmitglieder?

Wir stellen vor: Wally Bregenzer

Wally Bregenzer

Wali Bregenzer, gebürtiger Säuliämtler, lebt seit 1978 aktiv in der Matte. Schon 1979 trat er in den Matte-Vorstand ein und amtete anfangs der 80-er als Präsident des Leistes. Wegen Unstimmigkeiten im Vorstand trat er aber zurück. Es entspricht nicht Wali nichts mehr für seine liebe Matte zu tun, und er blieb der Verkehrskommission treu. Mit seinen Kommissionskollegen leistet er ein enormes Mass an Kleinarbeit durch alle Ämter der Stadt hindurch.

Er schildert sich als einen Mann des Ausgleichs und des Kompromisses. Verträgt Spannungen schlecht und versucht diese mit Engagement und Freude auszugleichen. (Dies sind typische Fischemerkmale mit vermutlich einem Waageaszendenten gemischt, lieber Wali. Deine Astrologin Rosmarie).

Wali Bregenzer ist ein Landkind und ist es immer geblieben, gerade deshalb fühlte er sich von Beginn an heimelig und wohl in der Matte. Er empfindet die Matte geografisch wie städtebauerisch als eine geschlossene Einheit, als ein Dorf, in dem man/frau sich kennt und grüsst.

 

Etwas Sorge bereitet Wali die soziologische Umstrukturierung in der Matte. Durch die teuren Renovationen der Wohnungen kommen zwangsläufig immer mehr "gstopftere" Leute in die Matte und leider futieren sich die meisten um die Belange und um den eigenen Charakter der Matte.

Wali liebt das Herz der MättelerInnen und fürchtet um den Fortbestand.

Wali erweckt einen seriösen, gradlinigen Eindruck. Das stimmt. Aber beim genauen Betrachten entdeckt man einen Schimmer Schalk in seinen Augen und ein schelmisches Zucken um die Mundwinkel. In diesem Charmeur steckt eine geballte Ladung Humor. Wir vom Vorstand fühlen uns schon etwas gebauchpinselt, dass Wali als Vertreter der Verkehrskommission den Weg zurückfindet; es muss daran liegen, dass wir im Vorstand alle so "Nette" sind!

Jacqueline Vuillien

 

Marianne Kaufmann

Marianne Kaufmann

Mein erster Kontakt nach meinem Zuzug in die Matte vor etwa zwei Jahren? Soweit ich mich erinnern kann war dies ein Matte-Leist-Beitrittsformular. Ich sandte den Zettel zurück. Die Frage, ob ich wohl aktiv im Matte-Leist mitarbeiten würde, beantwortete ich mit einem entschiedenen "eventuell". Erdenken wie "Mitarbeiten im Service an einem Matte-Fest" oder "Vertragen der Matte-Zeitung" gingen mir durch den Kopf. Dass ich aber bereits einen Monat nach dem Abschicken des Formulars in den Matte-Leist Vorstand "befördert" würde, hätte ich mir jedoch nicht gedacht.

Kurz und gut; die Arbeit als Protokollführerin im Leist-Vorstand macht mir Spass und verschafft mir die nötige Abwechslung zu meiner sonstigen Tätigkeit. Ich arbeite als Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin am Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Rütti in Zollikofen. Ab Beginn des nächsten Monats werde ich die Matte jedoch für eine längere Zeit verlassen und in den Süden ziehen. Florenz heisst mein Ziel.

 

A propos Matte und Italien: ich wohne in einer ehemaligen Arbeiterwohnung der Stadtmühle. Die übrigen Wohnungen des Hauses sind bis auf wenige Ausnahmen an Italiener vermietet. Nicht selten glaube ich mich da bei offenem Fenster auf einem italienischen Markt: die "parlierenden" Nachbarn, der feine Pasta-Duft oder das Stimmengewirr vom Mühlenplatz Diese Stimmungen führten mich letztlich zum Entschluss, diesen Frühling/Sommer in Italien zu verbringen.

Dies ist "meine" Matte. Solche Eindrücke und das wird mir jeder Mätteler bestätigen können, machen unser Quartier aus. Dem Trödler seine Antiquitäten, dem Musiker sein "Mättu", dem Nachtschwärmer sein "Bröncu" und sein Wasserwerk. Eine Vielfältigkeit der Eindrücke. Und jeder/jede kann in "seine" Welt eintauchen.

Ihre Marianne Kaufmann

 

Jörg Leuenberger

Jöle Jörg Leuenberger

Seit gut drei Jahren Mattenbewohner. Liebt das bunte Treiben in der Matte. Schätzt die Ruhe im hintern Teil der Wohnung. Freut sich auf den Sommer mit Garten an der Sonnhalde unter den Patrizierhäusern der Altstadt. Geniesst die Gastrokultur im Quartier. Schätzt die gute Zusammenarbeit im Schosse des Matte-Leist Vorstandes. Fragt sich jeden Tag beim Aufstehen, mit welch neuen Überraschungen das "Berner Soho" heute aufwartet. Ärgert sich nur über untolerante Mitbewohner. Ist ein begeisteter Fan guter Weine und feiner Kost.

Übt sich manchmal selber im Kochen (nicht immer zur Freude von Jeannette). Kann immer noch nicht Hemden selber glätten. Weiss dafür den Geschirrspüler bestens zu bedienen. Liest gerne Zeitungen und Teletext. Für gute Bücher reichts nur in den Ferien. Bevorzugt die Toscana gegenüber dem Ruhrgebiet als Ferienort. Übt sich vor allem in anstrengenden Sportarten wie Skiabfahrt und Curling. Und liebt über alles seine Jeannette.

Wir Redaktionshexen lieben Jörg wegen seinen klaren und präzisen Aussagen! (Jörg ist Krebs mit Aszendent Jungfrau)

 


Obacht, dert chunnt dr Dänu

Nämlich der Dänu Brüggemann mit seiner neuen Platte "E Tag vo dene Tage". Die MATTE-Zytig berichtete bereits von seiner ersten, "Bogarts" und riet Dänu, so weiter zu machen. Und so ist es auch gekommen, die neue Platte ist da und getauft.

Für die MATTE-Zytig an der Plattentaufe in der Mühle Hunziken dabei waren die weitherum bekannte Gräfin Tipo und ihr General. Sie kamen begeistert von der Plattentaufe zurück, es sei wieder einmal eine DB-Fuhr der besseren Art gewesen. Man müsse halt einfach wissen, dass es Losi-Musig sei und nicht Gumpi-Musig. Und was wäre ein Dänu-Brüggemann-Abend ohne seine hinterlistigen Randbemerkungen. Besonders Furore machte der herzige Kinderchor zum "Bäbistubeland", offenbar eine Überraschung für alle.

Also los: Platte rein, Ohren raus, schon beginnt die Reise in die schräge Brüggewelt. Wie bei der ersten Platte muss man ein paar Anläufe nehmen um den Einstieg zu finden. Musikalisch wird die Platte vom fein abgestimmten Sound von Bruder Hape getragen. Das Kernstück sind aber die kompakten Texte. Musik zum zuhören und Texte zum aufpassen; was anfangs lieb daher kommt wird plötzlich zum ätzenden Schabernack.

Es hat durchaus auch leichter verdauliche Texte dabei, die einfahren. Liebhaber von skurilem und absurdem kommen auf die Rechnung. Besonders den Titelsong der Platte muss man sich auf der Zunge vergehen lassen. Loslassen um den Ausweg zu finden und die Nuancen zu ahnen wird auch für den Zuhörer notwendig. Einzelne Songs herauszupicken und zu beurteilen ist Unsinn, man muss sie alle erleben, am besten in Ruhe.

Doch erwähnen wollen wir noch "Herrn K.". Der Song ist schön frech - aber die witzige Selbstironie hat wohl bei einigen Musikkritikern der Berner Zeitungen etliche Verwirrung angestiftet. Dänu Brüggemann hat der MATTE-Zytig versprochen, bei seinem nächsten Auftritt eine Witzhupe mitzunehmen. Droht ein Witz wird der Künstler einmal hupen. Unmittelbar nach der Pointe wird zweimal gehupt.

Ohne Hupe kommt die Platte aus - sie ist schliesslich für Menschen gedacht, also für Leute wie Du und ich. Eine Dreiviertel-Stunde intelligente Unterhaltung - die MATTE-Zytig kann es nur anraten.

Peter Maibach

 

Erschienen im Zytglogge Verlag Bern, Zyt 4072


Schwanenwechsel im Marzilibrüggli

Im Juni 1992 holten Edi Stirnimann und Marcel Winkelmann das vergessene Restaurant zwischen Gas- und Brückenstrasse im Marzili aus der Eiszeit. Nach dem rauschenden Fest zur Eröffnung folgten drei Wochen Super-Sommer-Wetter und die beiden damals 28-jährigen Beizen-Profis kamen ins Schwimmen. Hier und dort gab es Stimmen, die daran zweifelten, ob die beiden Jungs den Job gewachsen seien. Diese Stimmen vergassen natürlich, dass Küche und Infrastruktur am Anfang für ein kleines Restaurant geplant worden waren, und es echte Kochkünste brauchte, um mittags und abends über 200 Leute individuell zu verköstigen und den ganzen Tag über eine volle Beiz und einen vollen Garten zu bedienen. Edi und Marcel schafften es und schenkten Bern eine der schönsten und lebendigsten Gartenwirtschaften. Dabei hielten sie sich auch nicht zurück eine Vielzahl ihrer Gäste zum Empfang und zum Abschied zu küssen, oder doch zumindest herzlich zu betreuen. Das wird ihnen Bern nicht so schnell vergessen, auch wenn sie am 10. April "für immer" nach Australien abreisen.

In Daylesford, einem Künstlerdorf mit 60 000 Einwohner etwa eine Stunde nordwestlich der Dreimillionenstadt Melbourne haben sie ein Guesthouse (nur 4 Gästezimmer) mit einem kleinen, gemütlichen Restaurant gekauft. Bis im September wollen sie es so in Schuss haben, dass es auch für verwöhnte Berner ein Vergnügen sein wird, einmal im australischen Hinterland Ferien zu machen. Von Daylesford an die schönsten Strände der Great Ocean Road ist ebenfalls nur eine Stunde. Einzigartig ist auch die Landschaft der Gold Fields um Daylesford: Riesige Eukalyptuswälder mit turmhohen Bäumen und natürlich Kualabären, erloschene Vulkane mit chinesichen Gärten, Golfplätze a gogo und australische Lockerheit. Edi Marcel freuen sich auf möglichst viele Berner Besucher. Das ist übrigens ihre neue Adresse: DOUBLE NUT Guesthouse, 5 Howe Street, Daylesfort 3460 Victoria. Telefon/Fax (053) 483 981

Natürlich fragt sich jetzt jeder: Wer kommt denn als Nachfolger aufs Brüggli? Das Glück war den Marzilianern hold. Ein neues Wirtepaar mit ähnlichem Format startete bereis am 15. März. Björn Knuchel kennen viele schon; er war ja schliesslich bis heute der Maître d'hôtel im Hotel Bern. Wer aber ist sein Kollege Markus Meier? Wir können Ihnen auch das verraten: ein vielseitig ausgebildeter Koch (Hotel Bären Bern, Hotel Metropol Bern, Hotel Monopol Luzern.) Björn und Markus sind jung, sympathisch und aufgestellt genug, um eine neue Brüggli-Aera einzuläuten. Sie haben bereits einige zündende Ideen ausgekocht. Lassen wir sie doch erst einmal anfangen! Wir werden sie in diesem Blatt natürlich später noch genauer vorstellen. Die Redaktion wünscht jedenfalls Björn und Markus ebenso grossen Erfolg wie ihren Vorgängern. Und weil die Nachfolge in einem solchen Fall schwieriger ist als ein Neustart: auch guten Mut beim Gäste-Küssen. Wir von der Redaktion stellen uns gerne zur Verfügung!


Traum und Wirklichkeit

Nach einer längeren Reise durch Indien bin ich gerne wieder in die Matte zurückgekommen. Ich habe viel gesehen und auch erlebt. Die Menschen in Indien sind freundlich und hilfsbereit. Die Menschen in der Matte sind freundlich und hilfsbereit. Ich fühle mich in der Matte wohl. Manchmal ist es laut und zeitweise findet man/frau auch leise Töne. Was ist der Unterschied zwischen der Matte und Indien? Kein grosser, das Leben in Indien ist gar nicht so anders als in der Matte! Wieso ich mir erlaube, dies zu schreiben? In Indien sind Kamele, Ochsen und Autos, Velos und Fussgänger auf der Strasse, alles ist auf der Strasse ebenso in der Matte. Natürlich findet auch in der Matte alles auf der Strasse statt - oder etwa nicht? Was ist nun die Wirklichkeit? Ist die Wirklichkeit der Matte das Auto auf der Strasse und der Ochse in der Garage? ist die Wirklichkeit von Indien der Ochse auf der Strasse und das Auto in der Garage?

Manchmal denke ich, dass Wirklichkeit und Traum eine Einheit bilden. Deshalb ist es gar nicht nötig Wirklichkeit und Traum zu trennen, oder? Wirklichkeit existiert nicht ohne Traum, Traum existiert nicht ohne Wirklichkeit.

Lange träumte ich von einer Reise nach Indien und setzte sie in die Wirklichkeit um. Meine Reise nach Indien ist zu Ende und ich träume von der nächsten Reise- eine Reise nach Australien. Vielleicht zu Edi und Marcel! Wenn ich einen Traum verwirkliche, wo ist dann Wirklichkeit?

Haben Sie das Gefühl zu träumen? - nur zu, der Text ist real oder etwa doch nicht?

Rosmarie Bernasconi

 


Zwei MättelerInnen stellen freundlicherweise ihren "Briefwechsel der Extremen" der Matte-Zytig zur Verfügung: Zum Nachdenken, Anregen und Schmunzeln!

Liebe MATTE Zytig

Eigentlich schreibe ich ja keine Leserliebesbriefe, aber es geht ums Prinzip und die Sache ist ernst.

Hatte ich mich in den letzten Briefen eher etwas abschätzig über allzu lebenslustige Witwen im allgemeinen geäussert, sehe ich mich gezwungen meine Meinung zu ändern. Ich stehe dazu. Letzthin hatte ich die Gelegenheit die besagte lustige Witwe flüchtig kennen zu lernen. Ich muss sagen, ich war angenehm überrascht so eine nette, sympathische, rüstige und intelligente Dame hinter der etwas kratzbürstigen Fassade vorzufinden. Eine Fassade, wenn ich mir erlauben darf, die hervorragend in dieses unser schönes Quartier passt. Verständlich, dass da auch der Präsident des MATTE-Leistes (neu)gierig wird.

Liebe lustige Witwe, bitte melde Dich! Ich finde, wir sollten einmal in aller Gemütlichkeit zusammen einen Kaffee trinken.

P. D. S. aus 3011 (Name der Redaktion bekannt)

Liebe Matte-Zytig

Das Leben welkt wie Gras, wie Blumen auf der Flur! Ich weiss nicht mehr, welcher deutsche Poet dieses Lied geschrieben hat. Aber ich weiss, dass die Zeit in Windeseile verfliegt. Und darum sollte man sie - solange man kann und mag - in vollen Zügen geniessen. Leider hindert uns das Ego meistens dabei. Man kommt sich besser vor als der Nachbar, nur weil dieser nicht das genau gleiche Leben hinter sich hat. Und man fühlt sich von allen Mitmenschen laufend gestört, nur weil wir uns auf diesem Planeten wie die Ratten vermehrt haben. Je länger ich über diese Tatsachen nachdenke, desto mehr nehme ich mir vor tolerant allen andern gegenüber zu sein. Auch diesem P.D.S. aus 3011. Er ist ein Mätteler und ich eine Mättelerin. Warum sollten wir nicht versuchen. miteinander auszukommen - oder sogar miteinander auszugehen. Er hat zwar gerne seine Ruhe - und ich habe ganz gerne meine Lebendigkeit. Doch eigentlich sind wir beide nichts anderes als Menschen; Mitmenschen im gleichen Quartier. Liebe Grüsse P.! Ich freue mich auf unseren gemeinsamen Kaffee!

Die lustige Witwe aus 3011 (Name der Redaktion bekannt)

 


Ausstellungen in der Stadtmühle Galerie

Sebastian Burckhardt (Bilder) 1950 geboren in Bern, im Sternzeichen Steinbock."Wanderjugend" quer durch Europa. Ausbildung an der Münchner Akademie für bildende Künste. Sebastian Burckhardt lebte mehrere Jahre in Venezuela und ist 1986 wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Seine Bilder sind u.a. im Museum für Zeitgenössische Kunst in Caracas und im Kunsthaus Zürich zu finden. Der Künstler hat zwei Töchter. Sebastian zusammen mit Gillat hat ein Kinderbuch geschrieben mit dem wohlklingenden Titel "Hermine das Schwein" (Verlag Pro Juventute ISBN 3-7152-0282-1).

Sebastian Burckhardts Bilder sind zu sehen
vom 5. - 26. Mai in der Stadtmühle Galerie
Weitere Ausstellung in der Stadtmühle Galerie:
Luigina Inauen/Kurt Krebs
vom 9. - 30. Juni

Ausstellung in der Galerie Nydegg


aquarelles - dessins - pastels
Pierre Bataillard
Ausstellung vom 3. bis zum 21. Mai 1995
Öffungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, 14.00 bis 18.00 Uhr


Fleischwaren in der Matte

Eine wichtige Lücke in der Grundversorgung der Mätteler mit lebensnotwendigen Gütern konnte endlich geschlossen werden. Nachdem wir bereits bis in die frühen Morgenstunden auswärts verkehren können, hat uns eigentlich nur noch das eine gefehlt: Fleisch! Vorbei die mageren Jahre, nun kann wieder im Quartier eingekauft werden!

an günstiger Passantenlage, im Einzugsgebiet der Kirchenfeld-Polizeiwache, vorteilhaft gelegen am Schulweg von vielen Kindern, vis-à-vis vom Präsidentenpalast gibt es Fleisch, teils in Hülle, teils in Fülle. Es ist eine wahre Wonne, das gluschtig präsentierte Angebot auf sich wirken zu lassen.

Da muss ja Freude aufkommen im Matte-Dörfli. So eine wertvolle Bereicherung des Angebotes in unserem Quartier sieht man nicht alle Tage.

Was viele vermuteten ist jetzt eine Tatsache geworden: dies ist die neue Lösung unseres Verkehrsproblemes!

Sachar

 


Matte-Anlässe

Samstag, 6. Mai:
der Grand Prix von Bern führt bekanntlich auch durch die Matte...

Samstag, 13. Mai:
VeloFERIEN 1995 (2. Schweiz. Treffen der Veloreisenden) auf dem Mühlenplatz ab 10.00 h mit Infomarkt/Ausstellung zur Schweiz und Europa, mit Liegevelo-Probefahren an der Wasserwerkgasse, mit Festwirtschaft und - Konzert - ab 24.00 h Fortsetzung im Wasserwerk -

ausserhalb Matte: Samstag 13. Mai
findet zum Jubiläum der Zunft zu Schmieden von 08.00 - 17.00 ein mittelalterlicher Märit in Bereich Kornhaus statt.

Sonntag,14. Mai
Velo-Matte-z'Morge von 08.00 - 11.00 h auf dem Mühlenplatz - serviert durch MATTE-LEIST, mit Matte-Platz-Konzert. Hiezu suchen wir HelferInnen. Natürlich werden auch (morgens) lebens/hungrige Mätteler erwartet.

Freitag, 19. Mai
Einladung des Matte-Leistes an alle Mätteler und Mättelerinnen um gemeinsam den Mai und das gemütlich Zusammensein zu feiern! (im Kochstudio)

Samstag, 20. Mai:
Flohmärit auf dem Mühlenplatz und "Tag der offenen Tür" in der ehemaligen Stadtmühle - benützen Sie die Gelegenheit, die vielfältigen, neu entstandenen, Klein- und Kleinst-Unternehmen (Schulen, Clubs, Ateliers, Werkstätten etc.) zu besuchen.

Mitte Juni
Datum entnehmen Sie aus den Matte-Leistkästen

Schulschluss-Fest, u. a. mit Stand zur Werbung neuer Mitglieder zu Gunsten des Hilfsvereins der Matte-Schulen (unterstützt durch Matte-Leist).

Freitag, 23. Juni
öffnet Ciné Matte seine Tore und lädt zum Leinwandabenteuer ein!

Samstag, 24. Juni
Summernachtsplousch - Brätle zwischen den Schulhäusern. Gemütliches "zämehöckle" bei Schmaus und Trank!

Mittwoch, 5. Juli
Altpapiersammlung der Matteschulen

Flohmärit jeweils Samstag
20. Mai, 17. Juni, 15. Juli, 19. August, 16. September, 21. Oktober 1995

Voranzeige: Samstag 2. September
"Tag der offenen Tür"
Entdeckungsreise durch die Matte! Lassen Sie sich überraschen. Nähere Informationen erhalten Sie in der nächsten MATTE-Zytig.


Itteme Inglische

in einem Inserat vom Mattelädeli in einer grösseren Berner Tageszeitung, wurde das erste Mal Berchtolt Brecht ins Mattenenglisch übersetzt. Aram vom Lädeli meldet eine erfreuliche Steigerung des Umsatzes. Der alteingesessene Mätteler Hannes empfahl, bei der Übersetzung ins Matteänglisch nach Möglichkeit vom Mattedialekt auszugehen, z.B. Irue von Äru nicht Iree von Aare. Dies wurde bei der Brecht-Übersetzung versucht, jedoch wie kann man "Moral" übersetzten? so entstand folgender, sehr schwieriger, anspruchsvoller Text (wer kann es zurückbuchstabieren?): Irschze inntche irde Iberhe, ide irde Ischerme (Irtbeilte Ichtbre)

Neue Strassenschilder für die Matte

Radio Extra BE zeigte vor einiger Zeit grosses Interesse am Matteänglisch-Beitrag in der Matte-Zytig. Der Anruf belegt, dass auch grösseren Medien die Matte-Zytig beachten. In einem Interview für ihre Nachrichtensendung wollte die Redaktorin wissen, wer allenfalls neue Strassenschilder bezahlen würde, heutzutage, wo das Geld sehr rar sei. Immerhin konnte Res Margot mit geringem Aufwand auf seinem PC ein Entwurf herstellen, der sich sehen lassen kann. Solche Schilder könnten sich wahrlich mit den Schildern auf dem Schulhausplatz messen. Einzelne Schilder könnte man sogar für die vielen Besucher aus dem Ausland zusätzlich übersetzen.

Ireissschtre

 

Ihlime-Itzple

 

Irberegeissge
Gadirberegadiss
Gerberngasse
Tannery Lane

 

Ergänzt mit Japanisch hätte man vielleicht Probleme mit dem städtischen Verkehrsdirektor. Dieser hat vielleicht Angst, dass die Touristen ihr Geld nur noch in der Matte ausgeben. Immerhin waren auch früher viele Besucher in der Matte, sie war ja mit ihrem Hafen das Tor zu Europa.

Turm zu Babel in der Matte?

Die Babilonier hatten grosse Probleme mit ihrer Bauerei, da sie, wie gesagt wird, durch ein Sprach-Wirrwarr nicht mehr miteinander reden konnten. Es ist erstaunlich, dass trotz mehrerer Matte-Sprachen die Anwohner in der Matte sich sehr gut miteinander verständigen können. Und dies trotz der oft lauten Lautsprechermusik im Fischerstübli oder wegen den zu schnell durchfahrenden Autos. Neben dem Berndeutsch dem Mattedialekt oder Matte-Bärndütsch ("Tunz mer e Ligu Lehm"), dem alten Matteänglisch ("Idufre insche i d'Ittume?") kennt man in der Matte auch das Neue Matteänglisch ("Fradiu, gadimer e Ladigu Ladim").

Neues Matteänglisch

Das neue Matteänglisch wurde 1920 in der Matte gesprochen, ist also weit weniger alt als die bekannte und in den letzten Mattenzeitungen benutzte IE-Geheimsprache. "Kadiru, chadinsch madit em Kaditteli i d'Ladingere ga radissmadischtele?" /Karl, chunnsch mit em Kätteli (kleiner Karren) i d Längere ga rossmischte?). Bei aufmerksamem Durchlesen des letzten Satzes fällt auf, dass in die ursprünglichen Worte ein - adi - eingebaut wird. So wird der Spengler Hunziker zu Spadingler Hadinziker oder Res Margot zu Radis Madirgot.

(Literatur: e Ligu Lehm, Otto von Greyerz, Lukianos-Verlag Hans Erpf und Mattenänglisch, Bargezzi)

Res Margot/Isre Irgotme

 


Ein Dank aus der Matte

Der Frühling ist gekommen. Ich kann wieder die Fenster öffnen uns den Wintermief herauslassen. Die einen kaufen sich neue Kleider und Klamotten die andern verlieben sich und ich habe ganz einfach das Bedürfnis zu danken.

Mein Dank geht an alle Besucher des Wasserwerks, des Bronco-Clubs, der Matte-Rock-Beiz, des Anderlands und und.... Wie trostlos grau war doch früher unser Quartier. Jetzt wird gesprayt und geklebt. Zur Freude von uns Allen wird es immer farbiger und bunter! Wie still war doch früher unser Quartier. Jetzt wird bis in die frühen Morgenstunden gejohlt und gekreischt. Auch das Spiel "wer ergattert einen der zwei freien Parkplätze in der Matte?" ist lustig, denn es beteiligen sich Hunderte von AutomobilistInnen an der Suche. Endlich kommt Leben auf, mit der Langeweile ist es vorbei. Wie roch es doch früher in der Matte nach Aarewasser und Sonntagsbraten. Heute liegt nach einem Wochenende immer ein unvergleichlicher würziger Duft nach Urin über der Matte. Und die Matte-BewohnerInnen haben volles Verständnis für den Drang, dem Drang unter freiem Himmel nachzugeben. Das gibt ein Gefühl von Freiheit- oder haben Sie schon einmal das Gefühl von Freiheit gespürt mit einer vollen Blase? was wird wohl aus unserem schönen Kultur-Quartier, wenn nicht alle BewohnerInnen so positiv denken wie ich!

Sacharin

 


Altpapiersammlung der Matteschulen

Am 15. März haben unsere Schüler mit ihren kleinen Wägeli 12'920 kg Altpapier zum grossen Sammelcontainer beim Matteschulhaus geführt. Eine grosse Leistung! Wir danken der Matte-Bevölkerung für das sorgfältige Bündeln und Hinausstellen des Papiers. Am 5. Juli wird unser nächster Sammeltag sein. Wir freuen uns, wenn Sie wiederum einen Teil Ihres Altpapiers für uns aufsparen.

Schüler und Lehrerschaft Matteschulen

 


Dr. Peter Weibel sucht neue Wege!

Nach über 10-jähriger Praxistätigkeit in der Matte spürt Peter Weibel den Frühling! Er zieht von der Matte weg und geht neue, alte Wege. Seine neue Herausforderung ist eine HMO-Gruppenpaxis am Bubenbergplatz.

Im Januar schreibt Peter Weibel: "Ich wünsche mir, dass die Patientinnen und Patienten aus dem Mattequartier meinem bisherigen Praxispartner, Herrn Dr. Arnold Durrer, der die Praxis an der Schifflaube ab 1. Mai 1995 allein weiterführen wird, dieselbe Treue halten werden, wie ich sie in meinen Matte-Jahren erfahren durfte."

Die Matte-Zytig wünscht beiden Ärzten alles Gute und ein erfülltes Berufsleben.

Die Redaktion

 


FISCHE-MENUE

Fischsuppe au pernod

  • 400 g gemischter Fisch (ev. Ragout) der fest bleibt, wie Steinbutt, Lachs
  • 4 Scampi
  • 6 dl Fischfonds (tiefgekühlt auch in der Migros erhältlich)
  • 4 El Pernod (mir rutscht immer die Hand nach Belieben aus...)
  • 2 dl Weisswein
  • 50 g Butter
  • 1 Lauchstengel schräg in Streifen geschnitten
  • 2 Karotten in Scheiben geschnitten
  • 1 Stangensellerie in Streifen geschnitten
  • 1 Fenchel in Streifen geschnitten
  • 1 grosser Dillzweig

Das geschnittene Gemüse in wenig Salzwasser knapp weichkochen, absieben und beiseite stellen.

Für den Pernodjus Fischfonds, Pernod und Weisswein aufkochen. Die Butter darunterschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken. Das Gemüse beigeben und nochmals aufkochen. Dann die Fischstücke und die Scampi dazugeben und vorsichtig, nicht zu lange ziehen lassen. Nochmals den Jus probieren, eventuell verträgt er noch etwas Pernod und dann sofort servieren.

Dazu passt Parisette mit Knoblibutter!!

Kreation aus grünen Spargeln, Kohlrabi und Seezungenfilet an einer Morchelsauce

  • 1 - 2 Bund frische grüne Spargeln
  • 2 junge Kohlrabi
  • 30 g getrocknete Morcheln, gut waschen und mindestens 30 Min. in warmes
  • Wasser einlegen
  • 1 1/2 Becher Saucenhalbrahm
  • etwas Fischsud (1/2 dl)
  • 2 Schalotten und 2 Knoblauchzehen
  • 2 dl Weisswein und etwas Dry Martini
  • Bund Schnittlauch
  • 16 Seezungenfilet
  • Butter

Schneiden Sie zuerst die Enden der grünen Spargeln grosszügig ab und dritteln Sie die Spargeln. Die Kohlrabi schälen und auch in längliche Stücke schneiden. Die Spargel- und Kohlrabistücke in kaltes Wasser legen.

In der Zwischenzeit bereiten Sie die Morchelsauce zu: Die gehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen in Butter andünsten und die eingelegten Morchelstücke dazugeben (grosse Morcheln vorher verkleinern) und kurz mitdünsten. Mit trockenem Weisswein ablöschen und etwas einkochen lassen. Geben Sie etwas abgesiebtes Morchelwasser bei und einen Schuss Dry Martini (Nouilly prat) und auch etwas Fischfonds. Alles gut köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In den Saucenrahm einen Kaffeelöffel Maizena unterrühren und in die reduzierte Sauce geben. Nochmals abschmecken.

Wenn die Sauce fertig ist, erhitzen Sie Ihre Wokpfanne oder eine grosse Bratpfanne und geben ein Stück Butter hinein. Die Spargel- und Kohlrabistücke in der Butter schwenken. Eine Prise Zucker und Salz darüber und ungefähr 2 - 3 Tassen Wasser. Die Pfanne gut verschliessen und unter seltenem Rühren ca. 15 Min köcheln lassen.

In dieser Kochzeit wenden Sie die gesalzenen, gepfefferten Seezungenfilets leicht in Mehl und braten Sie in Butter an. Warm stellen.

Erhitzen Sie die Morchelsauce und geben Sie den gehackten Schnittlauch bei.

Auf einen Teller richten Sie das Spargel-Kohlrabigemüse an, legen den Fisch bei und überziehen alles mit Morchelsauce!

Eine spezielle, aber gelungene Kombination! ä Guetä

Apfelschnitze mit Zimt-Sabayon

  • 2 Äpfel in Schnitze schneiden
  • 1/4 Teelöffel Zimtpulver
  • 1 dl Weisswein
  • 1 dl Apfelsaft

Die Apfelschnitze in eine Gratinform legen und mit dem Zucker-Zimt überstreuen; Weisswein und Apfelsaft dazugiessen. Je nach Apfelsorte ungefähr 10 Min. in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen stellen.

Die Flüssigkeit sorgfältig abgiessen und die Schnitze im Ofen warm stellen.

Sabayon

  • 3 Eigelb
  • 2 ganze Eier
  • Vanillezucker
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 10 g Zucker
  • ca. 1 dl Apfelsaft

Eigelb, Eier, Vanillezucker, Zimt und Zucker in eine grosse Schüssel geben. Die Schmorflüssigkeit mit Apfelsaft auf 3 dl ergänzen und zur Eimasse geben.

Alles über einem heissen Wasserbad so lange aufschlagen, bis die Masse durch und durch schaumig ist und cremig bindet.

Die Apfelschnitze auf Teller anrichten und mit Sabayon übergiessen. Sofort servieren.

Ihre Kochhexe
Kochhexe
Jacqueline Vuillien

 


"Jede Tag ga Fänschterle..."

Ein Rückblick auf die gelungene Adventkalender
Fenster-Aktion 1994 in der Matte


Irgendwie war es ja so. Im letzten Dezember schmückten nicht wenige Mättelerinnen und Mätteler ihre Fenster, verbunden mit der Einladung zu einem Umtrunk, dessen Datum im Fensterschmuck in Form des Tagesdatums integriert war. Es war das erste Mal, dass ein solches Unternehmen in der Matte gestartet wurde. Jacqueline Vuillien vom Leist zeichnete dafür verantwortlich. Mit ein kleinwenig Überredungskunst und Überzeugungskraft gelang es Jacqueline, fast den ganzen Dezember, bis hin zum 23., zuteilen zu können. Und als die Aktion begann, folgte eine Überraschung der andern. Die Leute besuchten einander in nicht kleiner Zahl, die Gastgeberinnen und Gastgeber verwöhnten die Besucherinnen und Besucher mit viel Liebe und Herzlichkeit (...Rotem, Weissem, Käse, Gebäck, etc.). Ich selber durfte zusammen mit meinen Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern in der Schifflaube den 23. Dezember bestreiten. Da wir hier eher "klein» wohnen, haben wir unseren "Empfang» auf unserem Läubli arrangiert. Und trotz Kälte besuchten uns an die zehn Mättelerinnen und Mätteler. Wir haben uns gefreut, sie haben sich gefreut, und ich hoffe, dass dies zu einem richtigen Brauch in der Matte wird. Ich freue mich immer wieder, wenn ich Rosmarie, Maria, Georgette, Res, Rene, Marianne, Heinz, Jakob und wie sie alle heissen in der Matte treffe, wenn ich unterwegs bin. Es gibt einem irgendwie das gute Gefühl am rechten Ort "zuhause» zu sein.

Paul von Kaenel

 


Von der Altstadt zum "Aeltesten Bern"

Der Weg von der Matte über die Untertorbrücke, aareabwärts den Gärten des Altenbergs entlang, vorbei am Restaurant mit Terrasse und Botanischem Garten, der alten Gasser-Brauerei, dem Lorraine-Bad bis zum Felsenau-Stauwehr gehört sicher zu den beliebtesten Spaziergängen der Altstadt-Berner und somit auch der wanderfreudigen Mätteler.

Wer sich nun noch weiter wagt, erreicht nach ca. 1 Stunde zu Fuss oder 15 Minuten mit dem Velo schliesslich das Schloss Reichenbach mit Restaurant und grosser Terrasse, wo wohlverdient der Hunger gestillt und der Durst gelöscht werden kann.

Dem Wissensdurstigen sei nun mitgeteilt, dass das im hochbarocken Stil erbaute Schloss Reichenbach als die Wiege des Schweizerischen Postwesens gilt. Beat Fischer von Reichenbach richtete nämlich 1675 hier die erste Postlinie von Bern nach Lyon ein.

Zudem wurde im Jahre 1743, als ein neuer englischer Gesandter namens Johannes Burnaby das Schloss Reichenbach als Sommerresidenz mietete, zu dessen Bequemlichkeit eine Fähre von der Berner Regierung eingerichtet.

Just mit dieser Fähre bringt der Mätteler Horst Niedhammer seine Fahrgäste seit 2. März 1994 über die Aare, unter anderem auf die Engehalbinsel zum "Aeltesten Bern".

Hier wurde eine keltische Siedlung im 2. Jh. v. Chr. von den Helvetiern zum Oppidum ausgebaut und 58 v. Chr. von den Römern übernommen und mit verkleinerter Siedlungsfläche wieder aufgebaut. Die bisher bekannten Siedlungselemente sind durch einen archäologischen Rundgang mit Hinweistafeln erschlossen. Herausragend sind der Tempelbezirk, das Amphitheater, die kleinste bekannte Anlage der gesamten Antike, das Römische Bad und ausgedehnte Waldanlagen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist diese Gegend vom Bahnhof aus mit der Buslinie 21 bis Haltestelle Rossfeld oder Schloss oder mit dem Unterzollikofen-Bähnli bis Haltestelle Tiefenau oder Unterzollikofen erreichbar.

Der Mätteler Horst Niedhammer betreibt die Fähre auf eigene Rechnung. Die Einwohnergemeinden Bern und Zollikofen sorgen für den Unterhalt des sechszehnplätzigen Bootes und der Anlagen und leisten ein Betriebsbeitrag.

Horst Niedhammer, Mattenenge



Fähretelefon: 031/911 39 34
- Fährbetrieb: 1. März bis 26. November 1995
- Mittwoch bis Sonntag
- Fahrpreise:
- Erwachsene Fr. 2.--,
- Kinder, Hunde und Velos Fr. 1.--
- Öffnungszeiten: 10.00 bis ca: 19.00


Projekt Organisation

Beispiel: Das Wettrudern

Vor einiger Zeit verabredete die Republik Matte ein jährliches Wettrudern gegen eine japanische Provinz, das mit einem Achter auf der Aare ausgetragen wurde.

Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchsten Leistungsstufen zu erreichen. Als der grosse Tag kam, waren beide Mannschaften topfit, doch die Japaner gewannen das Rennen mit einem Vorsprung von einem Kilometer.

Nach dieser Niederlage war das Matteteam sehr betroffen und die Moral war auf dem Tiefpunkt. Das obere Management entschied, dass der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden musste. Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemassnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, dass bei den Japanern sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte während im Matteteam ein Mann ruderte und sieben steuerten.

Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma, die eine Studie über die Struktur der Mätteler anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten, wir können es uns schliesslich leisten, kamen die Berater zu dem Schluss, dass zu viele Leute steuerten und zuwenig ruderten. Um einer weiteren Niederlage gegen die Japaner vorzubeugen wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Ausserdem wurde für den Ruderer ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um ihm mehr Ansporn zu geben. `Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben'. Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit einem Vorsprung von zwei Kilometern.

Das Management entliess den Ruderer wegen schlechter Leistungen, verkaufte die Ruder und stoppte alle Investitionen für ein neues Boot. Der Beratungsfirma wurde ein Lob ausgesprochen und das eingesparte Geld wurde dem oberen Management ausbezahlt.

So geschehen im Traum, in der Matte wäre das nie und nimmer möglich...


NEU NEU NEU NEU NEU NEU

SPIELECKE

Schreiben Sie uns über Ihr Lieblingsspiel wir stellen es gerne in der Matte-Zytig vor.

OH! Ein Spiel mit Phantasie und Herz

OH besteht aus zwei verschiedenen Kartenstössen; 88 farbige Bildkarten zeigen Ausschnitte des täglichen Lebens, weitere 88 Wortkarten stellen den wechselnden Hintergrund für diese Bilder dar. Zusammen ergeben sich so unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Und am nächsten Tag fällt uns zu jeder Karte etwas Neues ein.

Dieses Spiel soll Bild und Wort verbinden. Es ist nicht ein Spiel für "Gewinner und Verlierer" sondern für Menschen die Spass am kombinieren haben. Dieses Spiel ist für die ganze Familie gedacht, kann aber auch einzeln gespielt werden. Ein Kartenspiel für Phantasie und Kreativität!

Das Spiel kostet Fr. 59.- und kann bei Rosmarie Bernasconi, Schifflaube 26, 3011 Bern, Tel. 031/311 01 08 bezogen werden.


Porträtseite

Peter von Gunten
"Bei mir heisst Frühling mehr Arbeit. Ich kann die Sonne leider kaum geniessen!"

Sherine Khalil:
"Ich bin verliebt, alles wächst und spriesst!"

Maria Paganotta:
"Es ist einfach ein gutes Gefühl!"

Eva Banlaki:
"Ein angenehmes Gefühl!"

Roger Gfeller:
"Der Frühling muntert mich einfach auf!"

Ernst Hofer:
"Bei mir schiesst wieder Kraft ein!"

Nelly Freund:
"Ich bin eher der Herbst-Typ."




 


Bericht der Verkehrskommission

Liebe Mattebewohner und Mattebewohnerinnen

Sie haben sich gewiss auch schon (oder dauernd) darüber geärgert, dass in der Matte

  • tagsüber und auch nachts kein Parkplatz frei ist und dass Unberechtigte bei uns ihr Auto parkieren
  • das Durchfahrtsverbot von sehr vielen AutomobilistInnen missachtet wird
  • statt mit 30 mit bis zu 50 km/h gefahren wird - in der Badgasse die erlaubte Parkierungszeit von max. 1 1/2 Stunden oft überschritten wird
  • das Rotlicht bei den Schulhäusern oft überfahren wird - vorallem an Wochenenden der Nachtlärm das zumutbare Mass überschreitet

und und und und........

Die Verkehrskommission unseres Leists hat sich in den letzten Monaten mit der Behebung dieser Missstände intensiv befasst und nach Lösungen gesucht.

Vorerst wurde einmal festgestellt, dass die von der Stadt getroffenen Massnahmen (Tempo 30, neue Parkierungsordnung vom Zähringer bis Läuferplatz, Trottoir vis-à-vis Mühlirad) in die richtige Richtung gehen. Sie verdienen unseren Dank, sollten aber noch ausgeweitet werden. Um die zum Parkieren in der Matte Unberechtigten zu eruieren, wurde eine spezielle Parkplatzkommission ins Leben gerufen und die Matte-Ratte Vignette eingeführt. Leider zeigte

n die Meldungen an die Stadtpolizei über durchgeführte Kontrollen kein Resultat. Angeblich muss der entsprechende Tatbestand kontrollierbar und beweisbar sein, was leider so einfach nicht möglich ist. Eine Klage beim Polizeirichter hätte durch zwei Mitglieder der Parkplatzkommission persönlich erfolgen müssen, was etwas über den gezeigten Idealismus hinausgeht. So wurde leider diese mit viel persönlichem Einsatz begonnene Übung wieder abgebrochen. Immerhin stellten sich dieselben Leute auch für eine sehr aufwendige Kontrolle der durchfahrenden Motorfahrzeuge zur Verfügung. Was dann zum erschreckenden Resultat führte, dass während einer bestimmten Stunde 79% der aareabwärts fahrenden Fahrzeuge gar nicht in die Matte wollten......!

Zur Behebung aller Unzulänglichkeiten und zur weiteren Hebung der Wohnqualität wurden deshalb folgende Anregungen gemacht.

  • Verbesserung der Signalisation "Zubringerdienst gestattet" bzw. "Tempo 30" beim Läuferplatz und beim Dalmazikreisel
  • Vermehrte Polizeikontrollen für die Durchfahrt und für Tempo 30
  • Beschleunigte Einführung der blauen Zone mit Anwohnervignette
  • Versuchsweise Aufhebung der Ampelanlage beim Schulhaus (mit Ersatzmassnahmen zur Erhöhung der Sicherheit) - Bessere Lösung für das Parkieren von 2-Rad Fahrzeugen beim Wöschhüsi und bessere Gestaltung des westlich angrenzenden Areals
  • Falls die Aarestrasse tatsächlich zweitweise zum Parkieren freigegeben soll, dann unter Einbezug der Badgassbewohner, damit eine einvernehmende Lösung gefunden werden kann.

Die Verkehrskommission setzt sich weiterhin für eine wohnliche Matte ein. Sie widersetzt sich den sich entwickelnden "Kulturbetrieben" in der Matte nicht. Sie versucht aber, den damit verbunden nächtlichen Zusatzverkehr einzudämmen, was nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Leist (als Vertreter der Matte-Bewohner), den Kulturbetrieben und der Stadtpolizei, sowie mit gutem Willen von allen Seiten, möglich ist.

Wally Bregenzer

 


Schräge Träume

Wally Bregenzer hat Träume für die Matte, solche, die verwirklicht werden können oder könnten sowie Ideen, die einfach schön zum Träumen sind.

 Sie sicher auch!

 

Bitte schicken Sie uns bis zum 14. August ihre Träume und Visionen, Vorstellungen und Verrücktheiten für die Matte, und begleiten Sie uns und Wally in eine andere Wirklichkeit.
Für uns Redaktionshexen steht das Jahr 1995 unter dem Motto "Begegnung, Austausch, Kommunikation. Ganz einfach mit offenem Herzen andern Menschen begegnen!»
Mit fröhlichem Lachen

Ihre Redaktionshexen Jacqueline und Rosmarie



Redaktionsschluss  für die Spätsommerausgabe: 14. August 1995