Die Berner Matte

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Adventskalender 2017

Gut durchmischt präsentiert sich der lebendige Kalender 2017 in der Matte. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, Menschen zu begegnen. Miteinander einen Tee, einen Punsch, ein Glas Wein zu trinken, etwas Kleines zum Knabbern dazu. Link zu den Daten und Orte im Dezember.

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Die Matte twittert

@mattequartier und weitere Twitternde aus dem Quartier und so

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Berner Matte Blog

Neue Berner Traditionen

Bundesamt für Kultur (BAK) nimmt das Seifenkistenrennen und den Aareschwumm als städtische Traditon in die Liste der Lebendigen Traditionen auf.

Grosse Anerkennung für die mutigen Seifenkistenpilotinnen und -piloten: Das Hinunterbrettern am Klösterlistutz ist jetzt eine offizielle Berner Tradition. Bei der Überarbeitung der Liste haben zudem der Aareschwumm und weitere Traditionen den Weg in die ausführliche Liste gefunden. So schreibt das BAK auf seiner Webseite: "Neben den ländlich geprägten Traditionen gibt es auch viele städtische, so beispielsweise das Seifenkistenrennen, das YB-Lied an den Fussballmatchs, das Wellenbrettfahren und das Aarebaden."

Wer sich für weitere Traditionen interessiert, der wird sich mit Stöbern in den unten verlinkten Seiten lange beschäftigen können.
Und wer einfach so Freude an der Sache hat: Raus aus der Stube -  der Sommer ist kurz!

Weitere Informationen

Bundesamt für Kultur, Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz

Liste der lebendigen Traditionen, Bern

Seifenkistenfahrer auf der Untertorbrücke unterwegs zum Start

Hochwasserschutz Aare: Stand der Dinge

Gemeinderätin Ursula Wyss und Stadtingenieur Hans-Peter Wyss informierten über den Stand des Hochwasserschutz-Wasserbauplans Aare. An der Zusammenkunft nahmen das Tiefbauamt, die Vereinigten Altstadtleiste und der Matteleist teil. Es wurde über verschiedene, für die Matte wichtige Punkte orientiert.

Die vom Tiefbauamt ausgearbeiteten Projektunterlagen sind Kanton und Bund vorgelegt worden. Die Genehmigung des Wasserbauplans und damit des Projekts durch das kantonale Tiefbauamt erfolgt erst nach der Volksabstimmung in der Stadt Bern.

In der Vorprüfung gab es von Kanton und Bund keine negativen Meldungen zur Mauerhöhe und den mobilen Massnahmen in der Matte. Als nächstes steht die öffentliche Auflage an, dafür braucht es vom Gemeinderat eine Freigabe. Erst für den Baukredit und die Projektzustimmung, dann braucht es neben den positiven Zustimmungen von Gemeinderat und Stadtrat eine Volksabstimmung.

Neugestaltung Aarstrasse 

Das bestehende aareseitigen Trottoir wird auf der ganzen Länge zurückgebaut. Die Sanierung der Ufermauer und die für den Hochwasserschutz erforderlichen Abdichtungsmassnahmen werden vom Schwanenmätteli bis zum Übergang der Aarstrasse in die Schifflaube umgesetzt. Die Aarstrasse wird neu nur noch als einspurige Strasse mit einer Breite vom 3.50 Metern erstellt. Hangseitig wird der Gehsteig entfallen, bzw. im Bereich der Durchgänge zur Fricktreppe und bei den Häusern auf ein Minimum reduziert. Demgegenüber entsteht auf der Aareseite eine ca. 2.5 Meter breite Flanierzone, die einerseits von Bäumen und Bänken gesäumt wird und andererseits in gewissen Abständen auch Kreuzungsbuchten für den entgegenkommenden Verkehr bietet. Gegen die Aare hin ist eine durchgehende Mauer vorgesehen. 

Aarstrasse um die JahrhundertwendeHistorische Aarstrasse - Flanierzone schon damals

Hochwasserschutz bringt Vorteile und Nachteile

Aufgrund der Risikoabschätzungen zum Hochwasserschutz und besonders auch wegen der Personensicherheit oberhalb der Schwelle und im Zufluss zum Tych kann ein verbesserter Aarezugang beim Schwanenmätteli oder auch entlang der Aarstrasse nicht realisiert werden. 

Die durchgehende Mauer entlang der Aarstrasse und beidseitig rund um den Tych weist eine Höhe mit einem Schutzziel für ein 300-jähriges Hochwasser auf. 

Vom Inseli bis zum Ausfluss des Mattebach und bis zur Häuserzeile der Mattenenge konnte eine Lösung gefunden wereden um diese Mauer tiefer zu bauen und so sichern Schutz gegen ein 100-jähriges Hochwasser zu bieten. Mit sogenannten mobilen Massnahmen kann die Mauerkrone erhöht werden, sodass in einem Ereignisfall auch ein grösseres Hochwasser (HQ300) keinen Schaden verursachen wird. Daher wird entlang der Mauer weiterhin ein Interventionsweg projektiert, der jedoch nur für die Wehrdienste zugänglich sein wird.

Das Pumpensystem, welches den Grundwasserspiegel im Bereich der Matte reguliert und Hangwasser in die Aare pumpt, ist weiterhin Teil des Projektes. 

Mehr Informationen

Für weitere Informationen gibt es vom Tiefbauamt eine sehr gute Informationsseite unter:    www.hochwasserschutzbern.ch