Die Berner Matte

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Berner Matte Blog

Nähschule Mushafen und Dienstenspital, 200 jährige Geschichte

Die Bernische Stiftung für Private Fürsorge kann auf eine mehr als zweihundertjährige Geschichte zurückblicken.

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Der Stadtschultheiss Johann Carl May (1745–1824) gründete 1805 gemeinsam mit Männern und Frauen die «Armen-Direktion», die 1851 in «Privat- Armenanstalt der Stadt Bern» umbenannt wurde und 1947 ihren heutigen Namen erhielt. Der ursprüngliche Name und die beiden Namenswechsel widerspiegeln den Wandel, den die Institution im Laufe der Zeit vollzogen hat.
Die Neuerscheinung zeichnet diesen Wandel nach. Die Fürsorgepolitik von Stadt und Kanton Bern steckt den Rahmen ab, worin sich die Bernische Stiftung für Private Fürsorge – in Konkurrenz mit privaten und öffentlichen Fürsorgeinstitutionen – bis heute behauptet.

Eine spannende Broschüre CHF 25.00

https://einfachlesen.ch/neues/naehschule-mushafen-und-dienstenspital

Vertrieb und Verlag Einfach Lesen, Bern - und kann hier bestellt werden

Konzept und Redaktion: Dr. Manuel Kehrli, archivdaten.ch, Zimmerwald
Gestaltung und Satzherstellung: Neil Götz, Götz Design, Cordast
Fotografien Annaheim: Markus Beyeler, Hinterkappelen
Druck und Bindung: Stämpfli Publikationen AG, Bern

Kirchgemeinde Nydegg: Dankes Apéro und Buchpremiere «Wer bist du?»

Gemischtes Programm in der Nydeggkirche am 4. September 2020: Marianne Schär Moser, die Vizepräsidentin der Kirchgemeinde Nydegg, verdankte und würdigte die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer, sie wurden herzlich zu einem Dankes Apéro eingeladen. Da die Nydeggnacht im Juni nicht stattfinden konnte, wurde der ehemalige Vikar Simon Taverna mit seinem Erstlingswerk «Wer bist du?» eingeladen. Es war uns eine grosse Freude, die Buchpremiere in dieser Umgebung feiern zu dürfen. Markus Niederhäuser, der «Lehrpfarrer» von Simon, der ebenfalls anwesend war, war sichtlich stolz auf seinen ehemaligen Schützling.

Blick in die Nydeggkirche

Zwei Frauen am Aperotisch

Zwei Frauen im Gespräch

Danach feiert der Erstlingsroman von Simon Taverna Premiere, um nicht zu sagen Taufe. Pfarrer Taverna ist in der Nydegg bestens bekannt und entsprechend gross war die Aufmerksamkeit für seinen ersten Roman «Wer bist du?». Die Erzählung handelt im Spätmittelalter, von der Marienstatue im Kloster Einsiedeln. In einer scheinbar willkürlich zusammengewürfelten Gesellschaft sucht jeder seine eigene Wahrheit. Eine religiöse Geschichte? Kann sein, aber «Wer bist du?» dreht die Schraube tiefer. Ein facettenreiches Frauenbild der damaligen Gesellschaft überrascht ebenso wie ein verflixter Zwischenfall, der Selbstzweifel und innere Rechtfertigung in der Hauptfigur auslöst. War es Totschlag? Oder nur eine Ohnmacht? Zählt die Absicht oder die Auswirkung? Dieser innere Dialog zieht sich durch die Geschichte, um in einer abschliessenden Konfrontation die Auflösung anzudeuten.

Simon Tavern liest vor

Die Verlegerin Rosmarie Bernasconi und Simon Taverna bestritten abwechselnd Textpassagen aus dem Buch, unterstützt wurden sie dabei von Intermezzi des Organisten Thomas Leutenegger.

Ein milder Spätsommerabend lud zum Apero ins Nydegghöfli. Alle spürten, dass dies wohl einer der letzten Sommerabende sein würde, entsprechend festlich wurden die Abendstunden unter den Linden vor Nydeggkirche. Zeiteisende hätten sich problemlos in einen Pilgerhof ins mittelalterlichen Kloster Einsiedeln versetzen können.