Die Berner Matte

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

 Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

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Welcome to the Matte

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Berner Matte Blog

Achtung: Heisse Kurve

Natürlich heisst die Warntafel "Kinder"  und bedeutet: Lieber Automobilist, liebe Automobilistin, achten Sie bitte auf spielende Kinder!

Und das ist an dem Knick in der Badgasse, beim Restaurant Zähringer dringend notwendig. So ist die unübersichtliche Einmündung einerseits eine Trottinettparadies, Schulweg und andererseits halt auch Strasse für pressante Autos. Die nahe Baustelle macht die Fahrt auch nicht übersichtlicher.

Es ist es besonders willkommen, dass die frisch aufgestellte Warntafel auf die heikle Situation hinweist. Passanten jedenfalls zucken jedesmal zusammen, wenn ein Auto um die Ecke schiesst oder ein Kind auf einem Gefährt (Roller, Trottinett, Skateboard) den Bubenberrgain hinunter in die Badgasse saust.

Warntafel Kinder an der Badgasse - einer heiklen Einmündung

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Zytglogge saniert

Sanierung des Zytglogge abgeschlossen

Medienmiteilung der Stadt Bern, 24. Mai 2018.

aa zytglogge 007

Nach rund vier Monaten sind die umfassenden Sanierungsar- beiten am Zytglogge fast abgeschlossen. Das Astrolabium sowie das Figuren- spiel wurden demontiert, revidiert und aufgefrischt. Die Farben von Zifferblatt und Figuren leuchten wieder und sind von weither sichtbar. Weiter mussten die Malerei von Victor Surbek restauriert, Risse in den Fassaden repariert sowie die Dachschindeln des Treppenturms ersetzt werden.

Der Zytglogge wurde letztmals im Jahr 1983 renoviert. Diverse Anlageteile waren nach rund 35 Jahren sanierungsbedürftig. So wies die Malerei an der Westfassade des Zyt- glogge, die 1930 vom Berner Maler Victor Surbek angefertigt wurde, Abplatzungen und Fehlstellen auf. Sie musste deshalb zunächst sanft gereinigt und anschliessend retu- schiert werden. Auch die restlichen Fassaden wurden gewaschen, repariert und über- arbeitet. Einzelne Dachziegel waren defekt und mussten ersetzt werden. Im Zuge die- ser Arbeiten wurden auch die Lukarnen sowie die Dachuntersicht neu gestrichen. Das Schindeldach des Treppenturms auf der Ostseite wurde erneuert.

Astrolabium revidiert

Eine der aufwändigsten Massnahmen betraf das Astrolabium. Das astronomische Zif- ferblatt stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert und wies infolge Witterungseinflüssen zahlreiche Schäden auf. Der Zustand des Astrolabiums war erst aus der Nähe sichtbar und war schlechter als angenommen. Damit die Zifferblätter instandgesetzt werden konnten, wurden sie vollständig demontiert. Durch ein auf Kirchturmtechnik speziali- siertes Atelier in Büron LU wurde die Mechanik revidiert sowie die Zifferblätter gefettet und geölt. Im Anschluss wurden sie nach Bern in ein Restaurationsatelier gebracht.

Dieses reinigte und entrostete die Zifferblätter sorgfältig. Danach wurden die Farben aufgefrischt und ausgebessert. Diese Arbeiten dauerten insgesamt rund zwei Monate. Das Astrolabium konnte am 14. Mai 2018 wieder am Turm montiert und justiert werden.

zytglogge 01

Überraschung beim Figurenspiel

Während der Sanierung wurde festgestellt, dass auch das Figurenspiel restauriert wer- den musste: Chronos, Hahn, Löwe und der Bärenreigen waren von einer dicken Schmutzschicht überzogen und die Farben waren ausgebleicht. Aus diesem Grund wurden sämtliche Figuren demontiert und restauriert. Einige der hölzernen Figuren ha- ben in ihrem Innern eine Feinmechanik, um beispielsweise die Arme des Chronos oder den Schnabel des Hahns zu bewegen. Die Figuren mit Mechanik wurde ebenfalls von im Atelier in Büron revidiert und repariert. Sämtliche Figuren wurden anschliessend im Restaurationsatelier in Bern sorgfältig gereinigt und Risse im Holz wurden aufmodel- liert. Danach erhielten sie einen neuen Farbanstrich. Details wie Rüstungen, Gürtel- schnallen oder Speerspitzen wurden mit einer neuen Blattgoldschicht versehen.

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Letzte Arbeiten werden vorgenommen

Die Sanierungsarbeiten sind fast abgeschlossen. Damit die Arbeiten am Turm ausge- führt werden konnten, musste ein rund dreissig Meter hohes Gerüst aufgebaut werden. Seit letzter Woche wird dieses schrittweise abgebaut. Die Sicht auf den Zytglogge wird voraussichtlich ab Anfang Juni wieder komplett frei sein. Letzte Malerarbeiten werden noch bis ca. Mitte Juni mithilfe von Leitern ausgeführt. Die Sanierung kostete rund 350'000 Franken und waren damit leicht teurer als veranschlagt. Die Mehrkosten sind vor allem durch die zusätzlichen Massnahmen beim Figurenspiel entstanden.