Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Mix und Blogarchiv

Die Contexta zieht aus der Matte

Im "Bund" vom 9.5.2019 schreibt Adrian Hopf-Sulc über die neuen Pläne von Nadine Borter, der Inhaberin der Werbeagentur Contexta: "Die traditionsreiche Werbeagentur hat ihren Mietvertrag in der Berner Matte gekündigt und wird künftig ohne festen Sitz funktionieren. Die Angestellten werden aber nicht vom Küchentisch aus für Contexta arbeiten, sondern in einem gemeinsamen mobilen Büro. Dieses soll laut Borter irgendwo in der Schweiz aufgebaut werden können."

Auf der Internetseite vermerkt Contexta: "In den wilden 68ern in Bern gegründet und geblieben. Immer unabhängig. Immer inhabergeführt. Diese Kontinuität wirkt sich auf unser tägliches Schaffen aus. Die langfristige Zusammenarbeit ist uns weit wichtiger als flüchtige Aufmerksamkeit. Uns geht es um den Erfolg der Marken und der Menschen hinter den Marken. Mit cleveren Strategien und aussergewöhnlichen Ideen schaffen wir Geschichten, über die man spricht."

Nun sind diese erstaunlich langen Jahre in der schnellebigen Werbbranche auch schon wieder Geschichte und die Contexta verschreib sich der Möbilität. Und wer weiss, vielleicht kommt die Roadshow wieder einmal bei uns unten vorbei? Vermissen werden wir von www.matte.ch jedenfalls unsere Nachbarn, bei denen immer Licht war.

Aus den Gründerjahren: Die einzig wahre Matte-Ratte Story, die damals in den Korridoren der Contexta entstand.

Peter Probst, alt Münsterturmwart, verstorben

Peter Probst, auf dem Berner Münster 2006

Peter Probst 2.5.1932 bis 26.4.2019

aa probst peter 01Peter Probst, Mitglied des Matte-Leistes und Charakterkopf auf dem Berner Münster, hat uns am 26.4.2019 verlassen. Als "höchster Berner" wirkte er von 1985 bis 1997 als Turmwart im Berner Münster. Seine Wohnung lag auf der ersten Terasse des Kirchturms - nach steilen 222 Treppenstufen. Oder wie er zu sagen pflegte: Ich wohne am Münsterplatz 1, erster Stock.

Oft sah man ihn durch die Matte oder der Aare entlang spazieren. Peter Probst war ein spezieller "Kauz". Manchmal fröhlich, oft auch mürrisch und wenn ihm etwas nicht passte, sagte er es auch. Er lebte lange in der Matte, an der Badgasse, bis er vor einigen Jahren ins Pflegeheim Grünau in Wabern wechselte. Leider war er an den Rollstuhl gefesselt, dies machte ihm sehr zu schaffen.

Er wusste viel über Bern und so hielt er seine Erlebnisse als Münsterturmwart in einem Buch fest: 2009 erschien sein Buch "Leben auf dem Münsterturm – der Turmwart Peter Probst erzählt. Mit Bildern von Hansueli Trachsel" im Hier und Jetzt Verlag in Baden.

Die Abschiedsfeier, zu welcher Sie herzlich eingeladen sind,
findet am Donnerstag, 23.05.0219 um 14:30 Uhr im Berner Münster statt.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Peter wird bis am Donnerstagabend, 2. Mai 2019, im Krematorium Bern, Bremgartenfriedhof, aufgebahrt.

Traueradresse: Stephan Probst, Gerechtigkeitsgasse 31, 3011 Bern

Und hier noch mehr über Peter Probst lesen wil: anlässlich des Erscheines seines Buches "Leben auf dem Münsterurm" erschien ein Bericht im Bund: 
www.derbund.ch 19. März 2009 von Walter Däpp

Selbstfahrendes Fahrzeug durch die Matte

Wie angekündigt – und bereits viel diskutiert – naht der Termin für einen einjährigen Versuchsbetrieb mit einem "selbstfahrenden Fahrzeug» (ohne Chauffeur) zwischen Bärenpark und der Talstation der Marzilibahn.

Das rote Minibussli

Dabei werden an diesen Haltestellen – wie bei der Linie 30 - Zwischenstopps eingelegt:

  • Läuferplatz
  • Mühlenplatz
  • Badgasse
  • Dalmazibrücke

Streckenverlauf Pilotbetrieb

Bild und Plan: Quelle: Bernmobil / Für eine Vergrösserung auf den Plan klicken

Wie die Anwohnerinnen und Anwohner an der Strecke per Flugblatt erfahren, werden ab Anfang Mai Vorbereitungsarbeiten an der Versuchsstrecke vorgenommen. Zu dem genauen Beginn und zur Ausgestaltung des Pilotbetriebes liegen aktuell noch keine Angaben vor, vorgesehen jedenfalls ist ab Sommer 2019.

Die Sicherheit des selbstfahrenden Fahrzeugs geniesst oberste Priorität. Das Fahrzeug verfügt über zwei voneinander unabhängige Hinderniserkennungssysteme. Zudem wird eine Begleitperson mitfahren.

 Versuchsbetrieb aufgenommen

Seit dem 14. Mai 2019 fährt der selbstfahrende Bus auf der neuen Strecke hin und her. Wobei seine Fahrkünste noch eng überwacht und von der Security begleitet werden.

Kleinbus mit Begleitperson in der Schifflaube

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