Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Mix und Blogarchiv

Theater Matte: Frühherbst für Anfänger

Was ist sexy an Primzahlen? Es besteht ein Zusammenhang, und der wird höchst amüsant auf die Bühne gebracht. Zahlreiche Störfaktoren im eingerosteten Getriebe langer Ehejahre verhindern die ersehnten erotischen Farbtupfer im Alltag. Doch das Schmunzeln über ein Paar auf der unbeholfenen Suche zu einander wird bald einmal zum Blick in den Spiegel. Ein Bild kommt zurück, das einem schon ins Grübeln bringen kann.

Wie geht das Leben von Christine und Paul weiter, nachdem die Tochter ausgezogen ist? Es gibt keine Ausrede mehr: was im Haus bleibt, ist ein Mann und eine Frau, ein Mathematiker und eine Geigenlehrerin, 22 Jahre verheiratet. Da schneit es ein Buch ins Haus, ein Lebensratgeber, der mit unerhörten Aufgaben neuen Schwung ins Paarleben der beiden bringen soll.

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Die Nachbarn mit wilden Bettgeschichten beeindrucken oder sich selbst finden? Christine und Paul finden den Weg. Den teilen sie mit dem Publikum, wortgewandt und schlagfertig, facettenreich, wie es nur in Berndeutsch möglich ist.

Nachdem sich die Premierennervosität gelegt hatte, steigerten sich Nicole D. Käser und Adrian Schmid zu einem authentischen Paar, das verblüffend an das reale Leben erinnert. Der Saal jedenfalls lebte mit Christine und Paul mit, als wäre es das eigene Leben. Eine hervorragende Leistung der beiden Schauspieler ebenso eine Glanzleistung der Regisseurin Corinne Coco Thalmann, die viel Humor in dieses Stück einfliessen liess.

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Es gab viel zu lachen und wer lachte, lachte schlussendlich über sich selber.

Weitere Informationen zum Stück: https://theatermatte.ch/programm/saison-19-20/fruehherbst-fuer-anfaenger/

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Berner Altstadt: Feiern ohne Feuerwerk

"Fiire statt Füüre" lautet der Slogan, der ab 2020 die Berner Innenstadt feuerwerksfrei halten soll. Wie in anderen Schweizer Städten sollen auch in der Berner Innenstadt das Abbrennen von Feuerwerkskörpern oder Raketen untersagt werden.

Dies dient zum Schutz der historischen Gebäude, die durch den zunehmenden Feuerwerksgebrauch, am ersten August oder an Silvester, immer mehr gefährdet werden. "Das Abbrennen von Feuerwerk in der Innenstadt ist wortwörtlich brandgefährlich", sagt der Sicherheitsdirektor Reto Nause. Das vom Gemeinderat vorgesehene Feuerwerksverbot wird im 2020 durch das Stadtparlament beraten, dieses bestimmt schlussendlich über die Einführung eines Verbots.

Bis dahin soll aber bereits für die bevorstehende Silvesternacht gelten: "Fiire statt Füüre". Mehr Informationen zur Aktion unter www.bern.ch/feuerwerk.

Plakat zur Aktion "Fiire statt Füüre" beim Eingang zur Münsterplattform.

Insbesondere in der unteren Altstadt und in der Matte dürften einige Leute aufatmen, dient doch die Pläfe als beliebte Raktenebasis. Das Geknalle werden sicher auch die Haustiere nicht vermissen und den beissenden Pulverdampf erst recht nicht.

Hoffentlich nicht:

Feuerwehr: 118
Sanitätspolizei: 144
Polizei: 117

Matteleist: Poststelle Matte soll bleiben!

Am 10. Dezember 2019 schrieb der Matteleist an die Post AG eine Stellungsnahme zum Vorschlag eines Paketautomaten anstatt einer Poststelle:

"Vielen Dank für die Möglichkeit zu einer Stellungnahme bezüglich eines Paketautomaten als Ersatz für die Postfiliale in der Matte. Der Matte-Leist sieht einen Paketautomat nicht als validen Ersatz für die bestehende Postfiliale in unserem Quartier. Den Medien entnehmen wir weiter, dass die meisten Partnerlösungen nicht zufriedenstellend funktionieren.

Wir möchten uns, nachdem wir keine Alternativen gefunden haben, nochmals für den Erhalt unserer Postfiliale aussprechen. Wir finden, die Matte als lebendiges Arbeits- und Wohnquartier braucht eine Infrastruktur, die den Gewerbetreibenden und auch Anwohnenden entspricht. Die Poststelle hat in dieser Mikroökonomie eine zentrale Funktion. Insbesondere ermöglicht sie den Dienstleistungs- und Verwaltungsunternehmen in unserem Quartier, Arbeitsplätze zu erhalten und weiteres Gewerbe zu unterstützen. Wir möchten uns, im Namen des Matte-Leists, zu unserer Poststelle bekennen und uns für den Erhalt einsetzen."

Quelle: www.matteleist.ch

Da war die Postwelt in der Matte noch in Ordnung

Die alte Mattepost, angebaut an die Turnhalle.

Die alte Mattepost

Bild: "Matte gestern und heute" 2009

Bis etwa 1980 hat die Mattepost noch so ausgesehen. Die öffentliche Telefonkabine war in der Litfassäule beim Brüggli über den Tych eingerichtet.