Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Mix und Blogarchiv

Weiterfeiern!

Das Naturhistorische Museum Bern und weitere Berner Museen laden in der Altjahreswoche und im 2019 ein:

Bar der toten Tiere im Naturhistorischen Museum

In der Altjahreswoche 2018, vom 26.12. bis 30.12. startet die Bar der toten Tiere in ihre sechste Saison. Fünf Nächte am Stück bietet sie den Berner Nachteulen in der Altjahreswoche Unterschlupf – mit einem abwechslungsreichen Line-Up und neuen Räumen.

Die Bar der toten Tiere findet in diesem Jahr hauptsächlich in der Ausstellung «Afrika» statt, die über achtzig jährigen Dioramen begeistern bis heute. Im langen, dunkel-romantischen Schlauch, in dem Berggorilla, Weissbartgnu und Riesenschuppentier zu Hause sind. Ein Ereignis wird die kleine Shotbar, die in einem Lift zu finden ist. Und wer es etwas ruhiger mag, findet gepflegte Atmosphäre in der Cocktailbar, die vor der Ausstellung «Weltuntergang» beheimatet ist. Mehr Informationen: www.nmbe.ch

Hausschwein

Wir wünschen einen guten Rutsch und viel Schwein im neuen Jahr - www.matte.ch

Museumsbier und Abend-Museum in diversen Museen

Fünf grosse Berner Museen öffnen nach Feierabend ihre Pforten für Durstige und Ausstellungsfreunde. So lassen sich ein Aperitif an der Museumsbar mit einem abendlichen Rundgang durch ein Museum verbinden.

«Museumsbier» findet vom 10. Januar bis zum 14. März jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr im Alpinen Museum der Schweiz, dem Bernischen Historischen Museum, dem Kunstmuseum Bern, dem Museum für Kommunikation und dem Naturhistorischen Museum Bern statt.

Mehr Informationen www.museen-bern.ch

Und für alle Nachteulen, die draussen anstehen müssen:

Leben in der Kälte, Naturhistorisches Museum Bern

Der Ornithologe Manuel Schweizer zeigt am 9. und 10. Januar 2019 die verschiedenen Überlebensstrategien von Vögeln, die im Winter hier bleiben. Denn längst nicht alle fliehen vor der Kälte. Hier mehr Informatione www.nmbe.ch

Drei Mal Hohler im Theater Matte

Premierenabend im sympathischen Theater in der Berner Matte und gleich zwei Stücke von Franz Hohler an einem Abend

Call Center

Drei Telefonistinnen kämpfen sich durch die Nacht beim Auskunftsdienst. Groteske Anrufe, schwierige Kunden und viel Routinearbeit, die schnörkellos erledigt wird. Die ältere Telefonistin geht geduldig auf die Kunden ein und schenkt den Anrufenden mehr Zeit. Es ist ihre letzte Nachtschicht, die sich plötzlich zu einem Telefonkrimi verdichtet.

Besonders gefallen hat die routinierte Leichtigkeit, wie sich Elisabeth, Barbara und Selma den Ball zuspielen, bedrohliche Situationen mit spielerischer Leichtigkeit auflösen und dann weitermachen, als wäre nichts geschehen: «Wir waren kurz überlastet»

Schlussapplaus Theater Matte

Lassen Sie meine Wörter in Ruhe

Ganz anders kommt das zweite Stück daher: Zwei Fremde, Halbstein und Kart treffen aufeinander, umwerben sich mit Worten. Die Kommunikationsprobleme sind vorprogrammiert: Halbstein ist sehr strukturiert, klassisch schematisiert. Die Individualistin Kart spielt mit den Worten, ist wendig und witzig.

Besonders passend dazu ist das Bühnenbild, ein Klettergerüst in welchem Halbstein und Kart ihrem Wortempfinden und ihrem Wortgefecht turnerisch Ausdruck geben. Zwar kommen sie beide wieder unten am Boden an – finden aber doch nicht zu einer gemeinsamen Realität.

Und das dritte Mal Hohler?

Zur grossen Freude des Ensembles und der Besucherinnen und Besucher sass Franz Hohler und seine Gattin Ursula im Saal und verfolgten die Aufführung. "Nur heute, an der Premiere", wie die Theaterleitung festhielt. Gelöst plauderte Hohler in der Pause mit dem treuen Theater Matte Publikum.

Franz Hohler im Theater Matte

Uns haben die Stücke und die Aufführung sehr gut gefallen. Das Theaterteam hat ausgezeichnet zusammengearbeitet und mit viel Witz und berndeutschen Sprachtalent für einen gelungenen Premierenabend gesorgt.

Mehr Informationen: auf www.theatermatte.ch 

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Die Matte, die Brittannia und der Wale

Wer die Matte rund um's Jahr 2000 noch vor Augen hat, erinnert sich an Wale Buri. Ich habe den talentierten Grafiker und Weltenbummler immer bewundert und um seine Ungebundenheit benitten: Hierhin eine Expedition, dorthin eine ausgefallene Reise. Aus der kleinen Matte heraus habe ich – sozialen Medien sei Dank – Wale nicht aus den Augen verloren. Denn längst wohnt Wale nicht mehr in der Matte, sondern auf einem Boot in Amsterdam. Kürzlich hat es mich für ein paar Tage dorthin verschlagen und ein Besuch bei Wale war schnell abgemacht.
«Wo wohnst du?» wollte ich wissen.
«Am Oosterdok, gleich hinter dem NEMO Science Museum, auf der Brittannia»

Wale Buri am Strontrace 2018

Wir verplauderten einen gemütlichen Tag auf dem historischen Schiff – mehr dazu habe ich in meinem Reiseblog notiert. Dabei erzählte Wale von seinem nächsten Abenteuer: Eine Regatta mit historischen Segelbooten, das Strontrace: Ziel ist es, als erstes Schiff eine Ladung Dünger (also Mist – eben Stront, deutsch Scheisse) vom Ijsselmeer nach Amsterdam zu transportieren und Tulpenzwiebeln zurück. Alles nur mit Segelbooten und Muskelkraft, ohne moderne Hilfsmittel.

Botter in Fahrt

Schnell war die Verbindung zwischen Aare und den Kanälen in den Niederlanden konstruiert und Wale versprach einen Rennbericht für die Mätteler und Mättelerinnen. Lesen Sie den spannenden und persönlichen Bericht von Wale Buri, seiner Brittannia und dem Rennen im beiliegenden, reich illustrierten PDF.

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

(Johann Paul Friedrich Richter, 1763 - 1825)

Fast zwanzig Jahre konnte ich im Wasserwerk Gebäude wohnen und arbeiten. Dabei hat wohl die Aussicht auf die Aare den Wunsch unterstützt auch einmal auf dem Wasser zu leben.

Zuerst wollte ich herauszufinden ob mir das Leben auf dem Wasser überhaupt gefällt. Meine Idee war es, einen bewährten Kahn zu kaufen um damit ein Jahr lang herumzureisen.

pdfLesen Sie den ganzen Bericht von Wale in diesem PDF (8MB)

Wale kommt immer mal wieder in die Schweiz, besucht Freunde und ab und zu sieht man ihn sogar in der Matte, doch es zieht ihn nach kurzer Aufenthaltsdauer in die Welt hinaus und am liebsten möchte er seine Zeit, auch im Winter, auf der Brittannia verbingen - wir werden sicher, das eine oder andere wieder von ihm erfahren.