Die Berner Matte - Archiv

News und Oldies aus der Berner Matte - dem sympathischen Quartier an der Aare

Matte-Zufahrt und Matte-Poller

Die Polleranlage steht bei der Einmündung der Weihergasse in die Aarstrasse, ungefähr bei der Jugendherberge. Bei der anderen Zufahrt zum Quartier, beim Nydeggstalden / Untertorbrücke stehen keine Poller. Weiterlesen und Plan ansehen hier

Welcome to the Matte

Some few informations and links in English!

Matte Zytige ab 1981

Matte-Zytig Juli 2000

Quartierzeitung aus der Berner Matte

Ausgabe Juli 2000


Inhaltsverzeichnis


EDITORIAL

Liebe Leserin und lieber Leser

Der Sommer zieht ins land und wir freuen uns auf die warmen Tage im Quartier und im Marzili ...

Denkpause ist aber für den Matte-Leist nicht angesagt: Wie Sie in den Medien lesen konnten, wurde am 18. Mai im Stadtrat der neue Artikel zur Bauordnung zurückgewiesen. Dies mit der Auflage, dass die Stadt zusammen mit Vertretern der Quartiere und Vertretern der einzelnen Interessengruppen bis zum Frühjahr des nächsten Jahres einen brauchbaren Vorschlag ausarbeitet, betreffend Regelungen zum «Nachtleben» in der Matte und der unteren Altstadt.

Bereits sind unsererseits Gespräche mit Vertretern der Iglu (Interessengemeinschaft lebendige Unterstadt) angelaufen. (Die Stellungnahme der Iglu können Sie schriftlich anfordern oder im Internet nachlesen unter www.lg-lu.ch.)

Gerne fordern wir Sie dazu auf, sich zum Thema Regelungen für das Nachtleben Gedanken zu machen. Sie können Ihre Meinung mir oder jemandem vom Vorstand kundtun! Wir sind froh um jede Mitarbeit in der Gestaltung unseres Quartiers!

Wir informieren Sie gerne über aktuelle Entscheide und weiteres Vorgehen.
Nun wünsche ich Ihnen erholsame Sommerwochen.

Herzlichst Stefanie Preiswerk
Präsidentin Matte-Leist

Leitartikel

Sommerzeit = Saure-Gurken-Zeit. Auch wenn sogar kleine Publikationen diesen Umstand spüren,

sollte man es als Chance sehen. Denn dieser Umstand birgt auch die Möglichkeit in sich, sich Themen zu widmen, die in der Regel zu kurz kommen. Es gibt Dienstleistungen im Quartier, von denen ich wenig oder nichts gewusst habe, oder Veränderungen, die ich gar nicht bemerkt habe. In dieser Ausgabe möchten wir die Dienstleistungen im Quartier weiterhin vorstellen, die Geschichte der Matte beleuchten, die Matte-Leist-Neuzugänge porträtieren, den Altersausflug ausschreiben und weitere Neuigkeiten verbreiten. Es gibt einiges zu sagen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch herzlich bei Agnes Gozzer (Gesundheit), Alexandra Flury (Berichte) und Res Margot (Geschichtliches) bedanken, die mir in wertvoller Mitarbeit beistehen. Andres Berger und Roger Christler sind für diese Ausgabe neu zu uns gestossen - auch ihnen ein Dankeschön. Die gesamte Matte-Zytig entsteht nämlich ehrenamtlich und in der Freizeit der Mitarbeitenden. Spontan bearbeiten die Mitarbeitenden «Matte-Themen», die das Bild der Matte vervollständigen oder neu erscheinen lassen.

Verantwortlicher Redaktor Paul von Kaenel
Matte

Nöis u fasch Nöis

von Paul von Kaenel zusammengetragen.

Am 17. August 2000 findet die angekündigte Verkehrsdiskussion um 19.30 Uhr im Berchtoldshaus statt. Sie sind herzlich eingeladen. In dieser Rubrik wird von «Nöistem und Nöiem» berichtet. So soll es auch diesmal sein. Fangen wir am Langmauerweg an: In dieser Ausgabe stellen wir euch die einzige Garage in der Matte vor, nämlich die Garage G. + M. Kohli GmbH. Als neuen Betrieb stellen wir euch «piano design» vor. Vom «Restaurant Ääru» gibt's nichts Neues zu berichten, denn der Umbau und der Neustart des neuen Pächterpaares sind erst im September/Oktober 2000 aktuell, also werden wir ausführlich in der nächsten Ausgabe im November 2000 berichten. Wie zu sehen war, verzeichnete auch das nöie Restaurant Santorini an der Gerberngasse regen Zuspruch und auch die Besitzerin zeigte sich zufrieden. Die «Cinématte» ist in letzter Zeit ebenfalls ins Gespräch gekommen, aber der Grund ist ein ganz anderer. Die «Cinématte» kämpft mit Schwierigkeiten, welche kurz nach Redaktionsschluss (am 6.7.2000} ausgeräumt werden sollen. Im Juni 2000 wurde ein Papier versandt, das die missliche Lage der «Cinématte» darstellte und mögliche Lösungsvorschläge aufzeichnete. Eine Vereinsgründung wurde im Papier vorgeschlagen. Aber auch über eine Trennung von Restauration und Kino wird diskutiert. Wir werden, so hoffen wir, in der nächsten Ausgabe ausführlich über einen gütlichen Ausgang der Angelegenheit berichten können. Am 1.9.2000 präsentiert das Kultur-Projekt Altenberg einen Tag der offenen Tür (siehe nebenan). Die Matte hat ein offizielles «Erinnerungsschild» an das Hochwasser von 1999. Es wurde am 16. Mai 2000 im Rahmen einer Feier in der Wasserwerkgasse enthüllt. Gleichzeitig wurde allen Hilfskräften für ihren Einsatz gedankt. Lesen Sie mehr in dieser Ausgabe. Viel Spass bei der Lektüre.

Paul von Kaenel

Bericht zum Erinnerungsanlass an das Hochwasser 99

Am 16. Mai dieses Jahres führten wir gemeinsam mit dem Verein Matte-Wöschhüsi und der Task Force Hochwasserschutz einen Anlass zur Erinnerung ans Hochwasser 99 durch.

Wir freuten uns, so viele Gäste zu dem Anlass begrüssen zu dürfen.

Eine speziell zu diesem Anlass angefertigte Plakette zeigt an der Wasserwerkgasse 10 den Höchststand des letztjährigen Wassers.

Zum Dank haben wir die Pontoniere, das Feuerwehrcorps, die Sanitätspolizei und die übrigen Hilfskräfte nach dem offerierten Apero zu einem kleinen Imbiss vor dem Wöschhüsi eingeladen. Dank des wunderbaren Wetters sind viele unserer Einladung gefolgt und haben mit Begeisterung den Dokumentarfilm von Max Hirschburger mitverfolgt.

Da die Einnahmen am Abend die Selbstkosten nicht deckten, teilen der Verein Matte-Wöschhüsi und der Matte-Leist das entstandene Defizit.

Wir freuen uns aber, dass der Abend Anklang gefunden hat und lassen die positive Stimmung nachwirken ...

Stefanie Preiswerk

Tag der offenen Tür

1. September 2000 ab 15.00 Uhr

Wir stellen uns vor:

 

  • Kulturprojekt am Altenberg KUNST BILDUNG BERUF
  • Kunst als Herausforderung Bildung als Menschenrecht
  • Beruf als Entwicklungsmöglichkeit

Altenbergstrasse 40,3013 Bern, Tel./Fax 031 3327760

Viertel vor und viertel nach -kurze Einführung der aufgeführten Dozenten zu ihren Anliegen, dazwischen: mit Dozenten im Gespräch! Literaturkurs - Wulfhard Stahl

Philosophie am Freitag/Studientage - Dr. St. Brotbeck Kunst- und Kulturgeschichte -C. Passchier

Soziale Entwicklung im Berufsbild -Ernst Amons Führung als Kunst - E. Hirschi

paradox- Impuls im schöpferischen Prozess- I. Jundt Kultur-Häppchen; Kulinarische Häppchen Musikalische Häppchen mit Pas in Amur


Gesundheit

Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im Berufsalltag -
mit einer guten Ernährung!


Ganz allgemein: auswärts essen kann Spass machen und Zeit sparen. Wer aber sehr oft ausser Haus essen muss, dem vergeht manchmal das Vergnügen daran. Gerade umfangreiche Geschäfts- oder Festessen sind auf die Dauer eher eine Belastung für den Verdauungstrakt, die Leistungsfähigkeit und das Wohlfühlgewicht. Hinzu kommt, dass im Berufsalltag manchen sogar die Zeit zum Essen in der Kantine fehlt und sie deshalb nur schnell einen Imbiss einnehmen. Selbst bei den Zwischenmahlzeiten und Getränken können sich manche nicht nach ihrem eigentlichen Bedürfnis richten, sondern müssen nehmen, was der Getränkeautomat bietet oder was an Essbarem vorhanden ist - wenn überhaupt.

Nachfolgend werden einige Ratschläge aufgeführt, die je nach Situation und Bedürfnis zu neuen Ideen für den Alltag anregen. Manchmal ist eine Verbesserung leichter realisierbar als man denkt.

Flüssigkeit braucht der Mensch !

Kaffee als übliches Zwischendurchgetränk:

Positiv: Kaffee schmeckt gut, steigert die intellektuellen Fähigkeiten und vermindert die Müdigkeit.

Negativ: Zu hohe Dosen an Koffein verursachen Konzentrationsschwächen, Gedankenflucht, Nervosität usw.

Tipps:

  • Kaffee bewusst geniessen - 1 bis 3 Tassen pro Tag
  • vor und zwischen den Hauptmahlzeiten ein Glas Wasser trinken
  • ungesüsste oder leicht künstlich gesüsste Getränke bevorzugen
  • verdünnte Fruchtsäfte liefern Vitamine und Mineralstoffe
  • eine Mineralwasserflasche gehört zum Arbeitsplatz!

Nahrung für Körper und Seele!

Zwischenverpflegung


Wenn der Blutzuckerspiegel tief ist, sinkt auch die Leistungsfähigkeit, denn sowohl der Körper als auch ein wacher Geist brauchen regelmässig Nahrung. Gönn dir einen Unterbruch, es zahlt sich aus: wer regelmässig Pausen macht und etwas Kleines zu sich nimmt, hält länger durch, leidet weniger unter Konzentrationsschwäche und hat vor den Mahlzeiten keinen Heisshunger.

Tipps:

  • zweimal pro Woche frisches Obst ins Geschäft nehmen
  • Vollkornbiscuits oder zuckerfreie Getreidestängel lassen sich problemlos im Büro lagern
  • wer sich körperlich stark betätigt, kann sich auch ein belegtes Brot zwischendurch gönnen
  • wer nicht oder nur wenig frühstückt, sollte ergänzend ein grösseres Znüni einnehmen
  • belegtes Vollkornbrot oder ein Müsli eignen sich ausgezeichnet

Hauptmahlzeiten

Wer wenig Zeit für die Mittagspause hat und erst noch Geld sparen will, sollte wenigstens ab und zu ein Picknick von zu Hause mitnehmen.

Tipp:

  • Wer abends kocht, kann aus manchen Resten (z.B. Reis, Teigwaren, gekochtes Gemüse) schnell und einfach einen guten Salat zubereiten oder einen übriggebliebenen (z.B. Kartoffelsalat, Rüeblisalat, Braten usw.) mit Vollkornmütschli, frischem Obst oder einem Gemüsestängel zu einer vollständigen Hauptmahlzeit ergänzen. Wichtig: Zubereitete Speisen müssen gekühlt aufbewahrt werden -eventuell Kühlelement mitnehmen.

Wenn es schnell gehen muss. ..

Wer kein Picknick dabei hat und sich nur schnell etwas im Laden oder am Imbiss-Stand einkauft, sollte darauf achten, dass das Mittagessen nicht nur aus Stärke- und Eiweisslieferanten (z.B. Sandwich, Hotdog, Hamburger, Pizza, Pommesfrites usw.) besteht, sondern auch Obst und Gemüse enthält. Auf diese Weise wird die sättigende Wirkung verbessert und der Körper erhält wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsfasern.

Tipps:

  • frisches Obst oder Gemüse
    (z.B.2 Rüebli, Tomaten, Gurken) einbauen Vollkornprodukt bevorzugen
  • Vorsicht mit «Fettbomben»
    (Frites, hoher Fettanteil bei Fleisch- und Wurstwaren)

Freude und Spass an der Arbeit? Sicher! Eine gute Ernährung und «bewegte Pausen» während der Arbeit helfen mit.

Bezugsquelle: Wellness pur

Dipl. Wellnesstrainerin 1+2
Agnes Gozzer

 


Altersausflug

An dieser Stelle möchten wir Rolf Badertscher für die Organisation des Altersausflugs danken. Auch dieses Jahr reisen unsere Senioren an ein schönes Ausflugsziel. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen wunderbaren Tag.

 

Einladung am 17. August 2000
um
19.30 Uhr im Berchtoldshaus
(Mattenenge) zur Verkehrsdiskussion

 

Pressespiegel

«Der Bund», Stadt Bern

Einigung im Streit um Parkiergebühren

Gebührenreglement / Ein Zankapfel weniger im Stadtrat: Die Fraktionsspitzen haben die umstrittenen Punkte im Parkierreglement aus dem Weg geräumt.

jm. Gebührenfragen führen rasch zu roten Köpfen. Die SVP hat gegen das total revidierte Gebührenreglement das Referendum ergriffen -und ist am 21. Mai vor dem Volk damit gescheitert. Keine Woche nach der Volksabstimmung kam der Gemeinderat mit einer Teilrevision. Nicht, weil etwas vergessen worden wäre. Sondern weil der Stadtrat im letzten Oktober den umstrittensten Teil des Reglements, nämlich die Parkiergebühren, ausgeklammert hatte. FDP und RGM-Parteien einigten sich damals darauf, das heisse Eisen erst später anzupacken, um die übrigen Teile des Reglements nicht zu gefährden.

Diese Rechnung ging zwar auf, doch auch der neue Vorschlag des Gemeinderates in Sachen Parkiergebühren enthielt einiges an Streitpotenzial. Zwar hat er den Knackpunkt etwas entschärft: Die Anhebung des Preises von bisher zwei auf drei Franken pro Stunde in der Altstadt machte die Stadtregierung in der neuen Fassung rückgängig. Doch eine Mehrheit der Planungs- und Verkehrskommission (PVK) wollte am Drei-Franken-Prinzip festhalten. Zudem sollte auch über Nacht bezahlt werden müssen - was die Bürgerlichen nicht schlucken wollten. Die Sache drohte erneut zu entgleisen - doch nun konnten sich die Fraktionschefs am späten Donnerstagabend einigen, wie PVK-Sprecher Ueli Stückelberger (gfl) auf Anfrage erklärte.

In der Mitte getroffen

Die Fraktionsspitzen haben sich etwa in der Mitte getroffen. Für Altstadt und Matte müssen tagsüber und auch in der Nacht Parkiergebühren entrichtet werden -aber nicht drei, sondern nur zwei Franken pro Stunde. Zwischen 19 Uhr und 06 Uhr gilt zudem keine zeitliche Beschränkung bei der Benützung der Parkplätze. Es darf also gegen Entgelt unbeschränkt lange parkiert werden; damit kommt man den Besucherinnen und Besuchern von Gaststätten entgegen. Gleichzeitig, so findet FDP-Fraktionschef Adrian Haas, sei die Gebührenpflicht auch über Nacht ein Beitrag zur Minderung der Verkehrsprobleme in der Matte. Laut Stückelberger soll zudem die generelle Fahr- und Parkierbewilligung für Personen mit Wohnsitz in der Unteren Altstadt auch auf Hotelgäste ausgedehnt werden.

Kurzbesuch: Billigere Karte

Geeinigt hat man sich auch bei den Tageskarten in der blauen Zone. Die Karte soll zwar wie vom Gemeinderat beantragt von 8 auf 15 Franken angehoben werden. Neu soll aber auch eine Halbtageskarte für 4 Stunden und zu 8 Franken geschaffen werden, wie Stückelberger sagte. Damit sei insbesondere für Kurzbesuche eine gute Regelung gefunden worden. Für Haas wäre es «Wucher», wenn jemand 15 Franken hinblättern müsste, «um am Nami sein Grosi zu besuchen». Die 8-Franken-Regelung sei nun verhältnismässig.

Die Fraktionschefs haben sich verpflichtet, sich für die gefundene Regelung in ihren Fraktionen einzusetzen, sagte Stückelberger. Das Geschäft kommt am nächsten Donnerstag in den Stadtrat.

DER BUND, 17.6.2000


Die unten abgebildeten Postkarten wurden freundlicherweise von Rolf Badertscher zur Verfügung gestellt.

Die alte Matte auf Postkarten

Die alte Matte auf Postkarten

Die alte Matte auf Postkarten

 


Space invaders in der Matte?

Space Invaders Markierungen

«Häxezüüg ...» murmelte eine ältere Frau, währenddem sie unter Schweisstropfen hinter dem Zähringer mit ihrer Stechschaufel ein kleines Mosaikbildchen mit einem Gesichtchen aus farbigen Keramikplättchen von der alten Mauer abhackte. Geheimnisvolle, magische Spuren im Jahr 2000?

Wie in Paris, New York, Tokio und in einigen weiteren Städten tauchen in letzter Zeit auch in der Berner Matte und ihren Eingängen solche kleinen, nicht identifizierbare Figuren auf. Nydeggtreppe, Bowäger, Wasserwerkgasse, Schifflaube ... die kleinen Video-Spiel-Figuren erscheinen an den Matte-Mauern, erfrischender als die unzähligen Tags und Graffitis. Die Gesichtchen haben keine Mitteilung, keine aufdringliche Unterschrift. Nur ein kleiner Hauch Computerspiel klingt mit (Pacman lässt grüssen). Wer ist der Kultur- «Hacker», der diese kleinen «Iowtech»- Spuren hinterlässt? Oder sind es doch Hexen oder vielleicht sogar Space invaders?

 

© Isure Irmeitge (Res Margot)

 

Weitere Informationen: www.space-invaders.com


Itteme Inglische

In der Matte kennt man drei Geheimsprachen, das Alte, das Neue Matteenglisch und das Matte- Bärndütsch. Im Matte - Bärndütsch kennt man u.a. für

laufen:

bandhoue, pficke
cheibe, pfile
füessle, scheichle
gintle, schlürme
gnepfe, schlyche
gymschere, schuene
hase, seckle
napfe, sirache
nepfe, spaderle
noule, spuele
nuesche, stodere
nueschte, techle
pfäie, tirggele

© Isure Irmeitge (Res Margot)

 

Matteänglischkurs
Der nächste Matteänglischkurs von Res Margot beginnt nicht wie angekündet nach den Sommerferien, sondern nach den Herbstferien. Weitere Auskünfte bei Res Margot, Gerberngasse 21, 3011 Bern, Tel. 031/3120208, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

©Isure Irmeitge (Res Margot)

 

piano design

«... verleihen, verkaufen, unterrichten, unterhalten» von Alexandra Flury

Und weiter, «...neu am Langmauerweg!!!». So wirbt piano design in ihren Inseraten in der Matte-Zytig. Christian Zahnd und Oliver Stobe sind jedoch nicht durchwegs Neulinge in der Mattenachbarschaft. Einerseits befindet sich ihre Werkstatt schon seit längerer Zeit am Längmuurwäg. Und andererseits lag ihr Verkaufsladen, den man vor dem Umzug an die Aare an der Gerechtigkeitsgasse fand, nicht sehr weit von der ganz unteren Altstadt entfernt.

Christian Zahnd freut sich, nun Werkstatt und Verkaufsladen unter demselben Dach zu haben. Dass der Laden an einem eher wenig frequentierten Weg liegt, empfindet er nicht als Nachteil. Die Leute, die früher zufällig am oder sogar im Laden vorbeikamen, waren oftmals Touristen, und somit keine potenziellen Kunden. Ein Klavier ist ja keine Ansichtskarte. Und wer sich für den Kauf eines Klaviers entscheidet, der findet den Weg zum neuen Standort.

Im Laden selbst wird originellerweise auch Klavierunterricht erteilt. Ich frage mich, ob man sich in jeder Lektion an ein anderes Klavier oder ab und zu sogar an einen Flügel setzen darf.

Nebst den üblichen Dienstleistungen, die von Klavierbauern angeboten werden, zeichnet sich piano design durch eine weitere Besonderheit aus: Es können -beispielsweise für Hochzeitsfeste - Flügel gemietet werden; und zwar auf Wunsch mit Pianist. Alexandra Flury

Richtigstellung: Die Klavierbauerwerkstatt. die unmittelbar in der Matte liegt und in der letzten Ausgabe der Matte-Zytig vorgestellt wurde. nennt sich korrekterweise «piano e forte».

© Alexandra Flury

 


GARAGE G. & M. KOHLI G m b H von Andres Berger

Am Anfang der Untertorbrücke befindet sich ein unauffälliges, selbstgemachtes Schild, das den Weg zur Garage Kohli weist. Selbige ist ein Familienbetrieb, der 1982 gegründet wurde. Damals hat sich der Garagist Kohli - der sich freundlicherweise ein paar Minuten Zeit nimmt zur Beantwortung einiger Fragen -in dem unter Denkmalschutz stehenden Haus am Längmuurweg 1 eingemietet.

Früher haben seine Werkstatt vor allem Studenten mit ihren 2 C V frequentiert, erzählt mir der rüstige Mann, später spezialisierte er sich ganz auf Citroen. Als wir einen kleinen Rundgang durch die Garage unternehmen, verweist Herr Kohli auf die Vorzüge und Professionalität seines Betriebes: Die Pneus seien zu MIGROS-Preisen erhältlich, er habe eine Grube und Lifts, er leiste Pannenhilfe, führe sämtliches Öl im Sortiment, könne auf eine moderne Ausrüstung zurückgreifen und würde schlicht und einfach jegliche Arbeiten erledigen, die rund um den fahrbaren Untersatz anfallen.

Obgleich Herr Kohli keine Werbung betreibt, sondern sich auf Mundpropaganda verlässt, laufe das Geschäft gut. Dies sei nicht immer so gewesen: Er habe sich beispielsweise zu Beginn bei der Unternehmungsfinanzierung überschuldet. Ebenfalls bemerkt der Hüne, kein eingeborener Mätteler zu sein -der Mutterbetrieb befindet sich in Seftigen. Doch fühle er sich hier wie zu Hause, meint Herr Kohli. Er bemühe sich um ein gutes Einvernehmen mit den Anwohnern und käme mit ihnen im Grunde genommen z'Schlag, abgesehen von den gelegentlichen Scherereien betreffend Lärmbelastung und Abgase, die eine solche Unternehmung eben mit sich bringt.

«Auch die Polizei ist schon hier gewesen, um zu schauen, ob alles rechtens ist», erwähnt Herr Kohli. Da dem so war und es somit nichts zu bemängeln gab, habe er seit diesem einen kurzen Besuch keinen erneuten Kontakt mit dem langen Arm des Gesetzes gehabt.

Gegen Ende meines kurzweiligen Besuchs teilt er mir mit, man könne bei ihm unter anderem mit WIR-Checks bezahlen. Nun denn: Falls Sie, liebe Automobilisten, auch WIR-Teilnehmer sind und Ihre Checks loswerden wollen, machen Sie von der Möglichkeit Gebrauch, Ihr Fahrzeug in der einzigen Garage in der Altstadt-Region reparieren zu lassen !


Die alte Kapelle in der Matte

Das Matteänglisch ist mit der Geschichte der Matte verknüpft. Darum hat Res Margot mehrere Dokumente über die alten Zeiten der Matte studiert. In einigen Büchern wird auf eine sagenhafte Kirche in der Matte hingewiesen. Vor einiger Zeit hat nun Res Margot von Yvonne Hausammann (Architektin in der Matte) eine Kopie von Ausschnitten aus einem Buch von 1851 erhalten. Der Artikel ist auf seine Art einzigartig und wird sicher einige alte und junge Mätteler interessieren. Res Margot hat die wichtigsten Stellen aus der Schrift von 1851 mit alter, für uns recht holpriger Sprache und Schrift übernommen. Wo stand die erste Kirche der Stadt Bern?

Der Verfasser der Schrift von 1851 erzählt weiter: Unsere Nachforschungen über das älteste Gotteshaus in der Stadt Bern sind nun mit Benutzung urkundlicher, chronistischer, topografischer, statistischer und endlich architektonischer Hilfsmittel geschlossen, nach wiederholten Vergleichungen an Ort und Stelle und in Gegenwart sowohl einiger verehrten Freunden der vaterländischen Geschichte als eines geschickten Architekten.

Die ursprüngliche Mauer des Gebäudes hat eine Länge von 40, Breite von 27 und Höhe von 20 Fuss.

Auf der Seite gegen den Aarekanal hat die Mauer die beträchtliche Dicke von 4V2 Fuss, auf den drei andern Seiten von 3 Fuss.

Das Material der Mauer ist eine Vermischung von Granit- und Kieselsteinen, wie die an dem von Herzog Berchtold verbauten Schloss Thun; die Mauersteine sind mit einander durch ein grobkörniges, ausserordentlich festes Pflaster von Zement verbunden.

Als man vor einigen Jahren wegen Anbringung eines Radwerkes in dem, vom Hause 27 Fuss weit entfernten Aarekanal die Mauer der Südseite des Gebäudes durchbrechen musste, um die Fortsetzung der Achse des Rades in das Erdgeschoss des Hauses zu bringen, schien es den Steinhauern fast eine Unmöglichkeit, diesen Durchbruch der felsenfesten Mauern bewerkstelligen zu können. So ausserordentlich hart war der Mauerstoff, an welchem die gestähltesten Stechinstrumente bald abstumpften.

Wir hatten auch das Vergnügen, die alte, nach der Reformation zwar ihres Türmchens beraubte, dennoch an ihrer Aussenseite kenntliche Kapelle auf dem Stadtplan zu entdecken, welchen im Jahr 1583 der nürnbergische Goldschmied Joseph Plepp mit Ölfarben verfertigt hatte. Auf den ersten Blick fanden wir sie nicht, denn an ihre Westseite war ein Schopf angebaut und vor ihrer Südseite stand ein langer, aus Läden und Brettern errichteter Holzscherm. Jedoch waren die zwei nebeneinander stehenden schmalen Kirchenfenster an der Mitte der Mauer gegen die Aare, sowie ein kleineres, in der Höhe am Chor befindliches noch unverborgen. Auf dem erwähnten Plane sieht man auch an der zur Kapelle gehörenden Mauer ihres Kirchhofes, beim Eingang in denselben das alte Beinhaus und dabei die Gräberkapelle.

Wohl beachtenswerter noch als das Material des uralten Gebäudes sind die Erlebnisse desselben, von seiner Entstehung an bis auf diesen Tag: sie gäben Stoff einem modernen Ovid zu einem neuen Werk von Metamorphosen, wenn ein hiefür eigens begabtes und begeistertes Dichtergenie in der Matte es unternehmen wollte. Einmal erstens war das Haus eine Kapelle, zweitens ein Kornhaus, drittens ein Schulhaus, viertens eine Tabakfabrik und endlich eine mechanische Eisenwerkstätte geworden.

Soweit die Schilderungen aus dem Buch von 1851. Im übrigen wird im Matteänglischbuch auch auf die Kapelle hingewiesen: Bis 1787 wurde im Haus Gerberngasse 9 Schulunterricht erteilt. Von 1787 bis zum Brand 1833 wurde im damals hinter Nr. 31 befindlichen Gebäude Schule gehalten, an dessen Stelle vor Jahrhunderten eine sagenhafte Kapelle gestanden haben soll. 1834-37 wurde dann das Schulhaus auf dem Mühleplatz erbaut.

Bearbeitung: Res Margot

 

Was geschah nach dem Brand von 1833? Welche alte Inschrift steht auf dem Fensterrahmen im ersten Stock? Taucht das Gespenst der bildhübschen, jungen Frau mit dem Säugling alljährlich auf den Treppen dieses Hauses auf? Wer lebt heute in den Mauern der ersten Kirche Berns?


Matte-Humor

Fritz Hartmann erzählt Res Margot:

Dr Käru het dr Housi gfragt: «wo steckt eigetlech dr Idufre. Mi gsei dä so nüt?»
Dr Housi seit: «dä sigi schynts amene Ort im Irnerbeiberhe-indle, entweder ds'lnterle-ikenle, ds'lnthe, limeingenre, oder ds'lenzbre.»
Si hei ne du ingegfe, ds'lrnbe, irneste-iguhe iffebse, im Ihlime-idlire ir Ittume.

Matteänglisch - Berndeutsch
Idufre - Fridu
Irnerbe-iberhe-indle - Berner-Oberland
Interle-ikenle - Interlaken
Inthe - Thun
lime-ingenre - Meiringen
lenzbre - Brienz
ingegfe - gfunge
Irnbe - Bärn
irneste-iguhe - stärnehagu
iffebse - voll
Ihlime-idlire - Mühliredli
Ittume - Mättu

Ein Mätteler steigt beim Zähringer ins Sänkutram und frägt den Kondi, wie es im gehe. Dieser schliesst die Tür, drückt auf den Knopf und antwortet: «itz grad guet, äs geit obsi !»

©  Res Margot

 


Warum
sollte man
dem Matte-Leist
beitreten ?


Es gibt viele Gründe dafür. Erstens unterstützen Sie ein Quartier-Gremium in seinen Bemühungen, zweitens können Sie an der jährlichen Generalversammlung bei Wahlen und Abstimmungen mitentscheiden und Sie profitieren von den Angeboten der Matte-Card (siehe letzte Seite) usw.

Matte-Zytig Mai 2000

Quartierzeitung aus der Berner Matte

Ausgabe Mai 2000


Inhaltsverzeichnis


EDITORIAL

Frühlingserwachen

Mit dem Osterwochenende ist der Frühling auch bei uns so richtig erwacht!
Ich freue mich jeden Morgen, dass in der Matte die Vögel noch pfeifen und farbige Blumen in den Höfen leuchten !
Ich wünsche mir, dass diese Frühlingsfreude durchs Quartier zieht und Neues, positives auslösen kann. Mit einer etwas turbulenten Hauptversammlung hat auch der Matte-Leist ein neues Vereinsjahr gestartet. Viele Themen und Fragen stehen an, die nicht auf einen Schlag lösbar sind.
Ein Ziel für mich ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, das heisst konkret, auf das deutliche Resultat der Umfrage reagieren. Wie weit wir mit unserem Anliegen (Buslinie tagsüber durchs Quartier) kommen, ist noch unklar.
Ein anderes Ziel des Leistes bleibt der Dialog, im Quartier wie auch als Verbindungsorgan mit den Behörden. Ich fordere deshalb Sie, liebe Leserinnen und Leser, dazu auf, sich direkt mit mir oder Vorstandsmitgliedern des Leistes in Verbindung zu setzen, Ihre Anliegen zu formulieren. Ich freue mich auch über jede konstruktive Art des Mitdenkens und Mitarbeitens.

Wir leben miteinander und wollen gemeinsam eine lebenswerte Matte gestalten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schwungvollen, fröhlichen Frühling!

Stefanie Preiswerk
Präsidentin Matte-Leist

Umfrage

Die Grundlagen. Es wurden rund 120 Personen (für die Matte-Bevölkerung eine wissenschaftlich absolut repräsentative Anzahl) zufällig ausgesucht, die zwischen 12 und 61 und älter sind, von der Badgasse bis zum Nydeggstalden ziemlich gleichmässig verteilt wohnen. Eine Umfrage rund um den Mühleplatz hätte des Bild der Matte verzerrt und ungleich wiedergegeben. Ein Vergleich mit andern Umfragen konnte aus methodischen Überlegungen nicht vorgenommen werden. Das Alter wird entsprechend der Altersstruktur der Matte-Bewohnerlnnnen ausgewiesen.
Die Befragten bescheinigen der Matte ein gute Schulnote, nämlich eine gute 4,5.
Die Hälfte der Mattebewohnerlinnen wird in irgend einer Form von Lärm belästigt. Die häufigste Antwort (60%) war der Verkehr tagsüber und nachts. Ein spezielle Quelle des Lärms konnte nicht genannt werden.
Knapp über 40% sind mit der Infrastruktur der Matte zufrieden. Viele haben sich auch mit den Einschränkungen arrangiert und sich auf die Grossverteiler und die Achsen" Kramgasse, Gerechtigkeitsgasse und die Parallelgassen" konzentriert.
77% befürworten einen Postomaten oder Bancomaten. 1/4 möchte die Einkaufsmöglichkeiten verbessert sehen.
Fast 90% der Befragten haben schon mal die verschiedenen Matte-Restaurants besucht. 49% das Wasserwerk, die Silo-Bar und die Broncos -Bar 46%, 35% die neue "ONE more"-Bar vom Fischerstübli und 1/5 der Matte -BewohnerInnen im Anderland. 2/3 der Befragten waren schon mal in der Cinématte.
Knapp 90% befürworten einen Bus wie während der Renovation des Marzili-Bähnlis (auch tagsüber) und davon würden ihn auch 90% benutzen.
Dies die Fakten.
Fazit: Insgesamt schneidet die Matte in dieser Umfrage gut ab. Die bereits lange erkannten Diskussionspunkte "Verkehr, Lärm, Vandalismus" (ein Stadtproblem) sind beim Leist seit längerem in Arbeit. Die Zusammenarbeit mit den Behörden hat schon einige Anliegen realisiert (Blaue Zone, vermehrte Kontrolle der bestehenden Verkehrsvorschriften, Problemerkennung "Schmierereien", etc. Die Umfrage hat keine spezifischen " Sünderinnen" manifestiert, sondern lediglich den Umfang der Probleme durch Fakten und Zahlen konkretisiert.

Einladung zu einem informellen Treffen in der Matte
am Dienstag, 16. Mai 2000
ab 17.00 Uhr Einweihung Erinnerungsplakette
an den Höchststand vom 16. Mai 1999 mit Apéro
von Stadt und Kanton beim EWB, Wasserwerkgasse
ab 18.30 Uhr bis in die Nacht gemütlicher Höck im
Wöschhüsi bei Musik, Grill und Getränken
Diese Einladung gilt für alle, Mättelerlnnen,
AltenberglerInnen und weiteren
Überschwemmungsbetroffene, die Angehörigen
der Hilfsdienste, die uns im Mai 1999 tätkräftig
und unermüdlich beigestanden sind, an die
Verantwortlichen von Stadt, Kanton und Versicherungen,
die sich um unser Wohlergehen sorgten und
an die Medienvertreter und Vertreter.

Matte-Leist
Task Force Hochwasserschutz
Wöschhüsi-Verein

 

Nöis u fasch nöis

Von Paul von Kaenel. Erstmals möchte ich Rosetta Mischler und Shapoor Izadfar im Vorstand des Matte-Leistes begrüssen (Ersatzwahl für die zurücktretenden Herren Rene Stirnemann und Jörg Leuenberger an der Hauptversammlung vom 21.3.2000). Wir danken ihnen im voraus bestens für ihre Mithilfe.

Der an der Hauptversammlung angekündigte Verkehrs-Info-Abend wird wegen terminlichen Kollisionen der Hauptreferentin definitiv auf August 2000 verschoben. Wir informieren Sie.

In der Nacht vom 15. auf den 16. April 2000 läutete bei E.P. und G.V. in der Schifflaube 40 gegen Mitternacht die Feuerwehr. Beide erklärten den Mannen sofort, dass es hier nirgendwo brenne. Aber darum ging es auch gar nicht. Ein fremdes "Büsi" namens "Elvis" hatte sich irgendwo im Dachgebälk der Schifflaube 40 verkrochen und verharrte in seinem Versteck. E. hörte das "Miauen" des "Gesuchten", sie konnte ihn aber nicht dingfest machen. Am Sonntag, 16.4.2000 nachmittags, rückte die Feuerwehr nochmals an, wurde aber der "Ausreisserin" erneut nicht habhaft. Es wurde von der Feuerwehr ein "Chatzestägli" ins Haus 38 eingerichtet, um dem verängstigten Tier eine spätere Heimkehr zu ermöglichen. Eine Menge schaulustiger Passanten und Mätteler beobachteten die mutigen Männer bei ihrer Arbeit. Der liebenswürdige Einsatz der Feuerwehrmänner war grossartig, doch der Einsatz sozusagen für die "Katz".

Im grossen und ganzen gibt es in jeder Matte-Zytig einiges an Neuigkeiten zu berichten. Fangen wir am Läuferplatz an: Der "Ääru" war vorübergehend geschlossen und wurde unter neuen Besitzverhältnissen der Räumlichkeiten am 1. Mai 2000 wieder geöffnet und interimsmässig, bis zum totalen Umbau im September 2000 und den neuen Spitzen-Pächtern, wird der II Ääru II mit italienischem und chinesischem Angebot, weitergeführt. Wir werden in der nächsten Zeitung mehr berichten können. Und übrigens kennen Sie den Quartier-Elektriker? Hr. Lelli installiert ihr Telefon (auch ISDN!), ihre Elektro-Installationen und vieles mehr. Rufen Sie ihn an (Tel. 3125767 oder 079334 34 35). Mehr zu II unserem II Elektriker in der nächsten Matte -Zeitung.

In dieser Ausgabe werden aktuell die Nähateliers "Medusa" und "mi.ka." (Mattenenge 4) vorgestellt.

Wir stellen Euch kurz das neue Restaurant "Santorini" vor, welches als letztes Matte -Restaurant anstelle des II Moitié-Moitié" ab 1. Mai 2000 wieder, in neuem Kleider, geöffnet hat.

Weiter möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, das unser besonderer Erotik-Laden im Quartier in renovierter Umgebung auch ständig sein Sortiment erweitert. Ein Besuch bei Frau Katrin Dällenbach im Planet Love ist bestimmt auch für Sie ein Ereignis. Sie erhalten ein ganz neues Bild von der Erotik.

Sicher sind Sie schon mal durch die Wasserwerkgasse geschlendert. Dabei ist Ihnen sicher die MATTE PUCE (unsere" Brocante") aufgefallen (lesen Sie den Bericht in dieser Ausgabe).

Vor ziemlich genau einem Jahr hat das Hochwasser viel Leid und Elend in die Matte gebracht. Dieses soll mit der eben gegründeten Task Force (Schnell-Eingreiftruppe) künftig so weit als möglich verhindert werden. Lesen sie über die Zielsetzungen der Task Force in dieser Ausgabe. Eine Chronologie des Hochwassers (von Res Margot) auch in dieser Nummer. Auch können wir eine Einladung zur II Enthüllung" einer" Hochwassergedenktafel" am Dienstag, 16. Mai 2000 und dazu ein Apero ankündigen (siehe Details in dieser Ausgabe).

Ebenfalls haben wir neu einen Pressespiegel, der uns vermittelt, was die Presse in letzter Zeit über die Matte veröffentlicht hat.


Restaurant Santorini

Santorini liegt nördlich von Kreta im Mittelmeer. Die Insel Santorini ist bekannt durch ihre maIerische Architektur und ihr spezielles Licht. Nun haben wir auch ein "Santorini II am Aarestrand. In den Räumlichkeiten des ehemaligen "Moitié-Moitié" ist nach grossen Umbauten das Restaurant "Santorini" eingezogen.

Küche rund ums Mittelmeer soll serviert werden. Schwerpunkt natürlich Griechische Küche (griechischer Koch). Christophe Resch, der Küchenchef, wird aber die Mittelmeerküche mit spanischen französischen und italienischen Speisen ergänzen. Die Apero-Kultur soll gepflegt werden, Auswärtige und Mätteler sollen mit dem Konzept und einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis angesprochen werden. Eventuell spielen von Zeit zu Zeit kleine Kapellen aus dem Mittelmeerraum. Die Wirtin Petra Portmann hat begeisterte Pläne und geht das "Santorini II mit viel Enthusiasmus an.

Wir wünschen viel Erfolg!


MATTE-PUCE

Die Matte-Puce in der Wasserwerkgasse 5, neben dem Wasserwerk ist nicht einfach ein weiterer Flohmarkt in Bern, nein, es ist eine grosse, gestylte und vielfältige Brocante und keine Brockenstube. Die MATTE PUCE hat sich seit ihrer Eröffnung zu einem Treffpunkt der Berner Brocante-Händler gemausert, d1e Berner Brocante-Szene trifft sich an der sympathischen Bar (Sandwichs sind sehr zu empfehlen !) in der Mitte der Verkaufsräumlichkeiten, bei der sympathischen Roberta Kramer (Inhaberin PUCE, zusammen mit Roberto Balmer, Co-Leitung). Sei es ein "Buch aus 1691" für CHF 80.-oder eine nicht mehr gebrauchte Leuchtschrift der VERLEIH AG, ein uralter, aber intakter Fotoapparat, ein Kuscheltier aus unserer Kindheit (... wann die auch immer gewesen sei!), Möbel, Schaufensterpuppen, geritzte Glaswaren, Globen, mit/ohne Beleuchtung, die Lampe, die schon lange für Ihr Wohnzimmer suchten, vielleicht ein Schlumpf, als originelles Geschenk für ihren Chef, oder als Anerkennung für eine(n) schreibende(n) Freund(in) eine funktionierende "Remington"-Schreibmaschine (noiseless & portable) für CHF 850.-, es ist im MATTE PUCE zu finden. Locker (nicht allzu dicht, wie sonst auf allzu vielen Flohmärkten!) wird die äusserst vielfältige Ware dem Publikum präsentiert" Eingemietet haben sich im MATTE PUCE auch die Hutmacherin Beatrix Kaufmann, das Nähatelier "2ndSkin" (Jeanette Hebeisen) und "42 Soul" (Andreas Maeschi)-möbel und objekte 1930 1940 1950. Ebenfalls ist umfunktioniertes und bearbeitetes Dekomaterial vom Atelier für Gestaltung KREISLAUF/ (Atelier an der Murtenstrasse 143, 3008 Bern) ausgestellt. Ein Besuch im MATTE PUCE lohnt sich bestimmt.


MEDUSA und mi.ka.

Wenn man vom Nydeggstalden in die Mattenenge einbiegt, fällt einem alleine das Schaufenster schon auf. Valerie Keller (Medusa) und Monika Imhof (mi.ka.) haben sich gemeinsam in der Mattenenge 4 eingemietet. Die zwei jungen Frauen sind Damenschneiderinnen und arbeiten als MEDUSA (Valerie) und mi.ka. (Monika).

Kreationen aus eigenen oder mitgebrachten Stoffen bestechen als Unikate alleweil, und sollten es mal gemeine Schneiderarbeiten sein, machen sie diese möglicherweise auf Anfrage. Ein spontaner Besuch bei den beiden Damenschneiderinnen lohnt sich bestimmt, denn sie haben auch einige Modell-Kleider vorzuweisen, die ihre Arbeit dokumentieren. Gehen mal Sie vorbei oder rufen Sie sie an:

Telefon 031 312 90 48 und verlangen Sie Valerie Keller (Medusa) oder Monika Imhof (mi.ka.), sie werden Sie gerne beraten.


TASK FORCE

Forderung von Sofortmassnahmen zur Abwehr der durch das Hochwasser vom Mai 1999 zusätzlich entstandenen Gefahren und von weiteren Hochwasserschutzmassnahmen.

TASK FORCE
HOCHWASSERSCHUTZ AARE BERN


am 30. März 2000 gegründet

Forderung von Sofortmassnahmen zur Abwehr der durch das Hochwasser vom Mai 1999 zusätzlich entstandenen Gefahren und nach weiteren Hochwasserschutzmassnahmen. Innert kürzester Frist haben 707 Personen die Petition für einen besseren Hochwasserschutz unterschrieben. Das grosse Echo bei der Bevölkerung vom Altenberg über Matte bis Marzili hat die Diskussion wieder angeregt und gezeigt, dass wir am Ball bleiben müssen. Die Petition wurde am 17. März 2000 an den Regierungsrat des Kantons Bern eingereicht. Das Thema darf bei den Behörden nicht wieder verkiesen oder ins Wasser fallen, deshalb wurde am 30. März 2000 die Task Force gebildet. Zu diesem Anlass trafen sich engagierte Mätteler und Bewohner aus dem Altenberg-Quartier zu einem ersten Gedankenaustausch. Die Task Force wird nur nach Bedarf aktiv werden und weist keinen Vereinscharakter auf (weder Statuten noch Beiträge).

Zielsetzung der Task Force

  • Hochwasser kann nicht verhindert werden, dass wissen alle, aber es sollen Lösungsmöglichkeiten angestrebt werden.
  • Wie werden Verpflichtungen durch Behörde Kanton I Stadt I E WB wahrgenommen?
  • Setzt sich für sinnvolle Hochwasserschutzmassnahmen ein -Massnahmen von Stadt und Kanton begleiten
  • Es wird nicht reichen wenn nur Kies entnommen wird
  • Keine Gettomauern in der Matte -Aktive Kerngruppe
  • Verschiedene Leiste werden eingebunden

Die Task Force ist gerne bereit zusammen mit Stadt/Kanton und den Verantwortlichen nach Lösungen zu suchen.

Koordinationsstelle Task Force
Claudia Candrian
Gerberngasse 3,
Postfach 275
CH-3000 Bern 13
Tel. 031 311 1780, Fax 031 311 8856 e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Spysi-Ässe vom 20.3.2000

Wally Bregenzer

Die Iiladig zum Spysl-Ässe
die wärded mir Eu nie vergässe,
äs läbt halt doch im Matte-Leist
eifach na - en - guete Geist.
So verzellt dr Kobi Fritz
nüd nur immer fuuli Witz.
Und dr Rene Stirnema
cha itz plötzlichg z'Rouche lah...
D'Sonja Reber, immer fit,
isch für d'Matte -n -au en Hit.
En schöne Rossschwanz treit dr Kees,
(ich gloube d' Jacqueline schätzed es).
De von Känel macht Matte-Zytig,
mängisch chunnt si nid rächtzytig.
U z'underscht det, da sitzt d'Frou Schläfli,
für mi vo allne's gröschte Schäfli.
De Rolf und d'Sonja vo Brämgarte
ghöred au zu dene Zarte.
De Willi Iseli und z'Heidi
die hämmer gärn, ja alli Beidi.
Und d'Präsidentin Stefanie:
sisch keis vo -n - eus so jung wie sie.
Zum Schluss seit's Rösli u de Wally:
Eus gfallt's bi - n - Eu. Vill' Dank an alli.


Die unten abgebildeten Postkarten wurden uns freundlicherweise von Rolf Badertscher, Bremgarten, zur Verfügung gestellt.

Die historische Matte

Die historische Matte

Die historische Matte

Chronologie 9 Tage Hochwasser
(11.5-21.5.1999)

Dienstag, 11.5.1999

Kritischer Pegelstand der Aare von 503.80 m über Meer. Freiwillige Feuerwehr aufgeboten zum Abfüllen von Sandsäcken.

Mittwoch,12.5.1999

Erste Liegenschaften in der Matte mit Sandsäcken geschützt. In der Nacht wird Durchfahrt durch die Matte gesperrt. Die Turbine des Kraftwerks muss wegen zu kleinem Gefälle des Wassers abgestellt werden.

Donnerstag (Auffahrt), 13.5.1999

Aare an verschiedenen Stellen über die Ufer getreten. Situation verschärft sich. 80 Angehörige der Feuerwehr, Nachtwache, Brandkorps und Zivilschutz kämpfen mit Sandsäcken und Wasserpumpen gegen die ansteigende Aare.

Wasserstand WS: 504.12 m über Meer

Es werden gegen 5000 Sandsäcke abgefüllt und Barrikaden eingebaut. Pausenloser Einsatz der Pumpen. ??? Kabelradio und Fernsehen steigen aus, Batterien für Notradios und Taschenlampen nicht erhältlich, NATELS aufladen, EASY Cards "nachfüttern".

WS gegen Abend 504.17

Freitag, 14.5.1999

Einrichtung eines Sorgentelefons für die betroffene Bevölkerung. Die Mattebewohner werden aufgefordert, Keller und Parterre zu räumen, abgestellte Fahrzeuge aus dem Gebiet umzuparkieren und Einstellhallen zu räumen. Die Gewerbepolizei teilt mit, dass der Flohmarkt auf dem Mühleplatz nicht stattfindet.

WS: 504.30

Stromzufuhr muss unterbrochen werden. Probleme mit Kühlschränken und Tiefkühltruhen. Einsatzkräfte werden auf 100 Mann verstärkt. Sperrung der Dalmazibrücke. Grossräumige Absperrung der Matte zwischen Zähringer und Mattenenge. Bei der Schwelle verschärft sich die Situation stetig. Alle Schleusen sind voll geöffnet, und das anfallende Geschwemmsel beginnt zusehends den direkten Abfluss zu erschweren. Es werden Massnahmen vorbereitet, für den Fall, dass das Wasser den direkten Weg vom Tych in die Wasserwerkgasse finden sollte.

Um 17.30 Uhr beginnt die Evakuation von Personen und Haustieren. Wegen der grossen Gefahr der Verstopfung der Schwellen durch Treibholz und der plötzlichen Überflutung der Matte fordert die Polizei die betroffene Bevölkerung zwischen Schifflaube 48 und der Nydeggbrücke auf, Wohnungen, Geschäfte und Häuser zu verlassen. Vorbeugend evakuiert werden vorerst 80 Personen. Leute, die sich weigern, müssen unterschreiben, dass sie auf eigene Verantwortung bleiben. Über das Sorgentelefon erklären sich viele Privatpersonen bereit, Mätteler bei sich aufzunehmen.

Das Hochwasser verschiebt Senklochdeckel, die Abwasserschächte sind durch das schlammbraune Wasser nicht sichtbar und sind eine grosse Gefahr für Personen, insbesondere Kinder. Erziehungspersonen werden aufgerufen, ihre Verantwortung wahrzunehmen.

Unterstützung der Einsatzkräfte Rekrutenkompanie 111/76 aus Genf.

Die Bevölkerung ist stark verunsichert durch schlimme Gerüchte. Sie bittet die Behörde um sachliche Information. www.matte.ch bringt minutenschnell (schon ab Mittwoch) neuste Meldungen aufs Internet und für stromlose Mätteler auf Papier an öffentlichen Anschlagbrettern.

Samstag, 15.5.1999
WS: 08.00 Uhr 504.58

Schadengebiet hat sich ausgedehnt. Evakuation von bisher 113 Personen. Die meisten Personen haben bei Verwandten und Bekannten Unterschlupf gefunden. Ein kleiner Teil hat die Hilfe der städtischen Fürsorge angenommen. Insgesamt 500 Wehrkräfte im Dienst, zusätzlich 80 Armeeangehörige. Probleme mit Abwasserentsorgung. Wassermassen unterspülen das Ufer. Sorgentelefon bisher 250 Anrufe. Personen- und Warentransporte mit Schiffen in den überfluteten Gassen zu den abgeschnittenen Liegenschaften zwischen Mühleplatz und Mattenenge durch Sanitätspolizei, Wasserfahr- und Pontonierfahrvereine. Durch die Wehrdienste und Bewohner sind erste grosse Schäden in Millionenhöhe an Mobiliar und Fahrhabe festgestellt worden.

Beim Betreten der markierten Sperrgebiete besteht Lebensgefahr.

LOEB verkauft zu Gunsten der Geschädigten T-Shirts mit der Aufschrift: Isme Irzhe itschle irfe d'lttume (Mys Härz schlat für d' Matte)

Sonntag, 16.5.1999
WS: Höchststand 504.63

Nach langem Regen ein warmer Sonnenstrahl. Erstaunlich wenig Geruchbelästigung. Ungefähr 550 Tonnen Wasser in der Sekunde drücken durch die Bogen der Untertorbrücke. Beobachtungen von grossen Kiesablagerungen in der Aare (Geschiebe). Schwemmholz bei Schwellen in der Matte. Alphornkonzert und Notbeiz auf dem Mühleplatz. Die Behörde beginnt, mit farbigen Flugblättern an die Eingangstüren, die stark verunsicherte Bevölkerung zu informieren.

Montag,17.5.1999
WS: leicht gesunken auf 507.47

Ausbau und Befestigung der kritischen Stellen. Unterstützung der Wehrdienste durch Feuerwehrangehörige der umliegenden Gemeinden. In einer dringende Mitteilung an die Bevölkerung heisst es, dass die Kanalisation nicht mehr funktioniere, Abwässer zu vermeiden seien und ein Toilettenwagen auf dem Mühleplatz gebraucht werden solle. Das evakuierte Gebiet wird polizeilich überwacht.

WS gegen Abend: 504.33

Wiederinbetriebnahme des Pumpwerks Nydegg hat Entschärfung des Abwasserproblems zur Folge. Erstellung einiger provisorischer Stromversorgungen. Da man die Dauer des Hochwassers nicht abschätzen kann, erachtet auch das E WB die Evakuierung der Anwohner als beste Lösung.

Die Lädeli und die drei mittleren Matte-Restaurants sind seit Tagen geschlossen. Der Zähringer offeriert mit der BZ zusammen den Mätteler herrliche Mittagessen zum halben Preis (Fr. 7.50). Anwohner organisieren in der Schifflaube eine Gassenbeiz für gemeinsame Nachtessen.

Behörden informieren vor dem Schulhaus.

Dienstag, 18.5.1999
WS: 504.21

Warnung vor möglichem, erneuten Anstieg des Wassers im Verlauf von Donnerstag/Freitag. Verstärkung der bestehenden Wassersperren, Wartung des eingesetzten Materials. Information zur Situation der Schulhäuser.

Mittwoch, 19.5.1999
WS: 504.05

Stromversorgung durch Normalnetz/Notstromnetz wieder sichergestellt. Sämtliche Pumpwerke wieder in Betrieb. Bäume werden entlang der Schwelle aus dem Wasser geborgen, am Abend wurde mit dem 250-Tonnen-Pneukranwagen ein Baum von rund 1.80 m Durchmesser und 23 Tonnen Gewicht bei der Marzilibrücke entfernt. 136 Leute sind evakuiert, 12 davon durch städtisches Fürsorgeamt betreut.

Die enormen Geschiebemengen füllen das Flussbett ständig auf, so dass den Wassermassen immer weniger Platz bleiben. Warnung, dass in den nächsten Monaten Überschwemmungsgefahr herrschen wird. Instabile Bäume an Aareufer. Bergung angeschwemmter Bäume im Wehr hat höchste Priorität, sonst droht neue Überschwemmung.

Gemeinderat bewilligt erste Kredite für Notmassnahmen und Vorbereitung von Sanierungsarbeiten an öffentlichem Grund und Boden.

Donnerstag,20.5.1999

Bestehende Wassersperren wurden weiter ausgebaut, neue erstellt. Vorrat an Sandsäcken wird laufend erhöht. E WB hofft, dass bis abends alle Liegenschaften wieder an die Grundnetzversorgung angeschlossen sind. Notstrom bleibt jedoch vorsorglicherweise bestehen. Trinkwasserqualität ist einwandfrei, Kanalisation funktioniert. Aare wieder um 10 cm gestiegen. Noch immer Probleme mit entwurzelten Bäumen in der Schwelle.

Versicherungsexperten haben auf dem Känzeli ein mobiles Büro eingerichtet.

WS 504.15

Freitag 21.5.1999

Stadtpräsident dankt den Bewohnern für die Geduld, Eigenhilfe und Unterstützung der Einsatzkräfte. Aus Sicht der Klimatologen kann noch keine Entwarnung gegeben werden.

WS 503.96

Gesperrte Aareübergänge werden wieder geöffnet, darunter Dalmazibrücke und Altenbergsteg, sie werden jedoch rund um die Uhr überwacht. Die Bevölkerung hat mehrere Flugblätter erhalten. Behörden informierten vor Ort die Matte-Bevölkerung über aktuelle Situation. Mediendienst informierte über äusserst engagierte private Internet-Seite www.matte.ch. Das Sorgentelefon erhielt 660 Anrufe. Weitere Kontakte zur Einsatzleitung bestanden über den Matte-Leist, über die Schadenplatzkommandanten sowie über den auf dem Mühleplatz stationierten Wagen für mobile Führung. Von den insgesamt 136 Evakuierten wurden deren 12 durch die städtische Fürsorge betreut.

Meldungen der Stadtpolizei und Berufsfeuerwehr, Gemeinderat der Stadt Bern, E WB, aus den Internetseiten der www.matte.ch, Brunnezytig, Tagespresse. Dazu eigene Aufzeichnungen.

Res Margot

Die Matte war ziemlich sicher schon vor der Gründung der Stadt Bern besiedelt. Die Menschen leben hier im Spannungsfeld der Aare. Auch heute spüren die Mätteler die Bedrohung durch Hochwasser und Geschiebe. Davon wird auch regelmässig am runden Tisch im Mühlerad gesprochen. Die meisten eingesessenen Anwohner begutachten täglich das Wasser nach Farbe, Temperatur, Bewegung, Höhe, Rauschen, auch sein Geschiebe.

Anderseits spielte das Wasser eine wichtige Funktion für die Matte. Über die Aare wurden lange Zeit wichtige Güter in grossen Mengen geschifft und geflösst, teilweise aus dem weiten Ausland, zum Beispiel grosse Mengen von Stein und Holz zum Bauen der Stadt Bern. Diese Waren wurden in der oberen und unteren Landern aus und eingeladen, Dazwischen wurde mit dem Wasser, geregelt durch die uralte Schwelle, hergestellt und verarbeitet. Bauholz, Baustein, wunderschöne Möbel der Brüder Funk, Gold und Silber, Gips, Gerbereien, Schiffe, Bier, Schokolade, Seide, Tuch, Korn, Knochen usw. Dank dem Wasser entstanden auch die, lange Zeit berüchtigten, Badstuben (Schwitzen und Fricken), Sehr wichtig war auch der reiche und kostbare Fischfang (Lachse).

Die Kraft des Aarewassers prägte die Geschichte der Matte. Im 14. Jahrhundert lebten auf einer heute verschwundenen Insel unterhalb der Untertorbrücke im Kloster Mariental die Inselfrauen. Im Jahr 1360 erwarb die Stadt vom Ritter Johann von Bubenberg den Grund des heiligen Reiches an der Aare (ungefähr die Gegend der Matte) mit der Schwelle. 1409 "Überstand die Untertorbrücke die Wassergrösse", während die andern Aarebrücken "dahingeführt und zerbrochen wurden". Dagegen litt die Brücke im Winter 1460 derart, dass neue Pfeiler nötig waren und kurz darauf eine steinernen Brücke gebaut wurde.

Diebold Schilling beschrieb, dass es kurz vor St.Marie-Magdalena im Juli 1480 3 Tage und 3 Nächte ununterbrochen regnete. Vielen Mattebewohnern drang das Wasser in die Häuser. Viele Leute wurden evakuiert. Man hatte auch grosse Sorge für die Untertorbrücke. "Und nachdem es dann in der nacht gar vinster und als sorglich was, do mocht man niemand dannen füren und bliben dieselben nacht mit iren kinden in iren Häusern mit grossen engsten und sorgen, Und da sonnentag frü, wart, als man voim tage begonde sechen, da fürt man die biderben lüte mit iren kinden us den häusern, die alle vol wassers hinder und vor warent. Si liessen ouch vast das ir, was si mochten usbringen, haruf in die stat tragen, dann das wasser alweg wuochs und tet inen und andern grossen schaden, und fürt merenteils alle die flöss und hölzer hinweg, die an der Aaren oder darin gebunden waren. Darzu fürt es ouch etlich häuser und schüren hinweg und tet merglichen schaden an spichern, matten, garten, velden und andern narungen der menschen und unvernünftigen tieren. Und man was ouch in grossen nöten und sorgen, das die swelli in der Are, ouch die mülinen und sagen an der Matten wurden verfahren -das beschach von Gottes gnaden nit, doch wart vil daran verwüst und ran ouch vil holzes und laden dannen, Man hat ouch gros sorge für die nidern Arbruck, der beschach ouch nit."

Der Berner Chronist Johann Haller beschrieb 1566: "Im Juni ward die Aren (Aare) so gross wegen der vile des schnees, so im letzten Winter gefallen. Die schwelle ward schier nit meer gesehen, dass das undere und obere wasser gleich was."

Im Winter 1706 spazierte man über die dickgefrorene Aare ins Schwellenmätteli.

Trotz grosser Korrekturen der Aare und ihrer Zuflüsse (z.B. 1713 Kanderableitung) blieb die Matte auch in den letzten 100 Jahren vor dem Hochwasser nicht verschont.

Vor wenigen Jahren wurde das Aarebett regelmässig ausgebaggert, es wurden jährlich bis 30'000 m3 Kies und Sand entnommen. Alte Mätteler schüttelten in den letzten Jahren den Kopf. Sie finden, dass ihre fru gepflegt werden will, sonst rächt sie sich.


PRESSESPIEGEL

1.1.2000/BZ

Änderung der Bauordnung

Widerstand aus dem Berner Nachtleben

Der Berner Gemeinderat will in der Unteren Altstadt und in der Matte keine neuen Tanzbetriebe. Die Lokalbetreiber treten nun gemeinsam gegen die vorgesehene Änderung der Bauvorschriften an.
*Urs Küenzi

In der Berner Altstadt gärt's. Vor allem im unteren Bereich und in der Matte. Dort sollen gemäss einer vorgesehenen Änderung der Bauordnung keine neuen Nachtclubs, Discos, Bars und Restaurants mit Überzeitbewilligung entstehen können (die BZ berichtete). Ebenfalls dürften bestehende Betriebe nicht entsprechend umgebaut werden.

Für lebendige Unterstadt

So soll ruhiges Wohnen in der als Wohngebiet deklarierten Unteren Altstadt möglich bleiben, sagt der städtische Bau- und Planungsdirektor Adrian Guggisberg (CVP). Er wolle verhindern, dass das «einzigartige Weltkulturerbe» verkomme, meint Guggisberg. Doch gegen das Vorhaben der Regierung formierte sich Widerstand. Dies in Form der «Interessengemeinschaft lebendige Unterstadt» (IGLU). Unter Leitung des Ex-Stadtrates Michael Burkard (Jungfreisinnige) haben zehn Betriebe-Broncos-Club, Wasserwerk, Joystick, Lirurn Larum, Lorenzini, Les Amis, Schwarz & Trionfini, Silo, Soundwerk und U1 -Ende Dezember eine Einsprache gegen den neuen Zusatz zur Bauordnung eingereicht. Gestern erläuterte die Gruppe ihre Sicht der Dinge. «Die Untere Altstadt war schon immer eine Ausgehzone», bemerkte Guy Froidevaux vom Restaurant Lirurn Larurn an der Kramgasse. Er verglich die Altstadt gar mit dem Zürcher Niederdorf. Für Jimi Hofer von den Broncos, der sich auch gegen das vorgesehene Nachtfahrverbot in der Matte wehrt, verkommt die Unterstadt zu einer Schlafstadt. Und genau da teilen sich die Meinungen. Während für Guggisberg Bern «eine lebendige Stadt» ist, finden andere, es laufe nichts. Veranstalter und DJ Manuel C. Widmer geht sogar noch weiter: «So wird innovatives Potential abgewürgt», zeigt er sich überzeugt. Stimmvolk entscheidet

Eveline Cavatassi vom «Joystick» an der Gerechtigkeitsgasse fürchtet gar, dass ihr die Überzeit wegen Lärms nicht mehr bewilligt werde. Und das bedeute für ihr Nachtlokal das Aus. Eine gute Lösung des Lärmproblems wäre für Cavatassi, wenn die Polizeistunde aufgehoben würde. Es werde eben lärmig, wenn alle Leute gleichzeitig aus dem Lokal müssten und mangels Alternativen gleich dort stehenblieben.

Dieser Meinung sind auch andere IGLU-Mitglieder, deshalb erwägt die Gruppe sogar einen Vorstoss zur Aufhebung der Polizeistunde - dies in Koordination mit entsprechenden Vorstössen im Grossen Rat. Vorerst wollen sie aber Politiker und Bevölkerung für ihre Anliegen gewinnen. Denn über die Angelegenheit wird letztlich das Berner Stimmvolk entscheiden. (11.1.2000/Berner Zeitung)

8.4.2000/BZ

Wohnen statt Nachtlokale

Der Gemeinderat will Bauvorschriften erlassen, welche neue Nachtlokale und Restaurants mit Überzeitbewilligung in der Untern Altstadt verbieten. Schon im Herbst soll das Geschäft an die Urne kommen. Im Kampf gegen Unsitte und Nachtleben in der Unteren Altstadt und in der Matte hat Planungs- und Baudirektor Adrian Guggisberg (CVP) einen Etappensieg erzielt: Wie der «Bund» gestern berichtete, ist der Gemeinderat einem Antrag Guggisbergs gefolgt, welcher sich gegen eine Zunahme von Nachtclubs, Tanzbetrieben, Stripteaselokalen und Restaurants mit Überzeitbewilligung richtet. Diese Einschränkungen sind in eine Änderung der Bauordnung verpackt. Gegen Guggisbergs Ansinnen wehrt sich die Interessengemeinschaft Lebendige Unterstadt (Iglu), der zehn Restaurants und Clubs angehören. «An Dreck, Vandalismus und Nachtverkehr ändert die Bauordnung nichts», ist Iglu-Koordinator Michael Burkard überzeugt. Das Beste wäre es seiner Meinung nach, wenn eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Planungs- und Baudirektion, der Polizeidirektion, mit Bewohnern und Iglu-Vertretern zusammensitzen und Lösungen suchen würde. «Eine vertiefte Diskussion ist nötig. Es fehlt eine Stadt-Vision, ein Konzept für das Herz der Stadt», sagt der Ex-Stadtrat der FDP. Adrian Guggisberg geht mit Burkard einig, dass die ergänzte Bauordnung nichts an den heutigen Problemen ändere. «Und auch dort besteht Handlungsbedarf», sagte er gestern. Die Ergänzung sei aber prospektiv zu verstehen. «Ich will für die Zukunft verhindern, dass die Untere Altstadt immer mehr zum Vergnügungsviertel mutiert», erklärte er. Noch vor den Sommerferien soll sich der Stadtrat mit der abgeänderten Bauordnung befassen. Die Berner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger würden am 24. September darüber abstimmen, falls der Stadtrat die Änderung des Baureglements nicht zurückweist.
uho

Cinématte vor dem Ende? 1.5.2000/DER BUND

Kino / Wenn bis Ende Mai keine neue Trägerschaft gefunden wird, muss das Reprisenkino Cinématte geschlossen werden.

mmü. Während im Tierpark Dählhölzli ein Jahr nach dem Jahrhunderthochwasser dank Spendengeldern ein Neuanfang gemacht werden konnte (vgl. Artikel unten), leidet eine andere Einrichtung, die überschwemmt worden ist, noch immer unter den Spätfolgen des Wassers: Dem Cinématte, das sich in den letzten knapp fünf Jahren zu einem festen Bestandteil der Berner Kinoszene gemausert hat, droht die Schliessung, wenn nicht bis Ende Mai eine neue Trägerschaft gefunden wird.

An der Generalversammlung vom Samstag mussten die Aktionäre der Cinématte AG ein negatives Jahresergebnis zur Kenntnis nehmen, so dass die AG unmittelbar vor dem Ende steht, wie Verwaltungsratspräsident Daniel Waser dem «Bund» bestätigte.

Das heisst aber nicht zwingend, dass das Kino nun geschlossen werden muss. Wie Waser sagte, reagierten die Aktionärinnen und Aktionäre gefasst auf die schlechte Nachricht und erklärten sich bereit, bei einem Neuanfang mitzuhelfen und eine neue Form der Trägerschaft zu suchen. Anlass zu Optimismus geben laut Waser die guten Besucherzahlen der letzten drei Monate.


Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein

Die Frage nach dem Mut

"piano et forte"I Werksatt für Klaviere und Flügel

von Alexandra Flury

Wer den Hinterhof gegenüber vom Idele Ittume noch nie besucht hat und zudem ein Klavier oder gar einen Flügel besitzt, sollte dies gelegentlich nachholen. Einerseits weil sich die Matte dort für alle Nichthinterhöfler von einer unbekannten Seite zeigt und andererseits - nun folgt das eigentliche Argument - weil zwei junge Klavierbauer seit vergangenem November ebenda ihre Werkstatt haben. In" piano et forte" werden zwar keine Klaviere gebaut, doch die beiden Handwerker bieten jegliche Art von Reparaturservice an. Auf Hausbesuchen oder bei aufwendigeren Arbeiten werden beispielsweise verstimmte Klaviere, Flügel und Ähnliches wieder zum Wohlerklingen gebracht, abgenutzte Teile ersetzt. Oder es wird, wie ich mir habe zeigen lassen, der Resonanzboden des Klangkörpers ausgespänt, die Tastenführung ausgarniert, neue Saitenbezüge angebracht oder es wird Intoniert, damit der Ton seinen gewünschten Charakter bekommt.

All das, und natürlich noch einiges mehr, haben Mathias Minder und Alex Russius in der Ausbildung zum Klavierbauer gelernt. Über vier Jahre sind die beiden gemeinsam einen Tag lang pro Woche nach Zürich zur Schule gefahren und haben in je verschiedenen Werkstätten in und um Bern gearbeitet. Ein Jahr nach dem Abschluss der Lehrzeit, mit reichlichem fachlichem Wissen und viel praktischer Erfahrung, entschlossen sich die beiden, ihr langgehegtes Vorhaben, gemeinsam eine Werkstatt zu eröffnen, zu realisieren.

Die Matte ist somit um einen Gewerbezweig reicher. Es ist eine Branche, die nicht gerade als modern gilt; schwebt doch der Zeitgeist eher in Richtung Elektronisches oder Esoterisches, denn in Richtung Mechanisches. Ausserdem gibt es im Raum Bern schon mehrere alteingesessene Betriebe, die sich um Klaviere kümmern; darunter auch ziemlich grosse. Daher war eine meiner unumgänglichen Fragen an Alex Russius und Mathias Minder, wieviel Mut es den brauche, sich hier in Bern als Klavierbauer selbständig zu machen? Ein gutes Angebot habe die endgültige Entscheidung zur Selbständigkeit ausgelöst, meint Alex Russius. Kurz vor seinem Auswandern verkaufte ihnen ein Klavierbauer, der über zehn Jahre lang in Bremgarten war, seine Kundenkartei sowie einige Spezialwerkzeuge. Eine gute Ausgangsposition war dann zusätzlich mit der Möglichkeit geschaffen, sich in einem ausgezeichneten Atelier in der Gerberngasse 34a einzumieten.

Ausserdem kennen die beiden die Berner Klavierbauerszene ziemlich gut. Das Risiko, wenn man sich mit den Grossen messen will, war abschätzbar und letztlich eben nicht so gross. Es komme dann auch auf das seriöse Arbeiten an, und was man oft vergesse: Die Hörfähigkeit bei jungen Leuten sei noch voll entwickelt, mit zunehmendem Alter verringere sie sich deutlich, erklärt mir Mathias Minder. Und schliesslich seien sie ein ausgezeichnetes, sich ergänzendes Team, was unter Klavierbauern auch eher selten ist.

Wer nun also noch nie in jenem besagten Hinterhof gewesen ist, sollte dies wirklich nachholen, denn die beiden jungen Klavierbauer verstehen sich als Ansprechpartner in allen Fragen oder Problemen betreffend Klavier und zeigen ihre Werkstatt gerne allen Interessierten.


Itteme-Inglische

Die drei Geheimsprachen unserer Matte leben und stossen auch heutzutage auf reges Interesse. Laufend melden sich Leute, die hauptsächlich das Alte Matteänglisch besser kennenlernen wollen. Monika Friedli und einige weitere Studenten haben die Geheimsprache als Thema für Diplom- und Semesterarbeiten gewählt. Der Basler Schriftsteller Daniel Zahno lässt in seinem nächsten Buch seine Geschichte "Der Hund" in mehrere Sprachen übersetzen. Dabei wurde "Irde Inghe" auch ins Matteänglisch übersetzt. Mit grossem Erfolg spielen die Mättelerin Christine Wittwer und Maja Vogelsanger im Rundgang-Theater Bern "begeistert". Dabei spielt der geheime Matteänglisch-Brief in der Flaschenpost aus dem Mattebach eine wichtige Rolle. Five und ihre Freunde, die Eltern vom grausig-schönen Marzili-Kreisel-Käfer, haben uns für diesen Herbst eine neue Überraschung angekündet. (Mail aus Paris: ..irde ichschtne lichstre isch ir Inigple... im Irbschthe itsge ippise iisne irfe d' Ittume...). Wir freuen uns darauf! Oli, Markus und Dänu liessen die Mühlirad-Speisekarte auf Matteänglisch übersetzen. Der feine Salat heisst nun Ise-itle und nicht wie früher Ilatse. Der Grossvater von Martin König lebte in der Matte. Martin hat das Matteänglisch von ihm und mit dem Matteänglisch-Buch gelernt und schreibt in dieser Sprache wunderbare Geschichten. Das Buch "E Ligu Lehm" von Otto von Greyerz ist nach vielen Jahren wieder erhältlich (ISBN 3-85681-437-X), es zeigt unsere Geheimsprachen aus Sicht des Wissenschaftlers. Res Margot erhält laufend Fragen übers Matteänglisch, immer mehr übers Internet (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), die er gerne beantwortet. Etliche Mattefreunde freuen sich auf den nächsten Matteänglisch-Kurs mit Tschaaggehach Res, der nach den Sommerferien in der Matte geplant wird (siehe weiter unten). Das raffinierte Übersetzungsprogramm von Res Margot, das fehlerfrei ins Matteänglisch übersetzt, ist immer noch bei Rosmarie Bernasconi und Peter Maibach ab www.matte.ch/mattenenglisch.htm gratis beziehbar. Mit grossem Bedauern mussten wir von Albin Peter Abschied nehmen. Sein unerschöpfliches Wissen über das Matteänglisch und unsere Geschichte und besonders die spannenden Gespräche werden uns sehr fehlen.

Ankündigung für den nächsten MatteängIischkurs
Voraussichtlich beginnt am Donnerstag, 24 August 2000 in einem gemütlichen Lokal in der Matte der nächste Matteänglisch-Kurs. Einsteiger und Kenner, Einheimische und Auswärtige erhalten über den Kurs Auskunft bei Res Margot, Gerberngasse 21, 3011 Bern, Tel. 031/312 02 08, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Res Margot